Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Statistikaufwertung: Wenn er gesteht, muss er nicht ins Gefängnis, so lautete der Deal.

Rainer ⌂, Friday, 08.04.2011, 01:58 (vor 5399 Tagen) @ Christian

Bei der Operation Ore wurden Männer so unter Druck gesetzt, dass sie den Erwerb und Besitz von Kinderpornografie gestanden haben. Allein in Grossbritannien gab es 39 Selbstmorde von so Angeklagten. Zum Schluss stellte sich alles als Kreditkartenbetrug heraus. Von Kinderpornografie keine Spur.

“Operation Ore”, das ist jene grosse Polizeioperation, die 1999 in den USA
begann und viele Zehntausende von angeblichen Konsumenten von Kinderpornographie betraf, u.a. auch Pete Townshend. Es hat sich im April/Mai 2007 endgültig herausgestellt, dass sie alle – oder fast alle – Opfer von Ringen von Kreditkartenbetrügern wurden. Sie wurden angeklagt und zum Teil auch verurteilt aufgrund von völlig unzureichenden Anhaltspunkten (ihre Kreditkartendaten waren benutzt worden, um bestimmte Sites zu besuchen, unter denen auch Kinderporno-Sites gewesen sein sollen).
Obwohl jetzt aufgrund der zähen Arbeit des britischen Journalisten und Computer-Spezialisten Duncan Campbell erwiesen ist, sie dürften (fast) alle unschuldig gewesen sein, negiert die Polizei weiterhin die Rehabilitation der Verdächtigen, die zu Opfern wurden. Aber, was das Unglaubliche ist: Nicht eines unserer Massenmedien in Deutschland berichtet über diesen Skandal. Auch in Grossbritannien gibt es wenig öffentliche Information, wo es allein 39 Selbstmorde von so Angeklagten gab.
Auch wenn in Deutschland dieser unglaubliche Fall von Verfolgung Unschuldiger völlig von den Massenmedien unter den Teppich gekehrt wird, zeigt er doch exemplarisch, welche absurden Blüten die „Kinderporno“-Hysterie zu treiben vermag. 7272 Briten und mehr als 1400 Deutsche wurden 2002/2003 und später völlig unschuldig der Kinderporno-Herstellung bzw. des Zusammenhangs mit einem Internet-Kinderporno-Ring verdächtigt und öffentlich angeschwärzt.

http://karlweiss.twoday.net/stories/4056209/

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo


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