Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Horror-News: Japan kippt - Eskalation in Sichtweite.....

Manhood, Thursday, 07.04.2011, 23:04 (vor 5399 Tagen) @ Manhood

"Japans Rentenmarkt kippt - die Zinswende setzt ein

Weil: Japanische Staatsanleihen (JGBs) sind bislang das "Non plus ultra" bei japanischen Anlegern. Diese stecken ihre 1400 Billionen Yen an Rücklagen über Pensionsfonds, Banken und Versicherungen in Rentenpapiere des eigenen Landes und finanzieren auf diese Weise die Schulden Japans. Doch zwei Gefahren wachsen kontinuierlich: Demografie und geringere Sparquoten! Japan hat nach Macao, Hongkong, Südkorea und Singapur die geringste Geburtenrate der Welt und gilt als vergreisende Nation – die Zahl der Rentner und Pensionäre wächst dramatisch, weshalb Pensionsfonds zusehends als Käufer von japanischen Staatsanleihen ausfallen. Das sehen Sie auch am Sparverhalten der Japaner: 1990 betrug die Sparquote der Japaner, der fleißigsten Käufer von heimischen Staatsanleihen, noch 15%. Inzwischen ist sie nahe null. Und: Es steht zu befürchten, dass eine zunehmende Schar von Rentnern ihre Ersparnisse auflöst, also Staatsanleihen abstößt. Werden Staatsanleihen verkauft, steigt die Rendite. Folglich dürfte sich die aktuelle Zinswende am Anleihemarkt verfestigen und die japanischen Staatsfinanzen zusätzlich in die Bredouille bringen.

Es ist damit wohl nur eine Frage der Zeit bis das Vertrauen der Kapitalmärkte in die Solvenz Japans schwindet: Sobald die japanische Regierung ihren Gläubigern durchschnittlich 2,5% oder mehr Rendite zahlen muss, wäre Japan insolvent, glauben Analysten. Aktuell hat die Rendite 10jähriger japanischer Staatsanleihen 1,25% erreicht. Noch vor einem halben Jahr rentierten die 10jährigen mit nur 0,85%! Sehen wir hier etwa den Anfang einer Zinswende, gleich bedeutend mit einer sich verselbständigenden Flucht aus japanischen Staatsanleihen? Wir glauben JA - das Vertrauen in japanische Anleihen sinkt!

Die Ratingagentur Moody’s warnte schon vor dem Erdbeben davor, dass die finanzielle Lage Japans "irgendwann" kippen könnte. Standard & Poor's reagierte Anfang 2011mit einer Herabstufung der Bonität Japans. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen, erst recht mit Blick auf die Folgekosten des Mega-Bebens. Achten Sie in diesem Zusammenhang bitte auf die Devisenmärkte: Schlägt das Pendel in absehbarer Zeit in Richtung Yen-Schwäche, steigen also Euro/Yen und vor allem Dollar/Yen, ist dies ein wichtiges Indiz für eine Zeitenwende am japanischen Kapitalmarkt.

Wir rechnen mittelfristig fest mit einer Eskalation der Schuldenkrise und einem Platzen der Bondblase. Japans Notenbank hat aber einen Joker im Ärmel, denn die Asiaten sind kaum im Ausland verschuldet. Im Notfall kann die Notenbank also neue Yen drucken - und die Verbindlichkeiten begleichen. Mit diesem Schritt würde eine akute Zahlungskrise abgewendet und die Inflation stark angeheizt. Das bedeutet im Umkehrschluss: Japan schüttelt die Deflation ab! In der Folge fließt das gigantische Sparkapital der Japaner von den Anleihen in die heimischen Aktien, der Yen stürzt ab. Langfristig würde sich der japanische Aktienmarkt vervielfachen."

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-Japan_steht_einer_Jahrhundertrally-3724303

Bald steigt die Party! Es wird schon von einem weltweiten Totalzusammenbruch und einem anschliessenden globalen „Reset“ gemunkelt. Das heisst: Wir beginnen auf der ganzen Welt wieder bei Null!

Allerdings: Das mit den Aktien wird nichts - unser Analyst hier blendet die politischen Unruhen völlig aus!

Grüsse

Manhood [image]


gesamter Thread:

 

powered by my little forum