Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauenbenachteiligung Nr. 72.437: Die Rente

FEMhunter, Tuesday, 05.04.2011, 10:49 (vor 5401 Tagen)

Jeder zweite geht mit Abschlägen in Rente
04.04.2011, 12:40 Uhr | AFP

Vor allem Frauenrenten mit Abschlägen
Die Hans-Böckler-Stiftung verwies auf den von ihr geförderten "Altersübergangsreport", der vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen erarbeitet wird. Demnach gelingt es mehrheitlich nur Männern, die aus einer stabilen Beschäftigung in Rente gehen, ohne Abschläge durchzukommen. In allen anderen Gruppen müssten 60 bis 80 Prozent der Neurentner Abschläge hinnehmen. Dies beziehe sich auf Frauen sowie Männer in gelegentlicher oder längerer Arbeitslosigkeit.

Häää? Wieso gehen Frauen nicht aus einer "stabilen Beschäftigung" heraus in die Rente. Sie gehen doch wohl noch eher als Männer in die Rente und haben bis dahin mindestens 365 FrauenförderungsTsunamis im Jahr. Wieso kann nach dem milliardenschweren und jahrzehntelangen Frauenförderungsbeschuss noch irgendwo eine gefühlte Ungleichheit erkannt werden? Eine Studie gibts sogar! Wie seriös!

Keiner regt sich auf, dass Männer länger arbeiten müssen! Nein! Aber alle sind ganz aufgeregt, dass Frauen zeitgleich, während die Männer noch arbeiten müssen, die Rente mit "Abstrichen" erleben müssen. Wäre es nicht ein Vorschlag, wenn das Renteneintrittsalter "gleichgestellt" werden würde? Dann hätten wir doch mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen!


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