Assange-Buch "Underground" (Literatur für Jungs): Zensurboykott durch feministische Buchketten
Hat von euch schon mal einer versucht, in einem der großen Buchläden ein Geburtstagsgeschenk für einen Jungen zu kaufen, in Form eines Buches für Jungs? Mit dem neuen(alten) Assange-Werk wird euch das auf die Schnelle scheinbar nicht gelingen. Denn Die großen Buch-Ketten sind fest in feministischer Hand und die zensieren seit Jahren geschlechterspezifisch heraus, was ein Bestseller werden darf oder was nicht. Literatur, die Jungs oder Männer anspricht zählt nicht dazu. So auch der neue Assange, herausgekommen am Freitag. Der bekannteste Mann der Welt. Hier mein Kommentar zm Welt-Artikel:
04.04.2011, 12:11 Uhr ErboßteMutter sagt:
Irgendwie eigenartig, dass man das Buch bei den großen Buchläden nicht findet, zumindest war es in den drei Größten in Halle/Saale weder Freitag, noch Samstag erhältlich. Die Verkäuferinnen (sind fast nur noch feministisch auftretende Frauen dort) versuchten sogar abzustreiten, dass sie Wikileaks oder gar Assange kennen. Das stinkt förmlich nach verordnetem Zensurboykott - der bekannteste Mann der Welt bringt ein Buch raus und BücherwürmINNEN kennen den angeblich nicht? Klar, dass Old-Style-Literatur nicht in den feministischen Kram passt, wenn die Zielgruppe Jungs sind. Aber wem klar ist, wie Bestseller gemacht werden (tausende feministisch gesteuerte BibliotheksbetreiberINNEN kaufen nach Vorgabe vom ZK-Frauengleichstellungsbüro je 10 Exemplare von "Pauer-Wimme rettet die Welt" und fertig ist der Bestseller - zahlen tun's ja die Männer und die Familien), den wundert es überhaupt nicht mehr, wenn die Gesamtauflage Jungsliteratur verschwindet, zumal amazon bereits Wiki-Server plättete.
Quelle: http://www.welt.de/kultur/article13040265/Noch-ein-Buch-ueber-Assange-und-Wikileaks-Hacker.html
Könnt ihr meinen Kommentar bewerten?
Gilt generell für Literatur, die das Feminat auch nur schief anschaut
Alexander Markus Homes "Von der Mutter missbraucht" - konnte nur unter BookOnDemand veröffentlicht werden. Prof. Amendt hatte mit feminismuskritischen Studien seiner Doktoranden die selben Probleme.
Entweder war den Verlagen das Thema zu heiß oder nicht wissenschaftlich (obwohl mehrfach ausgezeichnete Arbeiten darunter waren) etc.
Da jeder Verlag eine FrauenbeauftragtIN hat, wird sich das so schnell auch nicht ändern. Verbreitung funktioniert letzten Endes nur mit Guerilla-Taktiken
"Underground" - der Stoff aus dem Jungs-Träume gestrickt werden
Offenbar nur bestellbar:
Suelette Dreyfus und Julian Assange: Underground
Die Geschichte der frühen Hacker-Elite. Tatsachenroman.
Suelette Dreyfus und Julian Assange: Underground
Das Buch erzählt die wahre Geschichte einer internationalen Gruppe von Hackern, die Ende der 80er Jahre damit begannen, ihre Fähigkeiten gegen autoritäre Strukturen einzusetzen und sich u. a. in die Systeme der NASA, des Pentagons und der Citibank zu hacken. Julian Assange war einer von ihnen. Es ist eine Geschichte von Illegalität und Besessenheit, von Triumphen und Niederlagen – und gibt erstaunliche Einblicke in die Geheimnisse und das politische Selbstverständnis der frühen Hacker-Szene, aus der Wikileaks hervorging.
Julian Assange, der die Recherche und die technischen Details beitrug, und Suelette Dreyfus arbeiteten drei Jahre an diesem 600 Seiten umfassenden Buch, das zuerst 1997 in Australien erschien. Sie flogen um die ganze Welt, um die Hacker zu treffen, die ihnen bereitwillig, aber teilweise unter den eigentümlichsten Umständen Auskunft erteilten und schrieben die ineinander verwobenen Geschichten auf wie einen Roman.
Underground ist der erste Titel, den der Verlag Haffmans & Tolkemitt über den allgemeinen Buchhandel verkauft und damit neue Vertriebswege beschreitet. Bislang waren die Titel von Haffmans & Tolkemitt ausschließlich über Zweitausendeins erhältlich, wo es auch weiterhin eine exklusive Buchreihe des Verlags geben wird.
Suelette Dreyfus & Julian Assange
Underground
Die Geschichte der frühen Hacker-Elite. Tatsachenroman
Deutsch von Steffen Jacobs, Bernhard Josef, Michael Kellner, Andreas Simon dos Santos und Heike Rosbach
Gebunden mit Schutzumschlag
604 Seiten
ISBN 978-3-942989-00-8
24,90 Euro
Erscheinungstermin: 1. April 2011
ACHTUNG: ZU BESTELLEN IM NORMALEN BUCHHANDEL
PRESSESTIMMEN
“Die beeindruckende Großreportage ermöglicht einen Einblick in ein Milieu und in eine Mentalität all jener, die so weit weg waren vom Mainstream und doch so viel von dem vorwegnahmen, was unsere Welt heute prägt. … Entstanden ist das Bild einer Zeit, die der Anfang von etwas Neuem war.” Der Spiegel
“Endlich auf Deutsch: Das Buch ‘Underground’ bietet viel mehr als ein paar Jugendanekdoten von Julian Assange … Tatsächlich bietet ‘Underground’ eine sehr interessante Perspektive auf die Figur Assange … vor allem, weil weder die Autorin noch ihr Protagonist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in jenen Resonanzraum hineinriefen, der heute jede Äußerung über Assange zum mythischen Dröhnen verklärt.” FAS
“Der Leser erfährt mehr als irgendwo anders, wie Hacker leben. ‘Underground’ bringt den Alltag einer Szene nahe, die sich aus Furcht vor staatlicher Verfolgung abschottet wie kaum eine andere.” taz
“Eine dramatische und natürlich spannend zu lesende Geschichte über viele kleine Davids, die in jugendlicher Selbstgerechtigkeit den vermeintlichen Goliath zu Fall bringen wollen … eine nicht alltägliche und überaus lesenswerte Großreportage.” Rheinische Post
“Underground ist auch ohne den Verweis auf die populäre Enthüllungsplattform ein spannendes Buch – eine Geschichte über die Anfänge des Hacking … Die Stärke des Buches ist, dass Dreyfus auch die menschliche Seite der Hacker beschreibt: Underground ist auch eine Geschichte über das Heranwachsen – über Hoffnungen und Sehnsüchte, die erste Liebe und die ersten Enttäuschungen.” NDR kultur
“Der Hacker-Roman von Dreyfus ist spannend zu lesen.” FAZ
“Ein Bestseller in der Computergemeinde.” Independent
“Eine Art literarisches Gründungsmanifest für WikiLeaks.” Deutschlandradio
“Underground ist ein fesselnder Bericht über die frühe Hackergemeinde,dank des Insiderwissens von Julian Assange.” The Australian
“Der Gründungsroman von WikiLeaks.” FAZ
“Underground beschreibt haarklein die Psychologie der Hacker, ihre Rivalitäten und ihr nächtliches Treiben, ihre Egos, ihre Zwanghaftigkeit, ihre persönlichen Probleme und das berauschende Gefühl von Macht, wenn sie es geschafft haben, sich in ein Netzwerk zu hacken und nach Belieben in seiner inneren Struktur herumzustreunen.” CBS News
“Die Stärke des Buchs basiert nicht auf den einzelnen Geschichten von Hacker-Coups – obwohl es deren viele gibt –, sondern auf den emotionalen und körperlichen Folgen für die Hacker selbst. Wer die ungeschminkte Wahrheit sucht, wird sie hier finden.” The Crypt News
“Eine gewissenhaft recherchierte Geschichte des Lebensstils der Hacker. Ein faszinierendes Stück investigativen Journalismus, das ein verstörendes psychologisches Profil seiner Protagonisten erzeugt.” Network World
“Exzellenter Journalismus!” Australian Literary Supplement
“Fesselnde Lektüre für alle, die mehr als anzügliche und gehypte Schnipsel wollen. Ich konnte es einfach nicht weglegen.” The Australian
Suelette Dreyfus ist Journalistin und Filmemacherin und hat zudem einen Lehrauftrag an der University of Melbourne. Ihre Artikel erscheinen vor allem in australischen Zeitungen wie The Age, The Sydney Morning Herald und The Australian, aber auch im britischen Independent. Underground entstand während der Arbeit an ihrer Dissertation Ende der 90er Jahre. 2001 erschien ihr Buch The Quiet Revolution, in dem sie die Aktivitäten von Menschenrechtsgruppen im Internet analysiert. 2003 produzierte sie den ersten Dokumentarfilm über die Hackerszene.
Julian Assange ist ein australischer Internetaktivist und der prominenteste Sprecher der seit 2006 existierenden Whistleblower-Plattform WikiLeaks. Anfang 2010 veröffentlichte WikiLeaks eine Vielzahl militärischer Dokumente Über so genannte “Kollateralschäden” bei den bewaffneten Einsätzen der USA in Afghanistan und im Irak. Ende 2010 schließlich sorgte WikiLeaks für Aufsehen durch die Weitergabe von rund einer viertel Million diplomatischer US-Berichte über zahlreiche Regierungsmitglieder in aller Welt (”Cablegate”).
Gilt generell für Literatur, die das Feminat auch nur schief anschaut
Alexander Markus Homes "Von der Mutter missbraucht" - konnte nur unter
BookOnDemand veröffentlicht werden. Prof. Amendt hatte mit
feminismuskritischen Studien seiner Doktoranden die selben Probleme.
Nicht zu vergessen den ganzen Zoff, den Arne Hoffmann mit "Sind Frauen bessere Menschen?" hatte.
Siehe auch hier:
http://www.wgvdl.com/info/feminismuskritiken/maennerhassbuch2010.htm#_T0474
Gruß, Kurti
Gilt generell für Literatur, die das Feminat auch nur schief anschaut
Da jeder Verlag eine FrauenbeauftragtIN hat ...
Das wohl weniger, aber es gibt eben sehr viele Lektorinnen. Die sind halt leicht pikiert, wenn in einem Text nicht das Loblied auf besonders betroffene weibliche Opfer gesungen wird.
Viele Grüße
Wolfgang