Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die den Keil treiben

Bero, Friday, 01.04.2011, 02:40 (vor 5406 Tagen) @ Jaeger ul

Die Vermutung liegt nahe, dass ohne die permanenten Abwertungen von
Männern in unseren Medien das Geschlechterverhältnis insgesamt sehr viel
entspannter wäre.

Das ist zweifelsfrei so. Wer von uns hat denn schon solche Probleme im Alltag? Gelegentlich findet man mal Frauen (und Männer), die den Scheiss aus den Medien nachbeten. Allgemein aber klafft zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung eine stetig wachsende Kluft, wie sie grösser kaum sein könnte.
Der Feminismus hat keine Basis und ist eigenständig gar nicht überlebensfähig. Ohne das ständige Trommelfeuer der Medien ist er tot. Nur eine Hand voll Extremisten vertreten diesen Schwachsinn, und die müssen es darum um so lauter tun. Sie sind von Angst getrieben, die Beauftragtinnen und die Gesterkamps aller Art, dass ihnen das Volk einfach mal den Hahn abdrehen könnte. Was soll denn dann aus diesem nutzlosen, verblödeten, unfähigen Gesindel werden? Als die DDR zuende ging, konnten die M/L-Fakultäten ja schön auf Feminismus/Gender umsatteln, aber nach dem nächsten Zusammenbruch gibt es so etwas gar nicht mehr. Da geht es ums nackte Überleben.
Es herrscht die nackte Angst und sichtbare Panik, denn in höheren Kreisen mit ihrem Herrschaftswissen sieht man immer schon etwa weiter in die Zukunft als das dem gemeinen des-informierten Bürger möglich ist. Selbst Gesterkamp schreibt, dass die zarten Ansätze einer Jungenpolitik auf Impulse aus der Wirtschaft zurückgehen. Interessante Information übrigens.
Wenn hier immer mal wieder von Nürnberg 2.0, dem kommenden Zusammenbruch, von Hanf- und Baumkuren die Rede ist, kann man sicher sein, dass denen das schon mindestens zwei, drei Jahre länger vor Augen steht.
Es ist aber so, dass diese Gesellschaft die Fähigkeit zur Meisterung solcher Probleme verloren hat. Selbst wenn jetzt ein ehrliches Umsteuern angedacht wäre, würde das IMHO nicht mehr gelingen. Der Zusammenbruch ist nicht mehr vermeidbar. Aber es gibt auch Leben nach dem Zusammenbruch, und das wird nicht das schlechteste sein, denn besser noch als Wohlstand ist die Aussicht und das Streben nach kommendem Wohlstand..


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