Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Hier heischt der Welt-Feminismus nicht nach Quote!

FEMhunter, Tuesday, 29.03.2011, 20:25 (vor 5408 Tagen)

Nachts wartet die Bettdecke aus BleiWenig ist bekannt über den Alltag der "nuklearen Samurai" im havarierten Atomkraftwerk Fukushima. Die Geschichte der Retter vor dem GAU klingt nach einer Heldenmär - nun gibt es wenige Details.
.Manche nennen sie die "Helden von Fukushima"oder die "nuklearen Samurai": Seit mehr als zwei Wochen versuchen Männer in weißen Schutzanzügen und mit Atemmasken die Atom-Ruine in Fukushima unter Kontrolle zu bekommen. Sie machen einen lebensgefährlichen Job, mehrere wurden verstrahlt - auch weil die Einsatzleitung des Betreibers Tepco geschlampt hatte. Wer die Männer genau sind und wie ihr Alltag aussieht, darüber ist wenig bekannt. Nun kamen ein paar Details ans Licht - etwa dass es nur karge Not-Rationen zu essen gibt. Und dass die Männer sich nachts in Blei-Decken rollen als Schutz gegen Strahlung.

Yokota von der japanischen Reaktorsicherheitsbehörde (NISA) arbeiten derzeit etwa 400 Arbeiter und Techniker in Fukushima Eins. Darunter seien auch Vertragsarbeiter anderer Firmen. Ihr Tag beginnt demnach um 6:00 Uhr morgens. Zum Frühstück bekämen sie jeweils 30 "Überlebenscracker" und 180 Milli-Liter - also etwa ein Glas - Fruchtsaft. Danach gingen sie an die Arbeit, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo.

Mittagessen gebe es keines, hieß es. Bis zum 22. März hätten die Arbeiter täglich zudem nur eine Flasche mit 1,5 Liter Mineralwasser bekommen. Vom 23. März an seien dann mehr Hilfsgüter an der Atom-Anlage eingetroffen, sagte Yokota. Die Männer könnten seither eine Flasche mehr verlangen. Gegen 17 Uhr - wenn es dunkel wird - kehrten die erschöpften Arbeiter meist zu ihren Unterkünften auf dem Gelände zurück, berichtete Yakota. Zum Abendessen gibt dann auch wieder Not-Rationen: Instant-Reis, der mit heißem Wasser essfertig gemacht wird, und jeweils eine Dose mit Huhn oder mit Fisch.

Schweigend essen, danach: "Gambaro"
Die Arbeiter würden schweigend essen. Manche klagten auch, sie würden gerne etwas Besseres zu essen bekommen. Um 20 Uhr gebe es immer ein Treffen, auf dem die Männer sich gegenseitig von ihrer Arbeit berichteten. Für das Ende des Treffens habe sich ein Ritual entwickelt: Da klatschen alle in die Hände und stimmen einen Sprechchor an: "Gambaro" ("Machen wir weiter!").

Geschlafen wird in Konferenzräumen und Gängen in einem Gebäude der Atomanlage. Um sich vor radioaktiver Strahlung zu schützen, wickelten sich die Arbeter in bleihaltige Tücher, bevor sie sich zudeckten. Blei schützt vor radioaktiver Strahlung. Die meisten Arbeiter würden eine Woche lang Schicht tun, bevor sie abgelöst werden. Handys könnten sie nicht benutzen, um ihre Angehörigen zu informieren. Die Telefone hätten in der Atomruine keinen Empfang. "Die Arbeiter geben ihr Bestes, während sie nicht mal Kontakt zu ihren Familien haben können", sagte Behördenmann Yokota.

29.03.2011 14:35 Uhr

Man nennt sie Helden, aber in Wirklichkeit opfert man Sklaven! Seltsamerweise reißt sich keine Frau um solch einen Drecksjob. Wo sind denn da die Quotenfrauen?

Hier heischt der Welt-Feminismus nicht nach Quote!

Oliver, Tuesday, 29.03.2011, 20:44 (vor 5408 Tagen) @ FEMhunter

Wo sind denn da die Quotenfrauen?

Sie sind beschäftigt mit Wichtigerem, im Moment mit Quoten-Quallen-Forderungen für DÄXXinnen! Da gibt es mehr Kohle und so eine Bleidecke ist sicher nichts für den Teint!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Kaffeemaschinenproblem

Scotty, Tuesday, 29.03.2011, 22:20 (vor 5408 Tagen) @ Oliver

Ist doch klar, warum es da keine Frauen hat - wegen des Stromausfalls gibt es da keine funktionstüchtigen Kaffemaschinen in Reichweite!
Und betroffen gucken können Männer auch alleine!

Kaffeemaschinenproblem

reinecke54, Wednesday, 30.03.2011, 02:06 (vor 5408 Tagen) @ Scotty

Und betroffen gucken können Männer auch alleine!

Aber niemals so goot wie Claudia Roth!

Absolut unverständlich

Bero, Wednesday, 30.03.2011, 02:53 (vor 5408 Tagen) @ FEMhunter

Mittagessen gebe es keines, hieß es. Bis zum 22. März hätten die
Arbeiter täglich zudem nur eine Flasche mit 1,5 Liter Mineralwasser
bekommen.

Menschen, die akuten Vergiftungen ausgesetzt sind, sollten möglichst viel trinken. Die schwer arbeiten, sowieso. Es geht hier nicht um Hunderttausende, sondern gerade einmal um ein paar Handvoll Leute. Es war zu allen Zeiten, zumindest in unserer näheren und weiteren Kultur, üblich, Menschen, die die allerübelsten und schwersten Arbeiten zu verrichten hatten, wenigstens vernünftig bzw. deutlich besser zu versorgen. Einschliesslich Bergarbeiter, sogar im GULAG, einschliesslich sogar KZ-Häftlinge in Sonderkommandos.
Wie ist es nur möglich, dass man diese paar Männer nicht absolut privilegiert versorgt? Ein einziger Hubschrauber könnte das bewerkstelligen.

Handys könnten sie nicht benutzen, um ihre Angehörigen zu informieren. Die
Telefone hätten in der Atomruine keinen Empfang. "Die Arbeiter geben ihr
Bestes, während sie nicht mal Kontakt zu ihren Familien haben können",
sagte Behördenmann Yokota.

Und wie ist das möglich im Hightech-Land Japan? Satellitentelefone gibt es längst, sie funktionieren an jedem beliebigen Ort der Welt. Sauteuer, aber das ist ja wohl ein Klacks gegenüber den Kosten der Katastrophe.
Und es ist dem Weltkonzern TEPCO und auch der japanischen Regierung nicht möglich, diesen Männern so etwas zur Verfügung zu stellen, und sei es nur für 5 oder 10 Minuten am Tag??

Also entweder geht die japanische Askese und Selbstaufopferung über jedes hier nur vorstellbare Mass hinaus, oder da werden wirklich Underdogs rücksichtslos verheizt, oder wir werden von unseren verlogenen Hetzmedien durchweg falsch und manipulativ informiert.

Dass da keine starken, überlegen leidensfähigen Pauerwimmen dabei sind, erklärt sich wohl mit der machistischen japanischen Kultur. Ich bin sicher, dass das hierzulande ganz anders wäre. Etwa so wie bei der DSDS-Autogrammstunde am vergangenen Wochenende, vom Andrang her..

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