Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Und wo bleiben die Menschenrechte?

Bero, Tuesday, 29.03.2011, 15:14 (vor 5408 Tagen) @ Oliver

Im genannten Text wurde dann die tägliche Routine beschrieben. Zumindest einer der beiden sitzt 23 Stunden am Tag in seiner Zelle ein. Eine Stunde pro Tag darf er mit anderen Häftlingen im Hof im Kreis gehen, diese dabei aber nicht ansprechen, oder auf Ansprachen reagieren. Jeder Verstoss wird mit neuen Einschränkungen bestraft. Aus Mangel an Kontakten führt der Mann ausgiebig Selbstgespräche.
Als ichs las musste ich stutzen, denn mir war sofort klar, dass das Folter ist! Über die Strafe "Freiheitsentzug" geht diese Methode der fast vollständigen sozialen Isolierung weit hinaus. Es handelt sich um eine langsame psychische Zerstörung des Häftlings, also um eine ernste und bleibende Verletzung. Kann das im Interesse der Gesellschaft sein? Ist das mit den grundlegenden Menschenrechten in Einklang zu bringen?

http://community.zeit.de/user/kleinempfaenger/beitrag/2011/01/29/isolationshaft-abschaffen

So wird mit Schwerstverbrechern umgesprungen, und sogar bei denen machen sich Menschenrechtler Sorgen. Haariges Nutzvieh in Regierungseigentum geniesst keine Menschenrechte


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