Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Junge Juristen in Nöten

roser parks, Monday, 28.03.2011, 15:32 (vor 5409 Tagen)

Kaum Ausbeutungs-Hemmungen bei Arbeitgebern

http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,753280-2,00.html

In dem Artikel findet sich dieser Absatz:

Viele kämpfen bis zur Selbstausbeutung um eine Festanstellung. "Gerade aus attraktiven Ballungszentren", barmt der Oldenburger Rechtsanwalt Wolfgang Schwackenberg, der beim DAV Berufseinsteigerkurse gibt, "höre ich immer wieder von Entgelten weit unterhalb dessen, was berufsrechtlich zulässig ist." Die Dumping-Grenze liegt bei etwa 2000 Euro brutto - doch selbst dieses Niveau wurde nach IFB-Zahlen bei acht Prozent der angestellten Junganwälte im ersten Berufsjahr unterschritten; 42 Prozent bekamen weniger als 3000 Euro monatlich. Bisweilen verdienen Rechtsanwaltsgehilfinnen mehr als der Junganwalt - gutes Büropersonal ist gesucht, Anwälte dagegen suchen.

Richtig! Das Pack soll sich selbst erledigen!

FEMhunter, Monday, 28.03.2011, 16:22 (vor 5409 Tagen) @ roser parks

Die sollen nicht jammern, bei Ingenieuren hat man die Honorarordnung schon vor 15 Jahren gesprengt. Ich habe mal auf der Internetseite eines Anwaltes gelesen, dass er sich dafür entschuldigt, ".... an die RVG gebunden zu sein!" Er muss das Honorar nehmen, ob er will oder nicht! Der ist echt beschissen dran!

Ich habe meinen Anwalt gerade gefeuert. Ob ich als Vater mit oder ohne Anwalt da hin gehe, das Ergebnis bleibt gleich!

AkademikerINNENschwemme

jojo, Monday, 28.03.2011, 16:43 (vor 5409 Tagen) @ roser parks

Bisweilen verdienen

Rechtsanwaltsgehilfinnen mehr als der Junganwalt - gutes Büropersonal ist
gesucht, Anwälte dagegen suchen.[/b][/i]

NICHTS NEUES - ein guter Handwerksmeister wird leichter reich als eine gute Germanistin. Das war schon immer so. Aber mittlerweile haben wir dank der Akademikerschwemme einen Zustand erreicht, wo ein Facharbeiter in einer Autofabrik locker mehr verdient als Frau Dr. soc. mit von Facharbeitersteuern finanzierter Quotenstelle in Teilzeit und Kaffeemaschinennähe.

Studium an sich und um seiner selbst willen ist wertlos, was zählt ist wieder und wieder konkrete Kompetenz und Wertschöpfungsfähigkeit

> 3000?

Kurti, Wien, Monday, 28.03.2011, 16:53 (vor 5409 Tagen) @ roser parks

"... weniger als 3000 Euro monatlich"

Und deswegen jammern die noch? Also, irgendwie habe ich da andere Relationen verinnerlicht.

Verwirrt, Kurti

> 3000?

Ausschußnmann, Monday, 28.03.2011, 21:49 (vor 5409 Tagen) @ Kurti

"... weniger als 3000 Euro monatlich"
Und deswegen jammern die noch? Also, irgendwie habe ich da andere
Relationen verinnerlicht.

10 % der Anwälte erhalten ergänzendes ALG II.Aber das liegt ja auch unter 3000 €

< 3000!

klugscheißer, Monday, 28.03.2011, 23:44 (vor 5409 Tagen) @ Kurti

Größer-kleiner-Zeichen lernen

Auswirkungen meiner Links-Rechts-Schwäche (n. t.)

Kurti, Wien, Tuesday, 29.03.2011, 02:00 (vor 5409 Tagen) @ klugscheißer

- kein Text -

Junge Juristen in Nöten

Sohnemann, Monday, 28.03.2011, 17:09 (vor 5409 Tagen) @ roser parks

Soll der Junganwalt doch die RA Gehilfin heiraten und den Hausmann machen - ach nein, die will sicher nur den gut verdienenden Chef der Kanzlei - da ist bei der Scheidung mehr rauszuholen. Sonst könnte ja auf einmal etwas furchtbares passieren - die Frau müsste bei Scheidung dem Mann Unterhalt bezahlen. Skandal!

Junge Juristen in Nöten

FEMhunter, Monday, 28.03.2011, 17:15 (vor 5409 Tagen) @ Sohnemann

furchtbares passieren - die Frau müsste bei Scheidung dem Mann Unterhalt
bezahlen. Skandal!

Immerhin, er könnte sich bei der Scheidung selbst vertreten und sie müsste es sogar schreiben!

Junge Juristen in Nöten

Akademiker, Monday, 28.03.2011, 17:49 (vor 5409 Tagen) @ roser parks

42 Prozent bekamen weniger als 3000 Euro monatlich.

Ich bin wirklich geschockt. Weniger als 3000Euro monatlich - wir sollten ein Spendenkonto für die Armen einrichten

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