Junge Juristen in Nöten
Kaum Ausbeutungs-Hemmungen bei Arbeitgebern
http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,753280-2,00.html
In dem Artikel findet sich dieser Absatz:
Viele kämpfen bis zur Selbstausbeutung um eine Festanstellung. "Gerade aus attraktiven Ballungszentren", barmt der Oldenburger Rechtsanwalt Wolfgang Schwackenberg, der beim DAV Berufseinsteigerkurse gibt, "höre ich immer wieder von Entgelten weit unterhalb dessen, was berufsrechtlich zulässig ist." Die Dumping-Grenze liegt bei etwa 2000 Euro brutto - doch selbst dieses Niveau wurde nach IFB-Zahlen bei acht Prozent der angestellten Junganwälte im ersten Berufsjahr unterschritten; 42 Prozent bekamen weniger als 3000 Euro monatlich. Bisweilen verdienen Rechtsanwaltsgehilfinnen mehr als der Junganwalt - gutes Büropersonal ist gesucht, Anwälte dagegen suchen.