Gleichberechtigung
Das Thema "Gleichberechtigung" wird hier immer wieder kontrovers diskutiert.
Nun bin ich Verfechter einer "Gleichberechtigung". Eine Position, die von einigen hier sehr angefeindet wird, welche behaupten, daß "Gleichberechtigung" automatisch zu "Gleichmacherei" usw führe ...
Ich bin grade über diese Seite hier gestolpert, die sich dem "klassischen Liberalismus" widmet, und wo ich bisher noch nicht viel gefunden habe, was meinen politischen Ansichten widersprechen würde ;). Da gibts einen Artikel über "Gerechtigkeit", wo sich folgender Absatz findet:
"Welcher Art ist die Gerechtigkeit, die der Staat gegenüber seinen Bürgern üben muß? Für den klassischen Liberalismus besteht die politische Gerechtigkeit in der gleichen Behandlung der Bürger durch das Gesetz. Die Gleichheit vor dem Gesetz (Isonomie) ist die Grundvoraussetzung für eine Gesellschaft freier Menschen. "
Das ist ziemlich genau die Definition, was ich unter "Gleichberechtigung" verstehe.
Robert (der es vermisst, daß Positionen nicht mehr anhand ihrer Inhalte kritisiert werden, sondern mittlerweile auch hier wegen der Namen angegriffen werden)
Kants kategorischer Imperativ
Danke für den Link! Werde ich gleich mal lesen.
Man darf sich auch getrost fragen, ob man es ernsthaft vertreten kann, anderen Leuten Rechte abzuerkennen - denn morgen könnte man selber unter ähnlichem Vorwand Rechte abgesprochen bekommen.
Der Feminismus wird ja heutzutage unter anderem von den Pudeln dadurch "gerechtfertigt", dass Frauen früher weniger Rechte im Vergleich zu Männern hatten.
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Ungleichberechtigung per Gesetz
"Für den klassischen Liberalismus besteht die politische Gerechtigkeit in der gleichen Behandlung der Bürger durch das Gesetz.
Dann muss die Ungleichbehandlung aber bereits im Gesetz definiert sein. Oder soll z.B. ein 10 Jähriges Kind Verträge wie ein Erwachsener abschließen und den PKW-Führerschein machen können?
Die Gleichheit vor dem Gesetz (Isonomie) ist die Grundvoraussetzung für eine Gesellschaft freier Menschen. "
Jedes Gesetz ist per se eine Einschränkung der Freiheit.
Im Begriff "Gleichberechtigung" stecken einfach zu viele Fallen. Ich mag den Ausdruck nicht.
Rainer
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![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Na das nenne ich mal ein Wort!
Im Begriff "Gleichberechtigung" stecken einfach zu viele Fallen. Ich mag
den Ausdruck nicht.
Rainer
Ist diese These freigegeben?
Ungleichberechtigung per Gesetz
Dann muss die Ungleichbehandlung aber bereits im Gesetz definiert sein.
Oder soll z.B. ein 10 Jähriges Kind Verträge wie ein Erwachsener
abschließen und den PKW-Führerschein machen können?
Man könnte geistige und körperliche Voraussetzungen definieren, wo das Gesetz Gültigkeit hat. Denn warum soll ein (vielleicht etwas frühreifer) erwachsener Mensch mit 17 noch keinen Führerschein machen dürfen, ein etwas zurückgebliebener Spätentwickler mit 18 dann schon? ;)
(daß man manche Voraussetzungen nicht ganz so einfach überprüfen kann, ist natürlich der Grund, wenn man zu pragmatischen Regeln kommt a la "Führerschein erst ab 18", "Frauen dürfen im Beruf max. xx Kilo heben" etc.)
Die Gleichheit vor dem Gesetz (Isonomie) ist die Grundvoraussetzung für eine Gesellschaft freier Menschen. "
Jedes Gesetz ist per se eine Einschränkung der Freiheit.
Natürlich. Weil das Gesetz versucht, das Zusammenleben in einer Gemeinschaft zu regeln. Und jegliches Zusammenleben in einer Geminschaft schon per se die Freiheit einschränkt.
Im Begriff "Gleichberechtigung" stecken einfach zu viele Fallen. Ich mag
den Ausdruck nicht.
Wie in jedem einigermassen komplexen Begriff ...
Robert
Begriffe
Über die Diskussionen in den Foren kann man endlos diskutieren, so viele Diskussionsteilnehmer, so viele Ansichten.
Aber einer der wichtigsten Punkte in dem Bemühen der Männerrechtler um klare Begriffe - und seit langem diskutiert - ist der Unterschied zwischen "Gleichberechtigung" und "Gleichstellung". Von den Politikern wird es (wohlwissentlich und berechnend?!) quasi synonym verwandt, aus männerrechtlicher Sicht stellen diese Begriffe Gegensätze dar.
Gleichberechtigung ist die Voraussetzung der Freiheit in unserer Gesellschaft, weil sie dafür sorgt, dass prinzipiell jedem alle Möglichkeiten offen stehen, wenn er bereit ist, die dafür erforderliche Leistung zu erbringen.
Gleichstellung bezieht sich auf das Resultat, ohne die Voraussetzungen und Ursachen dafür zu berücksichtigen.
Der wichtigste Punkt in diesem Zusammenhang ist für uns Männerrechtler, dass wir nicht den Fehler machen, die synonymische Begriffsfehlverwendung der Politiker zu übernehmen, sonst kommen wir dahin, Gleichberechtigung abzulehnen, obwohl wir statt dessen gegen Gleichstellung sind
"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
Wie in jedem einigermassen komplexen Begriff ...
... darum werden "komplexe Begriffe" unter's Volk gejubelt. Dann merken die "Deppen" erst gar nicht, dass derlei künstliche Wortschöpfungen den einzigen Zweck haben, Leute gegeneinander aufzuhetzen, damit sich die lachenden Dritten (Wortschöpfer) daran bereichern können
Ungleichberechtigung per Gesetz
Das Wahlrecht wird auch erst erwachsenen Personen zuteil - von dem her kann auch die Gleichberechtigung je nach Alter einer Person abgestuft werden.
Durch sinnvolle Gesetze und ihre Durchsetzung erhalten Menschen die Möglichkeit sich zu entfalten und ihre Potential zu nutzen, da sie eine moderne Gesellschaft erst ermöglichen.
Dadurch erhöht sich die Freiheit eines Individuums im Vergleich zum anarchistischen Naturzustand erheblich, da er durch den ermöglichten Wohlstand mehr Optionen und mehr Freizeit zur Verfügung hat.
Eine simple Gleichsetzung von Gesetz mit Freiheitsverlust täuscht über die Tatsache hinweg, dass sinnvolle Gesetze ein Fundament schaffen können, welche uns Menschen viel mehr Gestaltungsraum und Unbeschwertheit einräumen, als es ein gesetzesfreier Raum voller Angst und Paranoia könnte.
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
"Unwertes Leben" vs "Untermenschen" oder was?
Falls du hier die Keil-Keule schwingen willst:
Beide Begriffe werden von Polit-Parasiten und Fem-Maden zum gleichen Zweck benutzt. Von daher dürfte wohl klar sein, was der verlogene Beitrag soll.
"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
... darum werden "komplexe Begriffe" unter's Volk gejubelt. Dann merken
die "Deppen" erst gar nicht, dass derlei künstliche Wortschöpfungen den
einzigen Zweck haben, Leute gegeneinander aufzuhetzen, damit sich die
lachenden Dritten (Wortschöpfer) daran bereichern können.
Das hört sich für mich mehr nach Paranoia an.
Bevor du gelernt hast Auto zu fahren, hast du ja wohl auch nicht gesagt, dass die Automobilhersteller mit Autos willentlich die Anzahl Verkehrsunfälle erhöhen wollen, nur weil die Funktionsweise eines Autos komplex ist?
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Mit seiner Erklärung hat er aber Recht.
Ich sehe das genauso. Gleichberechtigt wollen wir behandelt werden, weil wir hier seit Jahrzehnten diskriminiert und ausgegrenzt werden!
Stimmt nicht!
Aber einer der wichtigsten Punkte in dem Bemühen der Männerrechtler um
klare Begriffe - und seit langem diskutiert - ist der Unterschied zwischen
"Gleichberechtigung" und "Gleichstellung". Von den Politikern wird es
(wohlwissentlich und berechnend?!) quasi synonym verwandt, aus
männerrechtlicher Sicht stellen diese Begriffe Gegensätze dar.
Wer bist du, das definieren zu können? Für mich stellen diese beiden Begriffe keine Gegensätze dar, sondern das eine ist die logische Folge oder Umsetzung oder Verschärfung des anderen. Gleichberechtigung ist schon immer ein politischer Begriff der radikalen Linken, wie kann der also "reingewaschen" werden, wenn er doch nie in dem Sinne verwendet wurde, wie du ihn gern hättest (und auch nie so gedacht war)?
Gleichberechtigung ist die Voraussetzung der Freiheit in unserer
Gesellschaft, weil sie dafür sorgt, dass prinzipiell jedem alle
Möglichkeiten offen stehen, wenn er bereit ist, die dafür erforderliche
Leistung zu erbringen.
So ein Schwachsinn. Gleichberechtigung geht vom Gedanken an einen Staat aus, der den Menschen Rechte zu verleihen hat, also von einem totalitären Staat. Wie kann das "Voraussetzung von Freiheit" sein? Welche Rechte möchtest du dir denn gern von einem Staat genehmigen lassen?
Richtig ist, dass der Mensch prinzipiell alle denkbaren Rechte natürlich besitzt und der Staat diese lediglich durch Gesetze einschränkt, in einem guten Staat nur mit nachvollziehbarer Begründung und im Interesse des Gemeinwesens.
Der wichtigste Punkt in diesem Zusammenhang ist für uns Männerrechtler,
dass wir nicht den Fehler machen, die synonymische Begriffsfehlverwendung
der Politiker zu übernehmen, sonst kommen wir dahin, Gleichberechtigung
abzulehnen, obwohl wir statt dessen gegen Gleichstellung sind
Soso, sind "wir"? Ich nicht. Ich bin gegen Gleichberechtigung und vor allem gegen die gedankenlose Verwendung solcher Begriffe. Du redest doch auch nicht von "völkisch", "Blut und Boden", "rassisch minderwertig" und dergleichen, wenn du nicht mit der dahinterstehenden Ideologie übereinstimmst? Warum dann bei Kommunisten-/Feministenvokabular?
Der einzig akzeptable Begriff ist Gleichbehandlung (durch den Staat)
Gleichberechtigung
Gesetz. Die Gleichheit vor dem Gesetz (Isonomie) ist die Grundvoraussetzung
für eine Gesellschaft freier Menschen. [/i]"
Das ist ziemlich genau die Definition, was ich unter "Gleichberechtigung"
verstehe.
Ist dir aufgefallen, dass in dem Text "Gleichberechtigung" nicht vorkommt? Korrekt ist lediglich von Gleichbehandlung und von Gleichheit vor dem Gesetz die Rede.
Robert (der es vermisst, daß Positionen nicht mehr anhand ihrer Inhalte
kritisiert werden, sondern mittlerweile auch hier wegen der Namen
angegriffen werden)
Die Diskussion um Gleichberechtigung und Gleichstellung dreht sich gerade um die (von vielen verkannten) Inhalte
Kants kategorischer Imperativ
Man darf sich auch getrost fragen, ob man es ernsthaft vertreten kann,
anderen Leuten Rechte abzuerkennen - denn morgen könnte man selber unter
ähnlichem Vorwand Rechte abgesprochen bekommen.
Eben. Wer aber von "-berechtigung" spricht, erkennt ganz automatisch Rechte ab. Nämlich all jene, zu denen der Staat nicht ausdrücklich berechtigt.
Der Feminismus wird ja heutzutage unter anderem von den Pudeln dadurch
"gerechtfertigt", dass Frauen früher weniger Rechte im Vergleich zu
Männern hatten.
Nicht "hatten". "Gehabt hätten". Und das ist eine Lüge. Sie hatten andere, ob es weniger waren, dafür müsste man erst einmal zählen. Mir ist keine solche Zählung bekannt
Ungleichberechtigung per Gesetz
Man könnte geistige und körperliche Voraussetzungen definieren, wo das
Gesetz Gültigkeit hat.
Genau. Und so war das früher auch. Die hier im Forum wohl ausgiebig bekannte geistige Reife von Frauen (im Schnitt natürlich nur) zum Beispiel war Grund, dass man sie mit dem Wahlrecht lieber nicht belastete. Ganz ungleichberechtigt, aber gerecht. :o)
Stimmt nicht!
Gleichberechtigung ist schon immer ein politischer Begriff der radikalen Linken, wie kann der also "reingewaschen" werden, wenn er doch nie in dem Sinne verwendet wurde, wie du ihn gern hättest (und auch nie so gedacht war)?
Keine Ahnung. Die älteste mir bekannte Definition stammt aus dem antiken Rom, weiß nicht, wie sehr die radikale Linke damals daran beteiligt war.
So ein Schwachsinn.
Allerdings.
e.o.d
"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
Das hört sich für mich mehr nach Paranoia an.
Denk doch einmal über das nach, was du gelesen hast, bevor du losschreibst, Manifold. Dein Denken verläuft wie auf Schienen, fest vorgegeben.
Denk an die Geschichte des Begriffes Gleichberechtigung, wann und wo er von Wem zu welchen Zwecken (Schürung von Klassenkampf, Geschlechterkampf) verwendet wurde und wird. Und dann sag noch einmal, dass an Neos Behauptung nichts dran ist
Quizfrage: Was ist der Unterschied zwischen einem Auto und einem angeblichen "Recht"?
*fingertippel*
Ich warte. *fingertippel*
*fingertippel*
Es interessiert nicht, wie du das siehst. Was interessiert ist der Istwert. (KT)
- kein Text -
Das Ende von Rom ist bekannt: "Dekadenz."
- kein Text -
Zusammenhang Gleichberechtigung - Gleichstellung
Soziologisch bezeichnet Gleichberechtigung den Prozess der rechtlichen Angleichung zuvor ungleicher Rechtssubjekte in einem Rechtssystem. z.B. Gleichberechtigung des Bürgertums, Gleichberechtigung der Geschlechter, der sozialen Herkunft, der Homosexuellen, der Behinderten etc. Diese Art der „Gleichberechtigung von Gruppen“ wird unter Gleichstellung näher beschrieben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichberechtigung#Soziologische_Definition
Zwangsläufig geht es hier um abgegrenzte Gruppen, da das Recht gezwungen ist, Menschen in Gruppen einzuteilen. Um individuelle Rechte geht es nicht. Es gibt also zumindest ein etabliertes anderes Verständnis des Begriffes Gleichberechtigung als das, was sich hier manche herbeiwünschen.
Man kann Begriffe, die der Gegner mit einer Bedeutungsveränderung versehen hat, die es also schon vorher mit anderer Bedutung gab, "zurückzuerobern" versuchen. Bei Begriffen, die der Gegner erfunden hat und die immer nur die von ihm zugedachte Bedeutung hatten, ist das ein sinnloses Unterfangen
OK: Männer scheißen nicht auf ihr Auto, jedoch können sie das auf das angebliche "Recht".
- kein Text -
Auch das Ende von Griechenland ist bekannt
Der Dödel kann nicht einmal Rom und Griechenland (Athen) auseinanderhalten. Die Römer waren Pragmatiker und keine grossen Denker, für das geistige hielten sie sich griechische Sklaven. Gleichberechtigung kommt zuerst bei Platon vor, dem wohl ersten Genderisten der Menschheitsgeschichte:
Keine Aufgabe derer, die den Staat verwalten also, Freund, gibt es für die Frau, weil sie eine Frau ist, oder für den Mann, weil er ein Mann ist, sondern die natürlichen Anlagen sind bei beiden Lebewesen auf gleiche Weise verteilt und an allen Tätigkeiten hat einerseits die Frau ihrer Natur nach Anteil, andererseits der Mann, bei allem aber ist die Frauen schwächer als der Mann.
Bis auf den letzten Teilsatz, den würden heutige Genderstalinisten natürlich weglassen.
Aber auch das alte Griechenland ging 1000 Jahre vor Rom den Weg alles Irdischen, nachdem derlei geistiger Müll die Oberhand gewinnen konnte. Und wurden von den Römern unterworfen...
Wie war das eigentlich mit dem Ende von Libyen und den PilotINNEN?

Auch das Ende von Griechenland ist bekannt
Wo genau kommt darin deiner Meinung nach Gleichberechtigung vor?
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
Denk doch einmal über das nach, was du gelesen hast, bevor du
losschreibst, Manifold. Dein Denken verläuft wie auf Schienen, fest
vorgegeben.
Da bin ich nicht der Einzige hier.
Denk an die Geschichte des Begriffes Gleichberechtigung, wann und wo er
von Wem zu welchen Zwecken (Schürung von Klassenkampf, Geschlechterkampf)
verwendet wurde und wird. Und dann sag noch einmal, dass an Neos Behauptung
nichts dran ist
Der Missbrauch eines Konzeptes macht das Konzept an sich noch nicht schlecht. Luft an sich ist auch nicht schlecht, nur weil sie von den falschen Leuten geatmet wird.
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Siehe Lexikon [kT]
- kein Text -
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Begriffe
Aber einer der wichtigsten Punkte in dem Bemühen der Männerrechtler um
klare Begriffe
Darauf wollte ich mit meinem Beitrag eigentlich raus...
Ein "Alles was man sagen kann, kann man klar sagen" halt ich für Männlich und erstrebenswert
, aber dazu muss man sich um die Klarheit der Begriffe bemühen ...
Ciao, Robert
Deine Meinung ist uns wichtig
Wenn Gleichberechtigung für dich nicht in Frage kommt, wie würdest du dann dir die Gesellschaft "wünschen"? Was sollen Antifeministen deiner Meinung nach vertreten?
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Gleichberechtigung
Ist dir aufgefallen, dass in dem Text "Gleichberechtigung" nicht vorkommt?
Korrekt ist lediglich von Gleichbehandlung und von Gleichheit vor dem
Gesetz die Rede.
Ja. Und ich hab auch geschrieben, daß das die Definition von "Gleichberechtigung", so wie ich den Begriff verstehe, sehr gut erfüllt. Was verstehst du unter "Gleichberechtigung"?
Wo ist für dich der Begriff anders?
Mein Beitrag sollte auch ein bisserl die Anregung zu einer Klärung zu sein, was man unter "Gleichberechtigung" denn versteht, so daß man darüber reden kann, ohne sich gleich gegenseitig an die Gurgel gehen zu müssen, weil jeder was anderes unter dem gleichen Begriff versteht.
Die Diskussion um Gleichberechtigung und Gleichstellung dreht sich
gerade um die (von vielen verkannten) Inhalte
Wenn Leute die Begriffe gleichsetzen, weil in beiden ein "gleich-" vorkommt?
Robert
Ungleichberechtigung per Gesetz
Genau. Und so war das früher auch. Die hier im Forum wohl ausgiebig
bekannte geistige Reife von Frauen (im Schnitt natürlich nur) zum Beispiel
war Grund, dass man sie mit dem Wahlrecht lieber nicht belastete. Ganz
ungleichberechtigt, aber gerecht. :o)
Unter Männern gibt es im Schnitt viel häufiger Schwachsinnige als unter Frauen.
Wäre das für dich ein Argument, den Männern das Wahlrecht abzuerkennen? Wäre das für dich dann auch "gerecht"?
Wenn nein, wieso ist dann geistige Reife bei Frauen ein Argument, ein fehlendes Wahlrecht zu rechtfertigen, während dies bei Männern nicht akzeptiert wird?
Nur wenn wir Geschlechter gleichbehandeln vor dem Gesetz und beiden Gleichberechtigung geben, kommen wir aus diesen widersprüchlichen Rechtfertigungsmaschen heraus.
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Nachtrag: Gleichberechtigung
Nachtrag: es hängt kein "Herzblut" von mir an dem Begriff. Ich ersetze den auch gerne durch einen geeigneteren Begriff, sofern er denn mit meiner Auffassung in Einklang zu bringen ist. Bisher hatte ich aber noch keinen besseren Begriff gefunden.
Evtl. wäre "Gleichbehandlung durch das Gesetz" besser?
Robert
"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
Der Missbrauch eines Konzeptes macht das Konzept an sich noch nicht
schlecht.
Es handelt sich aber nicht um einen Missbrauch, sondern um den ursprünglichen Sinn.
Auch Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot haben das Marxsche Gedankengut nicht missbraucht, sondern umgesetzt. Und das, obwohl es eigentlich ganz nett und menschlich klingt, oberflächlich gelesen.
Luft an sich ist auch nicht schlecht, nur weil sie von den
falschen Leuten geatmet wird.
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich
Gewissheit?
Für mich stellen diese beiden
Begriffe keine Gegensätze dar, sondern das eine ist die logische
Folge oder Umsetzung oder Verschärfung des anderen. Gleichberechtigung ist
schon immer ein politischer Begriff der radikalen Linken, wie kann der also
"reingewaschen" werden, wenn er doch nie in dem Sinne verwendet wurde, wie
du ihn gern hättest (und auch nie so gedacht war)?
Bist du sicher, dass Gleichberechtigung "schon immer" ein politischer Begriff "radikaler Linker" war?
Ist die "logische Folge" von Gleichberechtigung nicht lediglich dewegen Gleichmacherei, weil die feministische Ideologie niemals wirklich Gleichberechtigung wollte, sondern dies lediglich als Vorwand verwendete um ihr wahres Ziel der Gleichmacherei zu verschleiern?
Was gibt dir diese Gewissheit? Eine Kristallkugel?
So ein Schwachsinn. Gleichberechtigung geht vom Gedanken an einen Staat
aus, der den Menschen Rechte zu verleihen hat, also von einem totalitären
Staat. Wie kann das "Voraussetzung von Freiheit" sein? Welche Rechte
möchtest du dir denn gern von einem Staat genehmigen lassen?
Was hat Gleichberechtigung durch einen demokratischen Staat mit einem totalitären Staat zu tun? Zeichnet sich der totalitäre Staat nicht gerade dadurch aus, dass er Menschen Rechte abspricht? Welcher totalitäre Staat "verleiht" deiner Meinung nach Rechte an Menschen?
Soso, sind "wir"? Ich nicht. Ich bin gegen Gleichberechtigung und vor
allem gegen die gedankenlose Verwendung solcher Begriffe. Du redest doch
auch nicht von "völkisch", "Blut und Boden", "rassisch minderwertig" und
dergleichen, wenn du nicht mit der dahinterstehenden Ideologie
übereinstimmst? Warum dann bei Kommunisten-/Feministenvokabular?
Wenn eine Gruppe von Menschen das Wort Gleichberechtigung neu besetzt, dann muss nicht unbedingt linke Ideologie dahinter stehen - und gerade wir tun das ja (du nicht, ich weiss).
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
Es handelt sich aber nicht um einen Missbrauch, sondern um den
ursprünglichen Sinn.
Und woher weisst du das so genau?
Hast du mit allen Menschen, die jemals für Gleichberechtigung eingetreten sind, persönlich gesprochen? Haben sie dir alle gesagt, dass sie zwar Gleichberechtigung sagen, dich aber insgeheim mit Frauen gleich machen wollen?
Und vorallem: Woher willst du wissen, dass das für uns genauso der Fall ist?
Gerade Savvakis und viele andere haben immer wieder darauf hingewiesen, dass Gleichberechtigung für sie nicht Gleichmacherei heisst.
Wie genau ergibt sich für dich der Automatismus zwischen Gleichberechtigung und Gleichmacherei, wenn wir (nicht du) als Nichtlinke für Gleichberechtigung eintreten?
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Fake - das habe ich nicht geschrieben
hätte ich aber schreiben können wenn ich gewollt hätte..
Nachtrag: Gleichberechtigung
Evtl. wäre "Gleichbehandlung durch das Gesetz" besser?
Mit anderen Worten: formale Gleichberechtigung.
Uiii, mein Lieblingsthema :) ...
Prinzipiell sind die Gedanken hinter dem Begriff Gleichberechtigung von den Befürwortern hier wohl durchaus edel.
Allerdings haben wir doch mittlerweile genug erörtert, was die durchschnittliche Frauenlogik bedeutet, oder nicht?
Für Frauen dient Logik im Allgemeinen dazu, etwas zu erreichen.
Wenn wir nun das Beispiel Rennen nehmen:
Für alle herrschen gleiche Bedingungen (gleiche Rennstrecke usw.), und der Schnellste hat das Rennen gewonnen.
Nachdem wir aber in einer Demokratie leben, entscheidet die Mehrheit, was als "richtig" zu gelten hat.
Der Erste im Rennen kann also demokratisch legitim abgewählt werden als Sieger.
Bekanntlich gibt's bei einem Rennen mehr Verlierer als Gewinner.
Somit kann in einer Demokratie also die Mehrheit entscheiden, dass dem vermeintlichen Sieger des Rennens der Sieg abgesprochen werden kann (vergleichbar mit Quotenforderung).
Sollten Frauen in einem Rennen nicht die Siegerin stellen, können sie immer noch über demokratische Legitimation dem Sieger seine Prämie absprechen, sofern sie die Mehrheit stellen innerhalb dieser demokratischen Renngesellschaft.
Vorausgesetzt Du, lieber Leser meines Beitrages, solltest mit mir übereinstimmen bezüglich meiner eingangs erwähnten These über Logik, sollte es Dir fraglich erscheinen, ob Demokratie tatsächlich die beste aller Alternativen ist; resp. die Erwähnung von Gleichberechtigung überhaupt.
Nach meiner Überzeugung kann es keinen Zustand von Gleichberechtigung geben, solange dieses Wort überhaupt erwähnt wird.
Und über den Missbrauch Gleichstellung <-> Gleichberechtigung brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.
p.s.: Ich weiß, dass ich ehedem eine andere Meinung vertreten habe ... - da war aber Gleichberechtigung für mich auch noch kein Thema ;) ...
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Zusammenhang Gleichberechtigung - Gleichstellung
Bei Begriffen, die der Gegner erfunden hat
und die immer nur die von ihm zugedachte Bedeutung hatten, ist das ein
sinnloses Unterfangen
Das hängt davon ab, wie sich unser Einfluss auf den Zeitgeist entwickelt. Wenn der Feminismus in den kommenden Jahren immer weiter zurückgedrängt wird, können gerade leicht besetzbare Begriffe wie Gleichberechtigung von Maskulisten "geentert" werden.
Vorbildliche Fortschritte in die Richtung machen wir ja bereits.
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Deine Meinung ist uns wichtig
Ich wünsch mir ein Königreich.
Da müssen nicht so viele Köpfe rollen, wenn's ungerecht wird ;) .....
Menschenfreund,
-Stefan
p.s.: Vielleicht sollten Antifeministen langfristig darauf hinarbeiten (sprich: zunächst in einer geheimen Agenda, da sonst der Schock der großen Herde vielleicht zu überwältigend wäre), die Demokratie abzuschaffen.
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Antifeminismus ![[image]](http://www.smilies-paradies.de/smileys/lachende/animierte-smilies-lachende-048.gif)
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Stimmt nicht!
Ich bin gegen Gleichberechtigung
Wenn du gegen Gleichberechtigung bist, mit welchem Argument willst du dich dann gegen deine fortschreitende Entrechtung als Mann wehren?
Wenn du selber eine "Ungleichberechtigung" der Geschlechter bevorzugst, wie kannst du dies dann anschliessend dem heutigen Feminismus vorwerfen, wenn dich selber die Nachteile dieses Konzepts in feminisischer Form (Männerumerziehung, drohende Männersteuer, Frauenquoten, ...) treffen?
Wie legitimierst du deine eigenen Rechte als Person, wenn du anderen nicht die gleichen Rechte zugestehen willst?
Wenn du nicht wüsstest, ob du in einem hypothetischen, nächsten Leben als Frau oder als Mann in die Welt kommst - wärst du dann immer noch gegen Gleichberechtigung?
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Noch eine Frage
Du hast schon mehrmals gesagt, dass Gleichberechtigung Gleichmacherei sei.
Wie muss ich mir das genau vorstellen?
Bekommen dann Männer Brüste, wenn Frauen auch wählen können oder wächst dann bei Frauen auch ein Pimmel, wenn sie arbeiten?
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Es geht ja nicht um die Abschaffung der Demokratie ... gelle DvB ;-)
p.s.: Vielleicht sollten Antifeministen langfristig darauf hinarbeiten
(sprich: zunächst in einer geheimen Agenda, da sonst der Schock der
großen Herde vielleicht zu überwältigend wäre), die Demokratie
abzuschaffen.
Die Diskussion mit der Monarchie hatte der DvB und ich bereits in der Weiberplage, allerdings ist das - den Ergebnissen nach - ein nicht so weiser Schritt (Gelle DvB ... ansonsten stehe ich auf Beiträge von dem).
Es geht um die Abschaffung der Verramschung des Wahlrechts gehen: Ohne Gegenleistung kein Wahlrecht! Militär oder erfolgreich (Männermaßstäbe) absolvierter Zivildienst. So einfach. Und da dürfen die Weiber nicht ausgeklammert werden
OT: Erklär mir das mal bitte etwas konkreter. Danke
- kein Text -
Es geht ja nicht um die Abschaffung der Demokratie ... gelle DvB ;-)
Es geht um die Abschaffung der Verramschung des Wahlrechts gehen: Ohne
Gegenleistung kein Wahlrecht! Militär oder erfolgreich (Männermaßstäbe)
absolvierter Zivildienst. So einfach. Und da dürfen die Weiber nicht
ausgeklammert werden
Falsch. Weiber werden immer ausgeklammert
Ungleichberechtigung per Gesetz
Unter Männern gibt es im Schnitt viel häufiger Schwachsinnige als unter
Frauen.
Ein populärer Mythos, gern vorgebracht als "Ausgleich" für die größere geistige Leistungsfähigkeit von Männern. In vulgärwissenschaftlichen Artikeln wie "Eine Krankheit namens Mann" wird sich ja inzwischen regelmässig nur zu gern gesuhlt.
Das Verhältnis liegt bei etwa 1,5 : 1, was ich nicht als "viel häufiger" bezeichnen würde. Dies sind die Zahlen für angeborenen Schwachsinn, bei erworbener Geisteskrankheit ist es genau umgekehrt. Fast 40% aller Frauen erwischt es im Leben.
Wäre das für dich ein Argument, den Männern das Wahlrecht abzuerkennen?
Wäre das für dich dann auch "gerecht"?
Wieso "wäre"? Das IST bereits so. Nach deutschem Wahlrecht sind Schuldunfähige im Massregelvollzug sowie unter Vollbetreuung Stehende (Entmündigung gibt es in D, anders als in der Schweiz, nicht mehr) vom Wahlrecht ausgeschlossen. Naja, und schuldunfähig sind Frauen nach laufender Rechtssprechung doch in aller Regel auch?
In der Schweiz ist es folgendermassen:
Vormundschaftliche Maßnahmen kommen in Betracht für Personen, die auf längere Sicht nicht in der Lage sind, selber das Erforderliche für ihr persönliches Fortkommen und die Wahrung ihrer Interessen vorzukehren.
http://www.socialinfo.ch/cgi-bin/dicopossode/show.cfm?id=726
Das scheint mir für einen grossen Teil der Frauen zu gelten, für jene, die behindertengleich Quoten brauchen ebenso wie für jene, die behindertengleich nicht für ihren Lebensunterhalt selbst zu sorgen in der Lage sind. Von der vielbeschworenen Mündigkeit der Frauen sehe ich wenig, sie treffen sehr häufig sehr infantile, egoistische, impulsive Lebensentscheidungen. Und leider auch zum Schaden Dritter.
Wenn nein, wieso ist dann geistige Reife bei Frauen ein Argument, ein
fehlendes Wahlrecht zu rechtfertigen, während dies bei Männern nicht
akzeptiert wird?
"Wenn nein" entfällt, da "ja".
Nur wenn wir Geschlechter gleichbehandeln vor dem Gesetz und beiden
Gleichberechtigung geben, kommen wir aus diesen widersprüchlichen
Rechtfertigungsmaschen heraus.
Wer ist "wir"? Der einzige, für den es ein Gleichbehandlungsgebot gibt, ist der Staat
... sondern um gleiche Rechte für alle. - ja, ich weiß!
Es geht um die Abschaffung der Verramschung des Wahlrechts gehen: Ohne
Gegenleistung kein Wahlrecht! Militär oder erfolgreich (Männermaßstäbe)
absolvierter Zivildienst. So einfach. Und da dürfen die Weiber nicht
ausgeklammert werden
Hm, du vergleichst mich mit DvB, Dem verdammten Bolschewiken?! ;)
Wahrscheinlich hast Du mit ihm bereits alles durchgekaut. Verzeih mir, wenn mir diese Diskussion nicht in Erinnerung ist, und ich Dich eventuell dazu bringe, Dich zu wiederholen.
Also, Frauen machen beim Militär mit, resp. Zivildienst (wobei dies für mich nicht vergleichbar ist - ich kenn keinen Zivi, der Stubenarrest bekommen könnte ;), bzw. dem seine Bürgerrechte abgesprochen werden können durch z.B. einen Angestelltem auf der untersten Führungsebene eines Unternehmens, vergleichbar mit einem Feldwebel bei der Bundeswehr).
Was machen wir, wenn sie schwanger werden?
Dürfen diese speziellen Frauen dann in Zukunft nicht wählen? Bzw. muss der Kamerad im Schützengraben ihre Schicht übernehmen, während sie am Babysitten sind? Oder oder?
Das Problem der Schwangerschaft zeigt sich in allen Gesellschaften, wo Frauen zum Militär müssen, oder wo's in den militärischen Einsatz geht.
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"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
Wie genau ergibt sich für dich der Automatismus zwischen
Gleichberechtigung und Gleichmacherei, wenn wir (nicht du) als Nichtlinke
für Gleichberechtigung eintreten?
Aus der Unterschiedlichkeit der Geschlechter, insbesondere der Gebärfähigkeit. Das haben wir aber nun schon x-mal durchgekaut. Du kannst auf dem Papier eine Wehrpflicht für Männer und Frauen festschreiben. In der Praxis wird es nicht funktionieren, weil die Weiber sich per Schwangerschaft verpissen, und das wiederum kannst du nicht verhindern. Denn Zwangsverhütung, Sexverbot, Zwangsabtreibung usw. ist alles menschenrechtswidrig.
Die Frau hat also ein natürliches, eingebautes Recht, sich vor bestimmten Dingen zu drücken, und gegen das kommst du bei allem Idealismus nicht an.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Nehmen wir ein anderes: gleicher Zugang zu hochverantwortlichen Stellen, wie, sagen wir, Piloten oder Lotsen. Kann sein, dass eine Frau einen Test mit Bravour besteht, je nachdem, wo sie sich im Zyklus befindet. Einen halben Monat später kann es um ihre Fähigkeiten aber schon ganz anders bestellt sein, und dann kann es hochgefährlich werden. Frauen vor der Menopause sind mit quartalssaufenden Männern zu vergleichen.
Wie sagte diese Ina Müller im Interview?
Ich kenne mich doch selber. Es gibt doch diese Tage, da sind wir hormongesteuert und schlecht drauf. Wir sind dann so, dass ich eben lieber keine Frau am Steuer eines Flugzeuges haben möchte, die auch so drauf ist.
http://wgvdl.com/forum/index.php?id=176915
Die meisten vernünftigen Frauen würden dem wohl zustimmen, nur verblendete Ideologinnen nicht. Komischerweise wollen Männer davon nichts mehr wissen, obwohl sie es eigentlich wissen. Sie wollen einfach so tun, als gebe es das gar nicht, also die Realität ignorieren.
Selbstverständlich ist das dümmliche Gleichmacherei.
Ich verstehe auch gar nicht, warum man so etwas Idiotisches nun unbedingt machen soll? Macht das die Menschen glücklicher? Das bezweifle ich. Ist ein Gebot der Gerechtigkeit? Kann man so sehen. Dann sind angeborene Unterschiede aber auch höchst ungerecht
Doch, habe ich
wer ist denn nun der echte Bero? kT
- kein Text -
Nachtrag: Gleichberechtigung
Evtl. wäre "Gleichbehandlung durch das Gesetz" besser?
Mit anderen Worten: formale Gleichberechtigung.
Das war wieder einmal nicht von mir.
Ja, Robert, Gleichbehandlung drückt doch exakt das aus, worum es geht. Oder "Gleichheit vor dem Gesetz". Warum soll man stattdessen ohne Not mit einem Begriff hantieren, dessen Bedeutung - die Diskussionen zeigen es - zumindest umstritten ist?
Fake
Deine Meinung ist uns wichtig
Freut mich, Manifold.
Wenn Gleichberechtigung für dich nicht in Frage kommt, wie würdest du
dann dir die Gesellschaft "wünschen"? Was sollen Antifeministen deiner
Meinung nach vertreten?
Auf jeden Fall die Abschaffung von Geschlechterpolitik (was sie bereits tun, ich weiss). Und ansonsten einen Staat, der sich aus dem Privatleben der Menschen heraushält und die Autonomie der Familie wieder respektiert. Männer und Frauen benötigen keinen Grossen Bruder, der ihnen beim Umgang mit anderen Menschen zur Seite steht.
Das passt ja auch soweit bei IGAF/Verein Antifeministen. Nur auf den belasteten Begriff Gleichberechtigung sollte verzichtet werden. Du musst dir mal überlegen, wie das auf bisher unbeleckte Leser wirkt: nanu, die fordern ja genau das Gleiche wie die Feministinnen. Also sind sie wohl auch sowas ähnliches, das Spiegelbild sozusagen. Und warum sind sie denn dann "Anti"? Lügen die also und geben nur vor, dafür zu sein?
Ich selbst habe noch ein paar andere Vorstellungen, etwa das Wahlrecht betreffend, kann aber niemandem guten Gewissens empfehlen, das heutzutage öffentlich zu vertreten. ;o)
Noch eine Frage
Bekommen dann Männer Brüste, wenn Frauen auch wählen können oder
wächst dann bei Frauen auch ein Pimmel, wenn sie arbeiten?
Genau das
"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
Aus der Unterschiedlichkeit der Geschlechter, insbesondere der
Gebärfähigkeit.
Biologie ist kein Imperativ, sondern gibt uns Optionen.
der Praxis wird es nicht funktionieren, weil die Weiber sich per
Schwangerschaft verpissen, und das wiederum kannst du nicht verhindern.
Denn Zwangsverhütung, Sexverbot, Zwangsabtreibung usw. ist alles
menschenrechtswidrig.
In Israel gilt eine zweijährige Wehrpflicht für Frauen. In den Mikrobiologie-Labors der ETH müssen Forscherinnen, die mit Listerien arbeiten eine Erklärung unterschreiben, dass sie in dieser Zeit nicht schwanger werden (sonst haftet die ETH nicht für eine Missgeburt). Rekruten und Rekrutinnen hier in der Schweiz unterschreiben am Anfang ihrer Dienstzeit eine Verzichtserklärung, in der sie von gewissen Rechten Abstand nehmen.
Mit dem richtigen politischen Willen wäre eine Frauenwehrpflicht durchaus möglich.
Aber ich persönlich bin sowieso für die Abschaffung der Wehrpflicht.
Die Frau hat also ein natürliches, eingebautes Recht, sich vor bestimmten
Dingen zu drücken, und gegen das kommst du bei allem Idealismus nicht an.
Kein Recht ist universell oder absolut - sondern ist immer abhängig vom kulturellen Hintergrund einer Gesellschaft. Eine Frau kann sich nur mit einer Schwangerschaft rausreden, wenn eine Kultur sie lässt - und dies ist auch im Westen mit seinen Menschenrechten nicht automatisch gegeben (siehe oben).
Lotsen. Kann sein, dass eine Frau einen Test mit Bravour besteht, je
nachdem, wo sie sich im Zyklus befindet. Einen halben Monat später kann es
um ihre Fähigkeiten aber schon ganz anders bestellt sein, und dann kann es
hochgefährlich werden.
Der Einfluss der Regel auf die Psyche wird von Frau zu Frau verschieden stark sein. Manche Frauen merken kaum etwas davon, andere sind stark davon betroffen. Es ist wohl eher eine Frage der Charakterstärke, ob und wie sehr sich Männer und Frauen von ihren Hormonschwankungen beeinflussen lassen - also nichts Gravierendes, was man nicht mit ordentlichen, notfalls mehrmals wiederholten Psychotests ausfiltern kann (auch Männer haben Tiefs).
Frauen vor der Menopause sind mit quartalssaufenden
Männern zu vergleichen.
Hast du dafür eine Quelle?
Die meisten vernünftigen Frauen würden dem wohl zustimmen, nur
verblendete Ideologinnen nicht. Komischerweise wollen Männer davon nichts
mehr wissen, obwohl sie es eigentlich wissen. Sie wollen einfach so tun,
als gebe es das gar nicht, also die Realität ignorieren.
Und wieso kannst du oder sie von einer Frau auf alle Frauen schliessen? Wieder die Kristallkugel? Ich will auch so ein Ding
Selbstverständlich ist das dümmliche Gleichmacherei.
Wieso "selbstverständlich"? Wie kann ein Recht, das alle haben, Menschen gleich machen? Das würde mich jetzt echt interessieren.
Ich verstehe auch gar nicht, warum man so etwas Idiotisches nun unbedingt
machen soll?
Ich auch nicht, darum frag' ich ja wie man Menschen mit Rechten gleich macht.
Macht das die Menschen glücklicher? Das bezweifle ich.
Stell' dir vor, auf diesem Planeten geht's nicht primär darum, was glücklich macht ...
Dann sind angeborene
Unterschiede aber auch höchst ungerecht.
Ja, sind sie. Wegen dem muss man daraus jedoch noch kein Drama machen und sofort die Hälfte der Menschheit ausschliessen
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Noch eine Frage
Die Frage war ernst gemeint. Wie macht man Menschen mit einem Recht gleich?
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Ungleichberechtigung per Gesetz
Das Wahlrecht wird auch erst erwachsenen Personen zuteil - von dem her kann
auch die Gleichberechtigung je nach Alter einer Person abgestuft werden.
Gut, nach Alter ist also legitim. Nach anderen Kriterien nicht. Warum das?
Der Altersbeschränkung liegt doch die Unterstellung mangelnder geistiger Reife zugrunde? Und das, obwohl es sicher 14jährige gibt, die da viel weiter sind als manch anderer Mittzwanziger. Auf das Individuum wird hierbei also überhaupt nicht geachtet. Trotzdem betrachtest du es als legitim, und die Ablehnung des Frauenwahlrechts, wo man über den Daumen auch grosse Unreife unterstellen könnte unbeschadet einzelner herausragender Frauen, eben nicht.
Hat das Ganze einen durchdachten Hintergrund oder ist es wirklich nur Konditionierung? Vor 1971 konnte doch in der Schweiz sehr wohl das Undenkbare gedacht werden.
Dadurch erhöht sich die Freiheit eines Individuums im Vergleich zum
anarchistischen Naturzustand erheblich, da er durch den ermöglichten
Wohlstand mehr Optionen und mehr Freizeit zur Verfügung hat.
Also dass Gesetze Freiheit schaffen, ist nun wirklich eine abstruse Behauptung. Sie schränken Freiheit ein ("Einschränkung" und "Grenzen finden" steht so sogar in Verfassungswerken), wo das zum Gemeinwohl notwendig ist.
die Tatsache hinweg, dass sinnvolle Gesetze ein Fundament schaffen können,
welche uns Menschen viel mehr Gestaltungsraum und Unbeschwertheit
einräumen, als es ein gesetzesfreier Raum voller Angst und Paranoia
könnte.
Gesetze allein schaffen keine Sicherheit (Von Sicherheit schreibst du übrigens, nicht von Freiheit. Beide schliessen sich zumindest teilweise gegenseitig aus). Was nützt es mir, dass Überfall, Raub und Mord verboten und mit hohen Strafen belegt sind, wenn diese Strafen für bestimmte Tätergruppen nicht verhängt und die Gesetze nicht durchgesetzt werden? Das schönste Strafgesetzbuch ändert an den Verhältnissen in Neukölln oder den entsprechenden Stadtteilen beliebiger anderer Grossstädte gar nichts. Dort lebt man, jedenfalls an bestimmten Lokalitäten und zu bestimmten Tageszeiten, in einem gesetzesfreien Raum voller Angst.
Ein Staat muss also nicht nur Gesetze erlassen, sondern auch seinen ernsthaften Willen belegen, diesen zur Durchsetzung zu verhelfen. Tut er diese nicht (und das ist heute vielfach der Fall, reine Symbolpolitik), macht er sich lächerlich und zum zahnlosen Papiertiger. Seine Autorität erodiert und es geht in Richtung Anarchie
Begrifflichkeiten!
Die Frage war ernst gemeint. Wie macht man Menschen mit einem Recht
gleich?
Du verstehst den Begriff falsch. Gleichmacherei bedeutet nicht, Menschen einander in ihren Eigenschaften anzugleichen.
Siehe hier:
http://de.thefreedictionary.com/Gleichmacherei
Ungleichberechtigung per Gesetz
Das Verhältnis liegt bei etwa 1,5 : 1, was ich nicht als "viel häufiger"
bezeichnen würde. Dies sind die Zahlen für angeborenen Schwachsinn, bei
erworbener Geisteskrankheit ist es genau umgekehrt. Fast 40% aller Frauen
erwischt es im Leben.
Wir sind uns einig, dass Männer und Frauen mehr oder weniger gleich häufig von geistiger Schwäche erwischt werden können. Wieso lässt du dies dann nur als Rechtfertigung für den Entzug des Wahlrechts für Frauen gelten? Wieso nehmen wir mit dem gleichen Argument nicht auch noch das Wahlrecht der Männer weg?
Demokratie ist doch sowieso mühsam 
Wieso "wäre"? Das IST bereits so. Nach deutschem Wahlrecht sind
Schuldunfähige im Massregelvollzug sowie unter Vollbetreuung Stehende
(Entmündigung gibt es in D, anders als in der Schweiz, nicht mehr) vom
Wahlrecht ausgeschlossen.
Ich redete von geistig gesunden, zurechnungsfähigen Männern - nicht von Ausnahmen. Würdest du diesen normalen Männern das Wahlrecht wegnehmen, weil man anhand deiner Argumentation für die Abschaffung des Frauenwahlrechts genauso auch den Männern das Wahlrecht absprechen müsste?
Oder wärst du da nicht konsequent? Wenn ja, warum nicht?
Naja, und schuldunfähig sind Frauen nach
laufender Rechtssprechung doch in aller Regel auch?
Obwohl Frauen einen gewissen Bonus vor Gericht bekommen, sind sie dennoch nicht per se schuldunfähig. Oder wo steht deiner Meinung nach die Schuldunfähigkeit der Frauen genau festgeschrieben?
behindertengleich nicht für ihren Lebensunterhalt selbst zu sorgen in der
Lage sind. Von der vielbeschworenen Mündigkeit der Frauen sehe ich wenig,
sie treffen sehr häufig sehr infantile, egoistische, impulsive
Lebensentscheidungen. Und leider auch zum Schaden Dritter.
Es gibt auch Männer die absolut untaugliche Volldeppen sind - und wenn sie eine Chance auf Wunscherfüllung sähen, würden auch sie Quoten und Sonderbehandlung verlangen. Es gibt ja schon erste Männerrechtler, die Quoten in Kindergärten für Männer total toll finden.
Wenn es sich um geistige Schwäche handelt, schenken sich beide Geschlechter nichts.
"Wenn nein" entfällt, da "ja".
"Nein" entfällt dieses Mal nicht, siehe oben.
Wer ist "wir"? Der einzige, für den es ein Gleichbehandlungsgebot gibt,
ist der Staat
Ich meinte auch den Staat, sorry Missverständnis.
Was mich jetzt aber immer noch interessiert, warum genau ist Gleichberechtigung jetzt bei dir Gleichmacherei? Wie macht man Menschen mit einem simplen Recht gleich?
Wo steht dieses ominöse Prokrustesbett? Bei dir im Garten?
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Nicht gleiche Rechte für alle. Sondern nur für die, die ihre Arbeit abgeleiste haben.
Das Problem der Schwangerschaft zeigt sich in allen Gesellschaften, wo Frauen zum Militär müssen, oder wo's in den militärischen Einsatz geht.
Schwangerschaft ist kein Problem. Bevor die Schwangere den Dienst am Staate abgeleistet hat, kann die nicht wählen, so einfach ist das. Und wenn ein Mann den Dienst nicht abgeleistet hat, gilt das für den ebenso. Auf diese Weise entscheidet jeder selbst, ob er wählen gehen will. Man kann die abfallende "Arbeitskraft" ja weiterhin in Sinnlosprojekten vergeuden (eben genau wie das heute auch gemacht wird: Teure Munition verballern, sinnlos Megatonnenweise Sprit in die Luft blasen usw..) oder man leitet die Arbeitskraft in Kanäle oder andere Bauprojekte. Bsp.: Jede Frau die 500 Tonnen Sand für den Staat mit der Schubkarre 1000 Meter weiter befördert hat darf wählen. Und wenn sie durch die vielen Kinderunterbrechungen bereits alt und Weise ist, um so besser. Wenn sie es überhaupt nicht einsieht zu arbeiten, noch besser.
Das mit "Monarchie" beginnt hier: http://weiberplage.de/index.php?id=448
Ungleichberechtigung per Gesetz
Genau. Und so war das früher auch. Die hier im Forum wohl ausgiebig
bekannte geistige Reife von Frauen (im Schnitt natürlich nur) zum Beispiel
war Grund, dass man sie mit dem Wahlrecht lieber nicht belastete. Ganz
ungleichberechtigt, aber gerecht. :o)
Es ist aber ein gravierender Unterschied, ob man die geistige Reife individuell feststellt, oder ob man a priori Gruppen bildet nach dem (angeblichen oder tatsächlichen) Mittelwert.
Robert
Ungleichberechtigung per Gesetz
hierbei also überhaupt nicht geachtet. Trotzdem betrachtest du es als
legitim, und die Ablehnung des Frauenwahlrechts, wo man über den Daumen
auch grosse Unreife unterstellen könnte unbeschadet einzelner
herausragender Frauen, eben nicht.
Bei Männern gäbe es genauso Anlass grosse Unreife zu unterstellen und dennoch möchtest du nur Frauen das Wahlrecht absprechen, aber das hatten wir schon. Ausserdem ist die Chance, dass ein 14-jähriger die benötigte Reife aufweist geringer als ein 20-jähriger.
Das Gleiche gilt übrigens auch für Frauen. 
Hat das Ganze einen durchdachten Hintergrund oder ist es wirklich nur
Konditionierung? Vor 1971 konnte doch in der Schweiz sehr wohl das
Undenkbare gedacht werden.
Selbstverständlich ist es durchdacht - im Gegensatz zu deinem Prokrustes-Bett. Hast du es eigentlich schon gefunden?
Also dass Gesetze Freiheit schaffen, ist nun wirklich eine abstruse
Behauptung. Sie schränken Freiheit ein ("Einschränkung" und "Grenzen
finden" steht so sogar in Verfassungswerken), wo das zum Gemeinwohl
notwendig ist.
Dann sag' mir doch, ob du lieber als Höhlenmensch in der Steinzeit leben möchtest oder als moderner Mensch in einem Rechtsstaat. Welcher von beiden hat wohl mehr Freiheit in Form von Optionen, Wahl- und Entfaltungsmöglichkeiten?
Wer Freiheit lediglich als die Abwesenheit von Ordnung versteht, der mag mit der simplen Gleichung, dass weniger Gesetze mehr Freiheit mit sich bringen sicher gut leben können.
Doch Freiheit ist mehr als nur tun und lassen zu können, was man will.
ernsthaften Willen belegen, diesen zur Durchsetzung zu verhelfen. Tut er
diese nicht (und das ist heute vielfach der Fall, reine Symbolpolitik),
macht er sich lächerlich und zum zahnlosen Papiertiger. Seine Autorität
erodiert und es geht in Richtung Anarchie
Deshalb schrieb ich auch "sinnvolle Gesetze und ihre Durchsetzung"
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Deine Meinung ist uns wichtig
Auf jeden Fall die Abschaffung von Geschlechterpolitik (was sie bereits
tun, ich weiss). Und ansonsten einen Staat, der sich aus dem Privatleben
der Menschen heraushält und die Autonomie der Familie wieder respektiert.
Männer und Frauen benötigen keinen Grossen Bruder, der ihnen beim Umgang
mit anderen Menschen zur Seite steht.
Bis hierher sind wir einer Meinung.
Das passt ja auch soweit bei IGAF/Verein Antifeministen. Nur auf den
belasteten Begriff Gleichberechtigung sollte verzichtet werden. Du musst
dir mal überlegen, wie das auf bisher unbeleckte Leser wirkt: nanu, die
fordern ja genau das Gleiche wie die Feministinnen.
Wir fordern nicht "genau das Gleiche", weil sich unsere Vorstellung von Gleichberechtigung grundlegend von jener des Feminismus unterscheidet.
Darauf weisen wir immer wieder hin.
Also sind sie wohl auch
sowas ähnliches, das Spiegelbild sozusagen. Und warum sind sie denn dann
"Anti"? Lügen die also und geben nur vor, dafür zu sein?
Meinst du ernsthaft, dass Antifeminismus immer auch gegen Gleichberechtigung gerichtet sein müsse, nur weil du das so siehst? Denkst du nicht, dass es darüber auch noch andere Meinungen gibt?
Von Menschen, denen der Zusammenhang zwischen Gleichberechtigung und Gleichmacherei nicht so leuchtend hell erscheint wie dir?
Du hast mir übrigens immer noch nicht erklärt, wie ein simples Recht Männer und Frauen plötzlich gleich macht.
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Gleichberechtigung=offene Chancengleichheit, Gleichstellung=erzwungene Ergebnisgleichheit
kwT
Sprachgebrauch vorschreiben lassen?
Denk an die Geschichte des Begriffes Gleichberechtigung, wann und wo er
von Wem zu welchen Zwecken (Schürung von Klassenkampf, Geschlechterkampf)
verwendet wurde und wird.
Interessanter Aspekt. Aber soll man sich wirklich die klare Sprache durch Bedeutungsverschwurbelungen des (politischen) Gegners verwässern lassen?
Ich verwende doch auch kein Binnen-I ...
Robert
Andererseits: je mehr ich drüber nachdenk, umso besser kommt mir "Gleichheit vor dem Gesetz" vor ..
Was Gleichmacherei ist
Meinst du ernsthaft, dass Antifeminismus immer auch gegen
Gleichberechtigung gerichtet sein müsse, nur weil du das so siehst? Denkst
du nicht, dass es darüber auch noch andere Meinungen gibt?
Zweifellos gibt es dazu andere Meinungen. Sie stehen ja hier.
Von Menschen, denen der Zusammenhang zwischen Gleichberechtigung und
Gleichmacherei nicht so leuchtend hell erscheint wie dir?
Denen versuche ich ja zu helfen.
Du hast mir übrigens immer noch nicht erklärt, wie ein simples Recht
Männer und Frauen plötzlich gleich macht.
Das passiert auch nicht. Ich habe dir allerdings bereits erklärt, dass du dieses Wort falsch deutest. Genau wie die Gleichberechtigung.
Gleichmacherei:
- das Verhalten, verschiedene Sachverhalte oder Menschen in unangemessener Weise gleichzusetzen
- das Missachten von (wesentlichen) Unterschieden
http://de.thefreedictionary.com/Gleichmacherei
Stimmt nicht!
Wenn du gegen Gleichberechtigung bist, mit welchem Argument willst du dich
dann gegen deine fortschreitende Entrechtung als Mann wehren?
Hmmm? Dafür soll ich den Begriff Gleichberechtigung brauchen? Was ist denn das für ein Käse?
Wenn du selber eine "Ungleichberechtigung" der Geschlechter bevorzugst,
wie kannst du dies dann anschliessend dem heutigen Feminismus vorwerfen,
wenn dich selber die Nachteile dieses Konzepts in feminisischer Form
(Männerumerziehung, drohende Männersteuer, Frauenquoten, ...) treffen?
Das feministische Konzept ist ungerecht, widernatürlich und ohne Zukunft. Es macht die Menschen (besonders Kinder) kaputt, führt zur Verwahrlosung und Unmoral und letztlich zur demographischen Katastrophe.
Meines ist das Gegenteil davon, und es ist - als einziges - bewährt.
Wie legitimierst du deine eigenen Rechte als Person, wenn du anderen nicht
die gleichen Rechte zugestehen willst?
Meine Rechte sind meine Rechte, dafür ist es nicht erforderlich, dass jeder die gleichen hat. Als Schweizer Staatsbürger besitzt du auch welche, die ein EU-Bürger nicht hat und umgekehrt. Und mit der Rechtmässigkeit dessen hast du nicht das geringste Problem, nehme ich doch wohl an?
Wenn du nicht wüsstest, ob du in einem hypothetischen, nächsten Leben
als Frau oder als Mann in die Welt kommst - wärst du dann immer noch gegen
Gleichberechtigung?
Warum denn nicht? Als Frau vor hundert Jahren hätte ich in die Rettungsboote der Titanic steigen dürfen, während die Männer sich gegenseitig massakrierten, um das zu gewährleisten. Oder ich hätte meinem Liebsten eine weisse Feder überreicht, damit die feige Sau sich schämt und sich abschlachten lassen geht. Ich nehme nicht an, dass diese Frauen Probleme mit ihrem fehlenden Wahlrecht hatten noch dass sie im Sinne der "Gleichberechtigung" ihr Überleben gegen das Recht, ein Kreuzchen zu machen, hätten tauschen wollen.
Das interessiert Frauen (nicht: feministische Fanatikerinnen) ja noch nicht einmal heute ernsthaft. Gerade gab es doch die Meldung, dass junge Schweizer Frauen immer weniger wählen und abstimmen, oder?
Du hast eindeutig zuviel feministische Scheisse verinnerlicht, wenn du mir so eine Frage zu stellen müssen meinst. Du glaubst tatsächlich an die schlimme historische Benachteiligung von Frauen, nicht wahr? Die Wahrheit ist, Männer sind heute benachteiligt und waren es damals, sprich, sie hatten ein schwereres Los zu tragen und von ihnen wurde weit mehr erwartet. Aber damals hatten sie im Gegenzug wenigstens ein paar Rechte
Stimmt nicht!
Gleichberechtigung ist immer gruppenbezogen, sogar hier. Es geht immer um abgegrenzte Gruppen von Menschen, ob die Männer mit den Frauen, die Schwulen mit den Normalen, die Ausländer mit den Inländern, die Unverheirateten mit den Eheleuten usw. Den Vorgang nennt man Gleichstellung.
Damit ist der Inhalt des Begriffes ein ganz anderer als von dir behauptet
"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
Die Frau hat also ein natürliches, eingebautes Recht, sich vor bestimmten
Dingen zu drücken, und gegen das kommst du bei allem Idealismus nicht an.
Damit nimmst du lediglich Frauen in Schutz, die eine Schwangerschaft dazu missbrauchen, sich Vorteile zu verschaffen. Das ist Lila-Pudel-Denken. Die Antwort auf solche Frauen muss im Gegenteil noch härteres Anfassen sein! Solche Frauen verdienen keinen Schutz und dürfen nicht für ihre Bequemlichkeit belohnt werden!
Ich bin gegen eine Wehrpflicht. Aber wenn es eine geben soll, dann soll für Männer und Frauen derselbe Standard gelten. Wenn eine Frau meint, vor dem Einrücken schwanger werden zu müssen, soll sie dies selbstverständlich tun dürfen. Aber es darf nicht sein, dass sie sich dadurch ihren Pflichten entzieht. In diesem Fall müsste eine Frau den Dienst halt nachholen. Vor den Pflichten einer Mutterschaft soll sie sich natürlich auch nicht entziehen können. Kann eine Frau ihren Wehrdienst nicht antreten, weil sie schwanger wird, soll ihr Abtreibung nicht mehr erlaubt sein. Dadurch wird verhindert, dass Frauen nur schwanger werden, um sich zu drücken.
Das alles mag für die meisten Menschen etwas hart klingen, aber mit Männern wird genauso rigoros verfahren. Wie gesagt, ich will nicht, dass es so weit kommt. Aber wenn Leute meinen, die Freiheit von Männern so stark einschränken zu können, dann sollen sie auch mit Frauen so verfahren müssen. Die Forderung nach einer Gleichbehandlung bei der Wehrpflicht hätte den positiven Effekt, dass sich die meisten Befürworter einer solchen sich zum ersten Mal dazu bekennen müssten, ob sie damit einverstanden sind, dass dasselbe auch Frauen zugemutet wird. Ich schätze, das würde ziemlich viele zum Nachdenken bringen.
"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
Damit nimmst du lediglich Frauen in Schutz, die eine Schwangerschaft dazu
missbrauchen, sich Vorteile zu verschaffen. Das ist Lila-Pudel-Denken.
Au weh. Ich bin entlarvt. :o)
Wie unterscheidest du einen "Missbrauch" von einer ungewollten Schwangerschaft? Oder behandelst du alles gleich?
Die Antwort auf solche Frauen muss im Gegenteil noch härteres Anfassen sein!
Solche Frauen verdienen keinen Schutz und dürfen nicht für ihre
Bequemlichkeit belohnt werden!
Und die Kinder werden mit bestraft? Das ist doch das ewiggleiche Problem der mütterlichen Geiselnahme.
Vor den Pflichten einer Mutterschaft soll sie sich natürlich auch nicht
entziehen können. Kann eine Frau ihren Wehrdienst nicht antreten, weil sie
schwanger wird, soll ihr Abtreibung nicht mehr erlaubt sein. Dadurch wird
verhindert, dass Frauen nur schwanger werden, um sich zu drücken.
Abtreibungsverbot, gern. Und nicht nur in diesem Fall. Es gibt, bis auf Notfälle, in denen das Leben der Mutter bedroht ist, keine Legitimation für die massenhafte Abschlachtung ungeborener Menschen.
Ansonsten sehe ich die Durchsetzungsmöglichkeit deiner Vorstellungen unter Null. Da lässt sich ja das Frauenwahlrecht noch einfacher abschaffen. Und a propos: wie willst du deine wahre Gleichberechtigung eigentlich durchsetzen, wenn die Hälfte der Stimmberechtigten sie nicht will? Wenn die um keinen Preis auf ihre Privilegien verzichten wollen? Die Frage geht auch an Manifold.
Die Forderung nach einer Gleichbehandlung bei der Wehrpflicht hätte den
positiven Effekt, dass sich die meisten Befürworter einer solchen sich zum
ersten Mal dazu bekennen müssten, ob sie damit einverstanden sind, dass
dasselbe auch Frauen zugemutet wird. Ich schätze, das würde ziemlich viele
zum Nachdenken bringen.
Und dann?
Dieses Nachdenken habe ich schon hinter mir
"Gleichberechtigung" gib's nicht ...
Wie unterscheidest du einen "Missbrauch" von einer ungewollten
Schwangerschaft? Oder behandelst du alles gleich?
Ja.
Und die Kinder werden mit bestraft? Das ist doch das ewiggleiche Problem
der mütterlichen Geiselnahme.
Was soll denn deiner Meinung nach mit Müttern passieren, die sich strafbar machen? Nichts, weil ja durch eine Strafe die Kinder auch darunter leiden würden? Nein, das Kindeswohl kann nicht immer Priorität haben. Schon gar nicht nur, wenn es um Mütter geht. Denkst du eigentlich auch an die Väter?
Ansonsten sehe ich die Durchsetzungsmöglichkeit deiner Vorstellungen
unter Null. Da lässt sich ja das Frauenwahlrecht noch einfacher
abschaffen. Und a propos: wie willst du deine wahre Gleichberechtigung
eigentlich durchsetzen, wenn die Hälfte der Stimmberechtigten sie nicht
will?
Meine Devise lautet, das zu fordern, was ich für richtig halte. Die Möglichkeit auf Erfüllung ist ein anderes Kapitel. Etwas zu fordern, ist ein Anfang. Vielleicht ändert sich etwas, vielleicht auch nicht.
Und dann?
Sie würden eine Erkenntnis gewinnen. Es geht mir auch darum, dass die Leute mit ihren doppelten Standards konfrontiert werden. Wie viele sind nicht der Überzeugung, sie seien selbstverständlich für die volle Gleichberechtigng für Mann und Frau und merken dabei gar nicht, dass sie sich eigentlich belügen?
Genau so ist es!
Nach meiner Überzeugung kann es keinen Zustand von Gleichberechtigung geben, solange dieses Wort überhaupt erwähnt wird.
Stimmt!
)
Wobei die genaue Formulierung deines Satzes prägnant und detailliert zum Ausdruck bringt, WARUM das Wort "Gleichberechtigung" so ungeeignet ist, um damit ausgerechnet denjenigen Zustand auszudrücken, den es ja gar nicht geben kann, solange dieses Wort überhaupt erwähnt wird... *gg*
Derart tief sitzen die Lügenvokabeln der Verarschung in den Köpfen und in den Herzen der Verarschten selbst, daß ihnen noch nicht einmal bei einer einsichtigen Kritik daran ein anderer Begriff einfällt, als ausgerechnet der, mit dem sie verarscht werden. "Diskursmacht" wird das genannt: wer einem Menschen die Sprache vorschreibt, der schreibt ihm das Denken vor. Menschen, die eine von anderen vorgeschriebene Sprache annehmen, denken folglich nicht selbst, sondern "sie werden gedacht". Aber das möchten sie auf keinen Fall bemerken und nicht wahrhaben. Warum? Weil sie nun einmal nicht selbständig darüber nachzudenken fähig sind.
Auf diesen ziemlich schlichten Gedanken ist Manifold noch nicht gekommen. Es wäre aber höchste Zeit dafür, meine ich. Sonst werdet ihr nämlich schon wieder mal vor die Wand gefahren. Daran ist aber regelmäßig nicht der Fahrer schuld, sondern derjenige, der gedankenlos eingestiegen und mitgefahren ist.
Das Leben ist nun einmal sehr hart – aber gerecht: Ein guter Grund, endlich wach zu werden, oder nicht?
![[image]](http://s20.rimg.info/ed1ade37daf14887f6f42aa0c5446e56.gif)
Nick
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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.
Deine Meinung ist uns wichtig
Hallo Manifold
Wir fordern nicht "genau das Gleiche", weil sich unsere Vorstellung von
Gleichberechtigung grundlegend von jener des Feminismus unterscheidet.
Naja, Gleichberechtigung ist ein vorbelasteter Begriff, der von den Feministen in der politischen Geschlechterdebatte eingefuehrt und in einem bestimmten Sinn gepraegt wurde. Wenn die Antifeministen etwas anderes wollen als die Feministen, weshalb verwenden sie dann denselben politischen Begriff fuer ihre Ziele? Waere es nicht einfacher und zweckmaessiger, den Begriff Gleichberechtigung ueberhaupt zu meiden?
Die Frage ist halt, was die Antifeministen eigentlich wollen. Wollen sie eine politische Regelung der 'Geschlechterverhaeltnisse'? In diesem Fall ist Gleichberechtigung exakt der richtige Begriff, denn es geht um die politische Verrechtlichung. Gleiche Rechte fuer irgendwelche politisch konstruierten Gruppen zu fordern ist eine Umschreibung von Gleichberechtigung.
Wollen die Antifeministen aber, dass es keine (oder zumindest eine stark verminderte) politische Regelung der 'Geschlechterverhaeltnisse' und somit auch keine (bzw. deutlich verminderte) staatliche Einmischung geben darf, dann muessen sie auch die politisch betriebene Verrechtlichung bekaempfen. Wo kein staatlich installiertes Recht herrscht, herrscht Freiheit; die Individuen organisieren sich selbst. Entgegen der Meinung von Regulierungsfetischisten funktioniert die Selbstorganisation ohne obrigkeitliche Einmischung in menschlichen Gemeinschaften normalerweise recht gut.
Die Antifeministen muessen sich also entscheiden: wollen sie Freiheit (und damit eben keine rechtliche Regelung) oder wollen sie eine Fuelle von (gleichen) Rechten, die eine entsprechende Verrechtlichung nach sich ziehen, was dann wiederum in der sattsam bekannten Gleichberechtigungspolitik muendet.
Im Kern geht es darum, ob die Antifeministen alles verpolitisieren und verrechtlichen wollen oder nicht. Falls sie die totale Verrechtlichung wollen, dann unterscheiden sie sich prinzipiell nicht von den Feministen, sondern hoechstens in gewissen politischen Finessen. Wenn sie hingegen die Verpolitisierung/Verrechtlichung zurueckdraengen und die individuelle Freiheit wieder ausdehnen wollen, dann ergibt der Begriff Gleichberechtigung (oder meinetwegen auch Gleichstellung) in den entpolitisierten/entrechtlichten Bereichen ueberhaupt keinen Sinn.
Fazit: Gleichberechtigung kann per definition nur dort stattfinden, wo etwas verrechtlicht wurde, denn nur dort kann man irgendwelche Gruppen gleichberechtigen oder einander gleichstellen; in allen nicht verrechtlichten Bereichen jedoch ist Gleichberechtigung (bzw. Gleichstellung) sinnlos. Darin besteht auch der enge logische Zusammenhang zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung: beide basieren auf der Verrechtlichung von bestimmten Lebensbereichen der Menschen und damit auf der Usurpierung dieser Bereiche durch die Staatsgewalt; die hier immer wieder beschworenen Unterschiede sind nicht prinzipieller sondern hoechstens gradueller Art. Ein prinzipieller Unterschied besteht hingegen zwischen Gleichberechtigung/Gleichstellung einerseits und der Freiheit und der mit dieser eng verknuepften Verantwortung andererseits.
Du hast mir übrigens immer noch nicht erklärt, wie ein simples Recht
Männer und Frauen plötzlich gleich macht.
Das wird durch das Recht kaum gelingen. Das ist ja gerade der grosse Irrtum der Feministen und Genderkraten.
Trotz des vorprogrammierten Scheiterns richtet die exzessive Verrechtlichung jedoch grossen Schaden an. Durch den Rechtsgrundsatz dass alle vor dem Gesetz gleich sind und durch die Ausweitung der Gesetze auf immer noch mehr Bereiche, ergibt sich aus der Kombination von beidem von selbst eine totalitaere Gleichmachereipolitik, die das menschliche Individuum immer mehr gaengelt und einschraenkt. Als Beispiel solcher Mechanismen diene hier die Verrechtlichung von Familien, die eigentliche Verheerungen angerichtet hat. Erst durch die Verrechtlichung der Familie und der Ehe war es moeglich, Vaeter systematisch zu Zahleseln zu reduzieren und sie maximal auszubeuten. Die Wurzel des Uebels ist uebrigens bereits 200 Jahre alt, als die politisch konstruierte Zivilehe mit dem ganzen dazugehoerigen Rechtsapparat eingefuehrt wurde - bereits damals wurde die Familie verrechtlicht. Jedoch blieb das Problem lange Zeit nur latent, weil die intakten Familien sich unabhaengig von irgendwelchen Gesetzen weitgehend selbst organisierten und Scheidungsfamilien sehr selten waren. Erst in den 70er-Jahren explodierten die Scheidungszahlen, wodurch die Probleme sich ploetzlich manifestierten, was man wiederum mit weiterem Gesetzesflickwerk (Scheidungsrecht von 1977, Bemuehungen des Gesetzgebers die nichtehelichen Partnerschaften den ehelichen Partnerschaften gleichzustellen) und einer stetig vaeterfeindlicher werdenden Rechtsprechung noch weiter verschaerfte.
Es gilt also die Verrechtlichung zurueckzudraengen, wenn man den aufkeimenden Gesetzestotalitarismus zurueckdraengen will. Das bedeutet aber implizit, dass auch die Gleichberechtigung zurueckgedraengt wird, denn diese kann nur in den verrechtlichten Bereichen existieren. Wer jedoch partout die Gleichberechtigung in sensiblen zwischenmenschlichen Bereichen haben will, der bekommt sie auch - und die damit verbundene rechtliche Gaengelung (vulgo Gleichstellung) bekommt er gleich mit.
Gruss
Maesi