Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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ARTE Mal wieder. Die abgezockte Frau.

der_quixote, Absurdistan, Sunday, 27.03.2011, 22:05 (vor 5410 Tagen)

Sonntag, 27. März 2011 um 22.15 Uhr

Wiederholungen:
28.03.2011 um 03:35
10.04.2011 um 05:00
Der Prinz aus dem Orient?
(Deutschland, 2010, 60mn)
NDR
Regie: Wibke Kämpfer
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

"Liebe macht blind," heißt es, aber vorgetäuschte Gefühle lassen sich von echten nicht immer unterscheiden. Jedes Jahr werden vor allem in den Urlaubsmonaten zahlreiche Frauen Opfer des sogenannten Bezness. Abgeleitet vom englischen Wort Business, beschreibt es das Geschäft mit geheuchelter Liebe. In Nordafrika, der Türkei oder der Karibik nähern sich junge Männer Touristinnen und lassen sich ihre vorgetäuschten Gefühle mit Geld oder Wertgegenständen vergüten. Oder sie versuchen gar Eheschließungen herbeizuführen, um vom Heimatland des Opfers einen Pass zu erhalten.

Wahre Liebe ist nicht käuflich. Doch für vorgespielte Gefühle zahlen viele Frauen - und Männer - mitunter einen hohen Preis. Sie werden Opfer des Wirtschaftszweiges "Bezness", des Geschäfts mit geheuchelter Liebe. So wie die Hamburgerin Renate, Michaela aus Dortmund und die Französinnen Hella und Muriel. Sie alle suchten echte Liebe und wurden von ihrem "Märchenprinzen" dann jedoch bitter enttäuscht.
Vor allem junge Männer in den nordafrikanischen, türkischen und karibischen Touristendestinationen beherrschen das Geschäft mit der vorgespielten Liebe meisterhaft. Sie fordern oftmals viel Geld, bevor sie sich aus dem Staub machen, oder sie legen es auf eine Heirat an, um einen Aufenthaltsstatus in Europa zu erlangen. "Bezness" ist ein Phänomen mit zunehmender Bedeutung. Es steht nicht nur für dramatische persönliche Verluste, sondern reflektiert auch das wachsende ökonomische Ungleichgewicht zwischen einem sich abschottenden Europa und dem Rest der Welt.
"Der Prinz aus dem Orient? Wenn die Liebe zum Alptraum wird" zeigt, wie das grausame Geschäft mit den großen Gefühlen funktioniert und wie die Betroffenen mit ihren traumatisierenden Erfahrungen weiterleben müssen.

Und ich dachte mit dem Bumsbomber nach Nordafrika fliegen wenn die Punze juckt, wäre Ausnutzung der wirtschaftlichen Notlage, also Zwangsprostitution. Bloss mal anders herum.
Aber, das ist ja was ganz anderes..
Frauen sind eben immer die Opfer

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

ARTE Mal wieder. Die abgezockte Frau.

Oliver, Sunday, 27.03.2011, 22:13 (vor 5410 Tagen) @ der_quixote

Aber, das ist ja was ganz anderes..

Frauen sind eben immer die Opfer

OpferINNEN-Monopol (TM) na klar!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


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ARTE Mal wieder. Die abgezockte Frau.

Halbgott in Weiß, Sunday, 27.03.2011, 23:57 (vor 5410 Tagen) @ der_quixote

Tja, denkt der Schuhu. So bin ich. Der Weise schweigt und räuspert sich!

ARTE Mal wieder. Die abgezockte Frau.

Metropolis, Monday, 28.03.2011, 02:34 (vor 5410 Tagen) @ der_quixote
bearbeitet von Metropolis, Monday, 28.03.2011, 02:38

Und ich dachte mit dem Bumsbomber nach Nordafrika fliegen wenn die Punze
juckt, wäre Ausnutzung der wirtschaftlichen Notlage, also
Zwangsprostitution. Bloss mal anders herum.
Aber, das ist ja was ganz anderes..
Frauen sind eben immer die Opfer

Drei Sachverhalte, die bei umgekehrtem TäterIngeschlecht garantiert nicht so geschehen wären bzw. bewertet würden:

1. Sie zeigt ihn wegen Kindesentführung an, er reist ein (ohne von der Anzeige zu wissen) und wird am Flughafen verhaftet. Natürlich wäre es niemals eine Kindesentführung, wenn eine Mutter mit ihren Kindern in ihr Heimatland abgehauen wäre. Theoretisch natürlich schon, aber praktisch wäre es einfach eine Trennung gewesen und die Kinder gehören ja zu ihr.

2. Eheanullierung wegen von Anfang an gelogenen Gefühlen und Plänen: Wenn Männer sowas einem Richter erzählen, lacht der sich nur kaputt. Ich möchte mal wissen, mit welcher Rechtsgrundlage diese Französin damit durchgekommen ist und ob man als Mann bei diesem Spezialanwalt auch als Mandant genommen wird.

3. Heiratsschwindlerinnen. Warum gibt es die nicht? Und warum hat keine Sau Mitleid mit Männern, die gezielt abgezockt werden? Die Dauerbeschallung des Opferinnenmonopols hängt mir zum Halse raus.

Schon fast als ausgleichende Gerechtigkeit habe ich die Selbstverständlichkeit zur Kenntnis genommen, wie einfach Mütter rausgeschmissen werden können und wie Väter wie naturgewollt das Recht auf ihrer Seite haben in arabischen Ländern. Genau umgekehrt wie bei uns. Und Femanzen haben nicht die geringste Handhabe. Außer der Araber macht gravierende Fehler oder braucht noch mehr Geld und wird leichtsinnig...

Metropolis

ARTE Mal wieder. Die abgezockte Frau.

der_quixote, Absurdistan, Monday, 28.03.2011, 11:33 (vor 5409 Tagen) @ Metropolis

Einer der "Fälle" war auch Hammer.

Vorgeschichte war, dass die ältere "Dame" sich von ihrem "Prinzen" betrogen fühlte und ausgenutzt. im Laufe der Storie kam ans Licht, dass die allerdings noch verheiratet nach Nordafrika flog um sich ´n neuen Stecher zu suchen.Begründung (Rechtfertigung), sie sähe ihre Ehe sowieso als gescheitert an, da liefe nichts mehr.
Ob sich der Ex da nicht auch betrogen/hintergangen gefühlt haben mag.
Ob sie u.U. auch Geld vom Ex für ihren Liebestrip ausgegeben hatte, wurde nicht thematisiert.

Innerhalb dieser Doku wurde auch von einem Treffpunkt für derart ausgenutzte berichtet. Spätestens da hätte der Kameramann Gnade walten lassen sollen und auf verpixeln umstellen.

Fazit im allg. aus diesem Filmbeitrag. Diese Frauen wollten belogen werden. Nichts anderes nutzen diese "Prinzen" aus.
Ein normal gepolter deutscher Mann würde aber auch einer alten hässlichen Frau welche total fremd ist erzählen wie hübsch sie ist und so liebenswert um ihrer selbst Willen

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

ARTE Mal wieder. Die abgezockte Frau.

karlma, Monday, 28.03.2011, 11:49 (vor 5409 Tagen) @ Metropolis

3. Heiratsschwindlerinnen. Warum gibt es die nicht?

Weil man realistisch gesehen nicht fast alle Frauen einsperren kann. Gefühle vortäuschen, um Vermögen oder Versorgung zu bekommen, ist Teil weiblicher Existenzvewältigung

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