Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauenquote: "Männerrechtler" im Internet und mal wieder die 23! ;-)

Oliver, Saturday, 26.03.2011, 06:05 (vor 5411 Tagen)
bearbeitet von Oliver, Saturday, 26.03.2011, 06:18

"Männerrechtler" im Internet
Von Wanda Lismus

http://community.zeit.de/user/wanda-lismus/beitrag/2011/03/24/quotm%C3%A4nnerrechtlerquot-im-internet

Die NamIn ist wenigstens lustig.
Wanda Lismus
Immerhin!
;-)


Die gesetzliche Frauenquote
wird auch im Social Web heiß diskutiert. Oft jedoch recht neutral: 72 Prozent lassen in ihren Posts und Kommentaren keine eindeutige Meinung durchblicken. Aber: etwa ein Viertel nennt die Frauenquote in einem positiven Zusammenhang.
Lediglich vier Prozent im deutschsprachigen Social Web diskutieren eindeutig negativ. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Augsburger Web 2.0-Analysten Interactivelabs.

Fatal ist dabei nur, dass diese 4 Prozent Gegner der Frauenquote sich anmaßen a) für alle Männer zu sprechen, b) sich als Mehrheit denken und c) deren Argumente so fadenscheinig sin, dass sie als Gleichstellungsgegner schneller zu entlarven sind, als ich "Papperlapapp" sagen kann. Jeder dieser 4%-igen Miniminderheit würde Stein und Bein schwören, den Willen aller Männer zu vertreten und dazu als Mann berechtigt zu sein. Das ist natürlich eine grobe Fehleinschätzung. Nichts destotrotz sind die Gleichberechtigungsgegner derart organisiert, dass es ihnen gelingt, einzelne frei zugängliche Medienformate zu "entern" und sich dort so breit zu machen, dass andere Themen als das eigene, nämlich die "Diskriminierung" des Mannes durch Gleichstellungspolitik, sich kaum durchsetzen kann. Wie ein Schwarm Heuschrecken fallen ein paar User mit mehreren Nicks über die zumeist weiblichen gesellschaftkritischen Autoren her, denen sie unterstellen, die Macht des bundesdeutschen "Matriarchats" weiter ausbauen zu wollen und damit die Diskriminierung der Männer zu forcieren. Durch die behauptete und virtuell leicht herstellbare Illusion von Mehrheit, die zwar faktisch nicht gegeben ist und auf das isolierte Medium wirkt, gelingt es ihnen aber, Diskussionen so zu manipulieren, dass eine ergebnisoffene Diskussion nicht mehr gegeben ist: Wer sich nicht dem Gekreisch der gefühlt diskriminierten Männer fügt, wird dann so lange zugespammt, bis der Kommentarbereich absolut unübersichtlich ist und niemand mehr weiß, worum es eigentlich ging.

4 Prozent Gegner der Frauenquote, irgendwie habe ich deutlich andere Erinnerungen!
;-)

Jede Umfrage immer so um 90-94% QuotenQuallen-Gegner, mal kurz nachgerechnet:

Nehmen wir den Mittelwert: 92%
92/4=23 aaaaaaaaaaaaaaaah
Da ist sie wieder, die 23!

Aber nicht 23 Prozent, nein Faktor 23, also 23 mal MEHR!!
2300% , immerhin
;-)

ergebnisoffene Diskussion

Das versteht Wanda also unter IHRER persönlichen Meinung.
Verstehe!
;-)

Argumente so fadenscheinig sin

WIR bringen wenigstens Argumente, wir schon!
Gegenseite bringt nur gefühlte Benachteiligung.
Zu wenig!
Und sind schreibt auch frau mit d
sin macht keinen Sinn.

Höchstens UnSinn, völliger. Wie der gesamte Artikel!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


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