Ikea und der Equal Pay Day
Ikea und der Equal Pay Day
Ikea, die schwedischen Möbelhäuser, werben diese Woche mit Sonderangeboten, die sie 23 % billiger verkaufen. Es betrifft ausdrücklich Artikel, die besonders gern von Frauen gekauft werden. Eine Begründung liefert der Möbelhändler dazu auch: Frauen verdienen angeblich in Deutschland bei gleicher Leistung 23% weniger als Männer. Deshalb gibt es den Equal Pay Day. Einen Mini-Sprachkurs gibt es gratis, wir erfahren, dass Frau auf Schwedisch Kvinna heißt.
Also schrieb ich am Sonntag an Petra Hesser, Geschäftsführerin von Ikea Deutschland:
Hallo Petra,
gerade habe ich erfahren, dass Ikea die "KVINNA-Woche" veranstaltet.
Ich halte es für eine Riesensauerei, dass Du 23% weniger verdienst als ein Mann. Hast Du schon mal mit der zuständigen Gewerkschaft darüber gesprochen? Gibt es tatsächlich unterschiedliche Tarife zur Bezahlung von Frauen und Männern bei Ikea? Das ist unglaublich! Dann sollte Dir die Gewerkschaft zu einer gerechten Bezahlung verhelfen können.
Nun bin ich aber ein Mann und was mich interessiert: Gelten die "KVINNA-Angebote" nur für Frauen? Dann sollte ich wohl besser in dieser Woche nicht bei Ikea einkaufen.
Mit freundlichen Grüßen
H.-Norbert Ulbrich
Ich bekam bis heute keine Antwort. Ist Petra sauer, weil ich eine Frau, die ich nicht persönlich kenne, mit "Du" anspreche? Wohl kaum, denn bei Ikea sprechen sich alle mit "Du" an, auch die Kunden werden im Möbelhaus so angesprochen.
Oder müsste ich als Mann den vollen Preis bezahlen und Petra schämt sich, mir dies zu schreiben? In der Tat würde ich mich darüber beschweren.
So bleibt mir nur die Erkenntnis, dass Frau Hesser wohl doch nicht 23% weniger verdient als ihr männlichen Kollegen und mir nicht antwortet, weil sie die falsche Behauptung nicht begründen kann.
Heute ist der Equal Pay Day. Also suchte ich in der HNA, der hiesigen Tageszeitung, nach der Berichterstattung über den Equal Pay Day. Dann rieb ich mir die Augen: Alles was ich fand, war auf der Seite "Wirtschaft" unter: "Marktplatz" folgendes:
Frauen im Nachteil
Frauen verdienen hierzulande bei gleicher Qualifikation und gleichem Job durchschnittlich acht Prozent weniger als Männer. Insgesamt lagen die Bruttolöhne weiblicher Beschäftigter im vergangenen Jahr 23 Prozent unter dem männlicher Arbeitnehmer. Das liegt vor allem daran, dass Frauen häufiger in schlecht bezahlten Berufen und als 400-Euro-Jobber arbeiten.
Quelle: HNA 25.3.2011
Ach so, die Behauptung "bei gleicher Leistung" stimmt gar nicht! Frauen verdienen nur dann weniger, wenn sie in schlechter bezahlten Berufen und Teilzeit arbeiten!
Ich beginne zu begreifen: Frauen sollen im Nachteil sein, weil sie weniger Arbeitszeit leisten und in weniger Qualifizierten Berufen arbeiten!
Da fällt mir ein Vergleich ein: Erwartet Frau Hesser womöglich, dass Teilzeit arbeitende Krankenschwestern genau so viel verdienen wie Vollzeit arbeitende Ärzte? Bekommt der ungelernte männliche Arbeiter, der die Waren von ankommenden Lkw entlädt bei Ikea den gleiche Stundenlohn wie Frau Hesser als Geschäftsführerin?
Seit 2008 gibt es in Deutschland den Equal Pay Day. Dieser rechtfertigt sich mit einer falschen Behauptung zur Diskriminierung von Frauen. Ikea ist eine Kette von Möbelhäusern. Dort kaufen sowohl Frauen als auch Männer ein. Frauen bezahlen dort manchmal sogar mit Geld, das ihre besser verdienenden Partner oder Ehemänner verdient haben. Wenn nun diese Möbelhäuser feministische Thesen propagieren, hat das nichts mehr mit ihrem Geschäft zu tun, sondern ist politische Propaganda übelster Art.
In der Tat, Frauen verdienen statistisch weniger als Männer. Aber dafür arbeiten sie statistisch auch weniger und in weniger anspruchsvollen Berufen. Die restlichen vom statistischen Bundesamt nicht erklärten acht Prozent Einkommensunterschied sind auf Faktoren zurückzuführen, die von der Statistik gar nicht erfasst werden. So leisten z.B. Männer wesentlich mehr Überstunden als Frauen und bekommen diese entsprechend bezahlt.
Ikea? Solange sich Ikea für diese peinliche Aktion nicht offiziell entschuldigt, werde ich dort nicht mehr kaufen. Mit mir sicher viele Männer und Frauen, die sich nicht von feministischen falschen Behauptungen täuschen lassen wollen. Schließlich will ich in einem Möbelhaus Möbel kaufen, mich wohlfühlen und mich nicht politisch indoktrinieren lassen. Wenn ich mich wegen meines Geschlechts diskriminiert fühlen will, kann ich auch in einen Frauenbuchladen gehen.
Quelle: Http://Blog.Opektafarmer.de
Ikea und der Equal Pay Day
Petra kann nicht sauer sein, weil sie weniger verdienen könnte. Im Werbespot wird schließlich betont, daß bei Ikea Frauen und Männer gleich viel verdienen. Sie könnte aber sauer sein, daß sie darüber nun nicht mehr jammern kann, schließlich wurde das Fehlen dieser Ungerechtigkeit laut verbreitet
Ikea und der Equal Pay Day
Frauen verdienen hierzulande bei gleicher Qualifikation und gleichem Job
durchschnittlich acht Prozent weniger als Männer. Insgesamt lagen die
Bruttolöhne weiblicher Beschäftigter im vergangenen Jahr 23 Prozent unter
dem männlicher Arbeitnehmer.
Muahahahaha! Das heißt also, dass der Lohnunterschied innerhalb eines Jahres um 15 Prozentpunkte zurückgegangen ist. Wow!
Wo bleibt die Gleichstellung unter den Frauen?
Ach so, die Behauptung "bei gleicher Leistung" stimmt gar nicht! Frauen
verdienen nur dann weniger, wenn sie in schlechter bezahlten Berufen und
Teilzeit arbeiten!
http://www.wgvdl.com/_Gleichstellung_der_Frauen.htm
Rainer
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Ikea ist ein "Möbelhaus" für Weiber und lila Pudel, für Männer von wenig Interesse...
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Haben die kein Provisionssystem für Verkäufer?
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