Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Top-Managerin will 100.000 Euro Schmerzensgeld von der ARD

der_quixote, Absurdistan, Wednesday, 23.03.2011, 18:39 (vor 5414 Tagen)

"Apropos Sind Frauen die besseren Chefs?"
Irgendwie kriegen die ARD dann doch die Zwangsgebühren klein.
Sei es durch Stutenbissigkeit oder sinnlose Produktion von Kitschsendungen.

Ein Mobbing-Krieg erschüttert die Chefetage der ARD! Generalsekretärin Verena Wiedemann (53) hat die ARD-Intendanten auf 100.000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld verklagt.

Grund: Die Oberen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollen die Spitzenfrau so massiv gemobbt haben, dass sie psychisch erkrankte.

Meine Mandantin ist krank aus psychischen Gründen, die den Ärzten zufolge ausschließlich auf den Umgang mit ihr am Arbeitsplatz zurückzuführen sind“, sagt Dr. Hans-Georg Meyer, Anwalt der im dritten Monat krankgeschriebenen Juristin. „Ausgrenzung, Diskriminierung und Missachtung waren so massiv, dass sie sich in medizinische Behandlung begeben musste.“

Schritt für Schritt sei Wiedemanns Demontage über Jahre betrieben worden, so die 124-seitige Klageschrift. Wichtige Aufgaben wie die Pressearbeit wurden entzogen - hierfür ist derzeit WDR-Intendantin Monika Piel zuständig.

Schade Frau Wiedemann, dass wir nicht in den USA sind. Dort könnnte frau auf 100 Mio. klagen

2006 wurde das Generalsekretariat gegen den Willen vieler ARD-Hierarchen von den beiden damals (über-)mächtigen Intendanten des WDR, Fritz Pleitgen, und des NDR, Jobst Plog, erfunden. Es sollte die ARD-Politik koordinieren und den ARD-Vorsitz unterstützen. Pleitgen und Plog holten für den Posten die Medienrechtlerin Wiedemann, die bislang für das ARD-Verbindungsbüro bei der EU Politik machte

Wieder so ein Job für Quoten Tussies, welchen erst erfunden werden muss.
so wie Polenbeauftragte oder Gleichstellungs Tussie.

Wiedemann wisse bereits seit vergangenem Sommer, dass die ARD "den Dienstvertrag mit ihr vertragsgemäß über den 30. Juni 2011 hinaus fortsetzen" wolle. Nun wird das Arbeitsgericht entscheiden.

Ja Nee, iss klar. Frau Juristin sieht ihre Pfründe den bach runtergehen. Da fühlt man sich eben mal schnell gemobbt und klagt auf Schmerzensgeld

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Volker Herres - übernehmen Sie!

Müller ⌂, Wednesday, 23.03.2011, 18:49 (vor 5414 Tagen) @ der_quixote

"(...) Meine Mandantin ist krank aus psychischen Gründen (...)"

- Höä? Bisher dachte ich, dass sei Voraussetzung für einen Job beim Staatsfernsehen?

--
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DER WAR GUT!!! kT

Bero, Wednesday, 23.03.2011, 18:53 (vor 5414 Tagen) @ Müller

- Höä? Bisher dachte ich, dass sei Voraussetzung für einen Job
beim Staatsfernsehen?

Top-Managerin will 100.000 Euro Schmerzensgeld von der ARD

Bero, Wednesday, 23.03.2011, 18:52 (vor 5414 Tagen) @ der_quixote

Meine Mandantin ist krank aus psychischen Gründen, die den Ärzten
zufolge ausschließlich auf den Umgang mit ihr am Arbeitsplatz
zurückzuführen sind“, sagt Dr. Hans-Georg Meyer, Anwalt der im dritten
Monat krankgeschriebenen Juristin.

Hört sich nach einer Top-Kandidatin für eine belastende Führungsposition an. Die Chuzpe, wegen erwiesener eigener Untauglichkeit zu klagen, muss man erst einmal haben.

2006 wurde gegen den Willen vieler ARD-Hierarchen von den
beiden damals (über-)mächtigen Intendanten des WDR, Fritz Pleitgen, und
des NDR, Jobst Plog, erfunden. Es sollte die ARD-Politik
koordinieren und den ARD-Vorsitz unterstützen.

Früher nannte man das schlicht "Gleichschaltung". Aber gut, koordinieren klingt vielleicht moderner.

Pleitgen und Plog holten
für den Posten die Medienrechtlerin Wiedemann, die bislang für das
ARD-Verbindungsbüro bei der EU Politik machte

Wie bitte? Ein öffentlich-rechtlicher Sender mit Zwangsfinanzierung und Grundversorgungsauftrag macht Politik oder lässt Politik machen?

Wieder so ein Job für Quoten Tussies, welchen erst erfunden werden muss.
so wie Polenbeauftragte oder Gleichstellungs Tussie.

Das sehe ich in diesem Fall nicht so. Die weitere Gleichschaltung scheint den beiden Herren ein Herzensanliegen zu sein

Top-Managerin will 100.000 Euro Schmerzensgeld von der ARD

Manhood, Wednesday, 23.03.2011, 19:34 (vor 5414 Tagen) @ der_quixote

„Ausgrenzung, Diskriminierung und Missachtung waren so massiv, dass sie
sich in medizinische Behandlung begeben musste.“

Geil finde ich, dass die politisch korrekten Typen von der ARD nun wegen Diskriminierung verklagt werden......

Grüsse

Manhood

Top-Managerin will 100.000 Euro Schmerzensgeld von der ARD

der_quixote, Absurdistan, Wednesday, 23.03.2011, 20:48 (vor 5414 Tagen) @ Manhood

Geil finde ich, dass die politisch korrekten Typen von der ARD nun wegen
Diskriminierung verklagt werden......

Dann sollten aber die diskrimierenden Personen den Schadensersatz persönlich leisten und nicht Das GEZ Melkvieh.

Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Top-Managerin will 100.000 Euro Schmerzensgeld von der ARD

DvB, Friday, 25.03.2011, 06:26 (vor 5412 Tagen) @ der_quixote

Dann sollten aber die diskrimierenden Personen den Schadensersatz
persönlich leisten und nicht Das GEZ Melkvieh.

Seh ich nicht so. Vorerst ist die Anmeldung ja noch freiwillig (=ungleichberechtigt). Solange das Melkvieh zu dumm ist, ne Abmeldung zu schreiben, soll es ruhig blechen

--
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Top-Managerin will 100.000 Euro Schmerzensgeld von der ARD

satyr, Essen, Wednesday, 23.03.2011, 19:57 (vor 5414 Tagen) @ der_quixote

Also kurz gesagt... sie hat ihre Arbeit nicht gut gemacht - über Jahre. Deshalb hat man ihr immer mehr Aufgaben - die sie eh sch*** machte - entzogen. Und wo nu nix mehr übrig ist, ihre Stelle somit obsolet wird, findet sie das alles ganz ganz gemein.

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