Österreich: Dreimal 15 Prozent...
Am 19. März 1911 gingen in Wien 20.000 auf die Straße, um mehr Frauenrechte zu fordern. Hundert Jahre später sollte dieser Aufmarsch in gleicher Zahl wiederholt werden. Nachdem aber aus "Unrecht" mittlerweile "Recht" geworden ist, hat sich die "Pflicht zum Widerstand" verflüchtigt und bestenfalls 15 Prozent der erwarteten Menge waren auf den Beinen, obwohl Verkehrsministerin Doris Bures (vormals Frauenministerin) bei den Bundesbahnen niedrige Sondertarife für Demonstriererinnen angeordnet hatte. Die jetzige Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, nach Eigendefinition stolze Quotenfrau, war ebenso zu sehen wie zahlreiche Musliminnen, die es verabsäumten, durch Verzicht auf Kopftücher ein sichtbares Zeichen für Gleichberechtigung und Integration zu setzen.
Wenn immer wieder behauptet wird, Frauen würden für die gleiche Arbeit weniger Lohn, beispielsweise 15 Prozent, bekommen, ist die Aufregung immer groß und die Gleichbehandlungsanwaltschaft oder die AK bieten sich sofort an, dem nachzugehen und allfällige Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Wenn hingegen Männer z.B. mit 60 Jahren in Frühpension gehen und 15 Prozent weniger Pension durch Abschläge bekommen, nur weil sie Männer sind, interessiert das niemanden und die Gleichbehandlungsanwaltschaft erklärt sich für unzuständig.
(übernommen aus demm MANNdat-Forum)
Waren wohl die "Wien50" die da vom Frauenhaus zur Demo geschickt wurden?
Der Feminismus törnt doch mittlerweile selbst Frauen ab! Frauen fühlen sich unter Männer wohler, als unter ihresgleichen: Zickenkrieg! Mehr muss ich dazu nicht sagen!
Österreich: Dreimal 15 Prozent...
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=176346
Gruß, Kurti
Verkehrsministerin subventionierte ÖBB-Fahrkarten
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=176346
Gruß, Kurti
In diesem Thread wurde nach Nachweisen für ÖBB-Fahrkartenbegünstigungen gefragt, bitte sehr:
http://zwanzigtausendfrauen.at/wp-content/uploads/2011/03/20110319_FrauenamZug.pdf
Habe hier mal den Text gesichert
Frauen am Zug
Demonstration für Frauenrechte
19. März 2011, Wiener Ringstraße
Die Mehrzahl der Bahnreisenden sind Frauen. Mit dem ÖBB EVENTticket
"Frauen am Zug" kommen Sie umweltschonend und preiswert zur
Veranstaltung der 20000frauen, am 19. März 2011, nach Wien und retour.
Frauen am Zug! Machen wir unsere Forderungen sichtbar und hörbar. Setzen wir ein
Signal für uns selbst und unsere Rechte. AUS! Aktion Umsetzung. Sofort.
Mehr Informationen unter: www.20000frauen.at
Bei Vorlage des ÖBB EVENTticket Gutscheines bekommen Sie an allen Verkaufsschaltern am Bahnhof (Schalter-Öffnungszeiten beachten!) ein bis zu 60 Prozent ermäßigtes Bahnticket
für die Bahnfahrt 2. Klasse aus ganz Österreich nach Wien und retour. Das ÖBB EVENTticket ist nicht beim Zugbegleiter und beim Fahrkartenautomaten erhältlich.
Nähere Informationen finden Sie unter oder beim CallCenter 05-1717
Habe hier mal den Text gesichert
Nähere Informationen finden Sie unter oder beim CallCenter 05-1717
Also sind Frauen doch noch nicht zu 100% gleichgestellt.
Schwerbehinderte dürfen doch umsonst fahren. Oder ist das in Österreich anders?
--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
Habe hier mal den Text gesichert
Zu Deiner Frage habe ich mal das hier gecopy-and-pastet:
"Welche Ermäßigungen gibt's für Behinderte?
ÖBB-Ermäßigung: die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) bietet eine VORTEILScard Spezial an, die für ein Jahr gültig ist. Voraussetzungen: Bezug erhöhter Familienbeihilfe bzw. Berufsunfähigkeits-, Invaliditäts- und Erwerbsunfähigkeitspension und Grad der Behinderung von 70 Prozent oder Bezug von Pflegegeld oder Behindertenpass und Grad der Behinderung von 70 Prozent Gebühren: EUR 18,10, Eine unentgeltliche VORTEILScard Spezial erhalten Sie, wenn Sie eine Ergänzungszulage, eine Ausgleichszulage oder Dauersozialhilfeleistung
beziehen. In diesem Fall ist die VORTEILScard Spezial drei Jahre gültig.
Bei Vorlegen der VORTEILScard beträgt die Ermäßigung für eine Fahrkarte bei Schalterkauf 45 Prozent vom Vollpreis (ACHTUNG!!! bei Handy-, Internet- oder Automatenkauf hingegen 50 Prozent) und gilt nur in Österreich (auch für Autobuslinien der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) mit Ausnahme des Verkehrsverbunds Ostregion).
Hinweis: Unverpackte Invaliden- und Krankengeräte wie z.B. Rollstühle (bis zu einer Masse von 90 kg pro Stück) werden innerhalb Österreichs kostenlos mitbefördert. Näheres auf den Seiten der Österreichischen Bundesbahn (www.oebb.at).
http://www.lupus-live.de/Recht/schwerbehinderung_oesterreich.htm
Dazu noch ein paar persönliche Anmerkungen. Ich hatte ja schon ein paar Mal berichtet, dass ich bei einem Weiterbildungsinstitut arbeite, wo das österreichische Arbeitsamt die Arbeitslosen zu Kursen hinschickt. Im Zuge dessen hatte ich auch schon öfters mit Kunden zu tun, die nach Jahrzehnten Schwerarbeit auf dem Bau körperlich in jeder Hinsicht am Ende waren. Die waren, falls ich es mal so respektlos formulieren darf, einfach nur noch Krüppel. Und dabei habe ich einige Einblicke in die Praktiken der österreichischen Bürokratie im Umgang mit Behinderten gewonnen.
Zuständig für die Anerkennung von Behinderung ist das Bundessozialamt Wien mit seinen Außenstellen. Die vergeben die Schweregrade der Behinderung. Wirklich "lukrativ" wird es erst ab 50 Prozent. Alles, was darunter liegt, sind im Grunde bedeutungslose Zahlenspielereien. Erst ab 50 Prozent beginnen die Vergünstigungen.
Und im Laufe meiner Tätigkeit hatte ich oft mit Kunden zu tun, die wirklich nur noch Wracks waren, denen jedoch das Bundessozialamt, nur um keine finanziellen Vergünstigungen gewähren zu müssen, ein lächerlicher Behindertenstatus von 45 oder sogar 49 Prozent zugestanden hat!!!
Und um auf den Punkt zu kommen: Gesunden, leistungsfähigen Frauen wird von der Bürokratie bei jeder Gelegenheit Zucker in den Arsch geblasen, schwerkranke Behinderte werden in selbigen getreten!!!
Gruß, Kurti