Die Quote in der Provinz!
Mehr Frauen als Männer in den Amtsstuben
Bad Freienwalde (moz) Die Bundesregierung feilt an einer gesetzlich vorgeschriebenen Frauenquote für die Vorstandsposten deutscher Unternehmen Die Lokalredaktion der Märkischen Oderzeitung Bad Freienwalde, in der das Verhältnis zwischen Frauen und Männern zahlenmäßig ausgeglichen ist, fragt in der Region nach.
Von Nadja Voigt, Steffen Göttmann und Jens Sell
Bei den insgesamt 811 bei der Kreisverwaltung Märkisch-Oderland beschäftigten Mitarbeitern liegt die Frauenquote bei 74,5 Prozent. 112 von ihnen arbeiten in den verschiedensten Teilzeitmodellen, das sind 13,8 Prozent. Der überwiegende Teil dieser Teilzeitbeschäftigten sind junge Mütter, die befristet für zwei bis drei Jahre zwischen 30 und 38 Stunden wöchentlich arbeiten. Es sei ein „grundsätzlich wichtiges Anliegen des Landkreises, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und seiner Möglichkeiten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Teilzeitbeschäftigung zu fördern“, heißt es im Stellen- und Personalentwicklungskonzept des Landkreises für die Jahre 2011 bis 2020. Seinen Beitrag zur Wiedereingliederung junger Mütter leistet auch der Personalrat der Kreisverwaltung: „Natürlich legen wir uns da nicht quer, wenn der Wunsch besteht, noch während der Elternzeit stundenweise an den Arbeitsplatz zurückzukehren oder nach der Elternzeit mit 20 oder 30 Wochenstunden einen schrittweisen Übergang zum Wiedereinstieg zu vollziehen“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Renate Bade. Auf eine Frauentagsfeier wie früher dringe der Personalrat nicht, antwortet Renate Bade: „Wir können diese Frage gerne aufwerfen, wenn der Kreishaushalt mal einen Überschuss aufweist“, sagt sie diplomatisch.
„Bei der Frauenquote sind wir vorbildlich“, sagte Bad Freienwaldes Bürgermeister Ralf Lehmann (parteilos). Von 40 Verwaltungsmitarbeitern seien sieben Männer. Deshalb sei der ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte ein Mann, so Ralf Lehmann. Es handelt sich dabei um Ulrich Weyel. Die Amtsleiter seien paritätisch mit einer Frau, Marianne Beise, und einem Mann, Rainer Texdorf, besetzt, sagte der Bürgermeister. Zwar ist der Chefposten im Rathaus an einen Mann vergeben, aber mit Marianne Beise hat Bad Freienwalde eine stellvertretende Bürgermeisterin.
Von 28 Mitarbeitern im Amt Barnim-Oderbruch sind sieben Männer; auf der Leitungsebene sind es zwei Männer, Karsten Birkholz als Amtsdirektor und Helge Suhr, und eine Frau, Sylvia Borkert. „Dieses ausgewogene Verhältnis setzt sich auch auf der Ebene der Bürgermeister und Ortsvorsteher fort“, so Birkholz. In Neulewin zum Beispiel sind alle drei Ortsvorsteher Frauen, in Bliesdorf gibt es mit Eva-Maria Andresen eine Bürgermeisterin. Lediglich im Amtsausschuss sind es zehn Männer und vier Frauen. Dafür gebe es aber keine sachlichen Gründe. „Wie es überhaupt vor allem persönliche Gründe gibt, die dazu führen, warum jemand einen Posten als Ortsvorsteher oder Bürgermeister annimmt. Denn da spielen auch die Familie und berufliche Tätigkeiten eine große Rolle“, ist sich Birkholz sicher. „Ich bin froh, so viele engagierte Frauen im Amt zu haben“, sagt Birkholz.
Irgendwie scheinen da welche mit ihrem Quotengetröte den Kontakt zur Realität verloren zu haben. Ich gehe mal davon aus, dass die Quote im ÖD überall so stabil ist. Schließlich muss man ja nur 38 h/Woche arbeiten, Weihnachtsgeld, 26 Tage Urlaub, Männer nur als Bittsteller. Welche Frau will sowas schon missen?
Die Quote in der Provinz!
Ja, diese Zahlen sind Realität. Machtpolitische Realität.
Deshalb ist der grösste Feind des Mannes der übersteigerte Glaube an seine eigene, individuelle Kraft...
...und deshalb ist es der eigentliche Zweck feministischer Denunziation von Männern als Gewaltwesen, die Illusion männlicher Macht und damit ihrer entsprechender Verantwortung abzuleiten.
In Wahrheit sind Männer als Gruppe Sklaven. Und Sklaven haben keine Verantwortung. Denn Verantwortung hat nur der, der auch (Entscheidungs-)Freiheit hat...
rexxer
Die Quote in der Provinz!
Die Lokalredaktion der Märkischen Oderzeitung Bad Freienwalde, in der das
Verhältnis zwischen Frauen und Männern zahlenmäßig ausgeglichen ist,
fragt in der Region nach.
Amtsdirektor und Helge Suhr, und eine Frau, Sylvia Borkert. „Dieses
ausgewogene Verhältnis setzt sich auch auf der Ebene der Bürgermeister
und Ortsvorsteher fort“, so Birkholz.[/i]
Wenn Frauen mehr als drei Viertel der Arbeitnehmer ausmachen ist das Verhältnis natürlich "ausgewogen". Umgekehrt wäre es wahrscheinlich sexistisch und Frauenbenachteiligend..
Was hat das mit Provinz zu tun? kT
- kein Text -
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Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
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