Der entmannte hessische Löwe
Hessen hat in seinem Landeswappen einen Löwen. Einen Löwen, keine Löwin (darum wird es hier gehen). Der wird auch Bunter Löwe genannt, weil er in zwei Farben waagerecht gestreift ist, nämlich von oben nach unten weiß-rot.
Den Löwen gibt es auch in rot-weiß, aber dann ist es ein Thüringischer Löwe. Um den geht es hier aber nicht.
Es geht vielmehr um die Frage, ob ein im Wappen Hessens geführter Löwe (keine Löwin!) einen Schniedel hat oder nicht.
Woran erkennen wir ein männliches Säugetier? Richtig, am Schniedel. Der Löwe macht es dem Betrachter aber etwas leichter. Der Kater trägt eine richtig imposante Löwenmähne, der Katze fehlt eine solche. Der hessische Löwe trägt eine solche Mähne. Also ist er ein Kater. Das ist ganz deutlich auf Bildern des hessischen Wappentiers zu sehen. Hier eine Abbildung des heute benutzten Landeswappens.
(Die Bilder sind zu sehen, wenn man dem Link unten folgt)
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Dabei fällt mir auf: Früher war auf Verkehrsschildern ein Männchen mit Hut zu sehen, der auf Verbotsschildern die Fußgänger repräsentierte. Mit einem Kind an der Hand sah man ihn auf Gebotsschildern. Dieses Männchen sieht man heute nicht mehr. Ich erinnere mich an Diskussionen, die vor wenigen Jahrzehnten geführt wurden. Feministinnen regten sich darüber auf, dass Männer auf diesen Schildern zu sehen waren. Ein Mann mit einem Kind an der Hand würde an einen Vergewaltiger erinnern, der gerade ein Mädchen entführt. Ich fand das Argument lächerlich, aber heute ist das Männchen mit Hut tatsächlich aus dem Straßenbild verschwunden. Statt dessen ist eine Frau abgebildet, die ein Mädchen an der Hand hält. Ob das Schild manchen entsorgten Vater daran erinnert, dass es eine Frau ist, die ihm ihr Kind entzieht?
Der vollständige Text und die hierzu wichtigen Fotos passen nicht in diesen Forumsbeitrag.
Der Text ist vollständig zu lesen unter:
http://Blog.Opektafarmer.de/OBLoewe.htm
Quelle: http://Blog.Opektafarmer.de
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Du hast einen sehr angenehmen Stil für Deine skurrilen Geschichten aus der Anderwelt entwickelt, H.-Norbert, oft erinnernd an regionale Heimatgeschichten, gelegentlich auch ein wenig an die Sendung mit der Maus. Immer aber reccht unterhaltsam, zum Schmunzeln und zum Lachen im Hals steckenbleiben. Schön ist auch, dass es oft Beobachtungen aus dem ganz normalen Alltag und der alltäglichen Umgebung sind und keine Abgehobenheiten aus dem akademischen Genderbetrieb.
Weiter so!