"Der letzte Bulle"
Seit diesem Montag ist nun wieder "Der letzte Bulle" auf SAT1 auf Sendung. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Ich finde die Hauptgestalt einfach toll. Er ist ein Mann, der sich - um es mal vulgär auszudrücken - um nichts "scheißt", sondern einfach sein Ding durchzieht. Einfach zum Schmeißen, wie die Political Correctness dabei immer wieder durch den Kakao gezogen wird!
Gruß, Kurti
"Der letzte Bulle"
Ich gebe zu, in irgendeiner Rolle, da spielte er wohl einen Schwulen, habe ich ihn mal gesehen und mir meinen Teil gedacht. Irgendwann erzählte mir ein Kollege von dieser Serie. Scheint interessant zu sein (für jene welche zugeben ein TV Gerät überhaupt zu besitzen. Ist ja wie in den siebzigern mit den Schlagern. Keiner hörte sowas, die Platten fanden aber reissenden Absatz.) 
Was glauben Sie - was würde Sie irritieren, wenn Sie heute nach 20 Jahren Koma wieder aufwachen würden?
Dass manche Menschen offenbar das Virtuelle spannender finden als das Reale. Viele verschwenden unheimlich viel Zeit damit, ihren ganzen Kommunikationsfuhrpark zu bedienen. Und mich würde das Bild irritieren, das die Gesellschaft von Männern hat, beziehungsweise wie Männer sein sollen. Männer sind heute verwirrter als früher.
Burt Reynolds oder Sean Connery - die Männerideale der Achtziger waren extrem männlich, behaart, kernig. Heute sind die jungen Männer fast alle ganzkörperrasiert ...
Ich weiß auch nicht, was da passiert ist. Vielleicht zu viele Östrogene im Trinkwasser. Ich halte das für eine absurde Entwicklung. Das sind Trends. Und ich gehöre sicher nicht zu den Leuten, die sich nach der Mode richten. Wer sich rasieren will, soll sich rasieren. Mir wäre das zu aufwendig.
Welche Poster hingen vor 20 Jahren an Ihren Wänden?
Ich fand Poster immer blöd. Bei mir hing ein alter Stich aus dem Familienerbe. Der zeigte Sachsen vor dem Dreißigjährigen Krieg. Und da habe ich eine Postkarte von Dolph Lundgren reingesteckt, die mir eine Freundin damals aus dem Urlaub geschickt hat. Den fand ich ziemlich beeindruckend. Mich hat also immer Dolph Lundgren angeguckt, wenn ich im Bett lag.
Was waren Sie damals - Punk, Popper, Mod?
Eher klassisches T-Shirt und eine Levi’s 501, bloß kein Schnickschnack. Aber ich hatte lange Haare, bis zur Brust. So hatte ich nie Probleme, in Clubs reinzukommen, obwohl ich noch nicht 18 war.
Gibt es Dinge aus dieser Zeit, die Sie sich zurückwünschen?
Super verbleit! (lacht) Jetzt muss ich das teure Ultimate tanken ...
Würden Sie gern noch mal Mitte 20 sein?
Nein, man sollte nie einer bestimmten Zeit hinterherhinken. Jedes Alter hat seine eigene Qualität. Jetzt um die 40 kann ich Dinge, die ich damals noch nicht konnte. Das wird sich hoffentlich so weiterentwickeln.
Sie sind dreifacher Vater. Was geben Sie Ihren Kindern mit?
Man sollte aufpassen, dass man Entwicklungsschritte im Heranwachsen der Kinder nicht vorwegnimmt. Viele Leute richten heute ihre Kinder schon sehr früh intellektuell ab, konditionieren und dressieren sie regelrecht. Aber Kindheit ist für mich ein Raum von geschützter Wildheit. Und die sollte nicht zum Versuchslabor der Eltern werden. Kinder brauchen Platz, um sich zu entfalten, dazu gehört auch Gefahr. Sie müssen sich was trauen, Abenteuer erleben - blaues Auge, Platzwunde, zerrissene Hose inklusive. Computer sollte man nur sehr maßvoll verwenden und nicht zu früh. Sie hemmen die neurologische Entwicklung der Kinder extrem. Also: Klappt den Rechner zu, gebt den Kindern ein Buch, schickt sie nach draußen und setzt sie aufs Fahrrad!
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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
"Bulle"
Im Fernsehen gehört der Begriff "Bulle" zum Sprachgebrauch wie z. B. auch "Hol mir mal ne Flasche Bier!" Wenn ich aber zu einem Bulle "Bulle" sage, dann ist das glatt eine Beledigung. Hat mal jemand einen Freispruch bei solch einer Titulierung erlebt?
"Bulle"
Im Fernsehen gehört der Begriff "Bulle" zum Sprachgebrauch wie z. B. auch
"Hol mir mal ne Flasche Bier!" Wenn ich aber zu einem Bulle "Bulle" sage,
dann ist das glatt eine Beledigung. Hat mal jemand einen Freispruch bei
solch einer Titulierung erlebt?
Bullenorden Letzte Preisträgerin die Heisig
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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
Der labert sich doch selbst froh, der iregenwie auch nur ein angepasster neuer Mann...
- kein Text -
"Bulle"
Wenn ich aber zu einem Bulle "Bulle" sage,
dann ist das glatt eine Beledigung. Hat mal jemand einen Freispruch bei
solch einer Titulierung erlebt?
Ich weiß nur, dass es da einen genau definierten Katalog gibt, welche Beleidigung einem Polizisten gegenüber was an Bußgeld kostet.
Gruß, Kurti
"Bulle"
Ich weiß nur, dass es da einen genau definierten Katalog gibt, welche
Beleidigung einem Polizisten gegenüber was an Bußgeld kostet.
Wenn du einen Bullen[*] beleidigen willst musst du nur fragen: "Was würde es kosten, wenn ich sie als Bullen bezeichnen würde?"
[*] Für mich waren das mal Helfer und mir wäre nie eingefallen einen Polizisten als Bullen zu bezeichnen. Der Umgang mit der Staatsmacht lehrte mich aber jeden Polizisten als Bullen wahrzunehmen. Gedankenlose Herdenwächter!
Rainer
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![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
"Bulle"
Eine ganz ähnliche Geschichte hat mir vor einiger Zeit mal ein Wiener Männerrechtler aus dem Umfeld der "Genderwahn"-Community erzählt. Und zwar hatte er einen ziemlich üblen Sorgerechtskrieg mit dem Jugendamt auszufechten. Und im Eifer des Gefechts duzte er einen Beamten mal. Dafür sollte er ein Bußgeld von ungefähr 300,-- Euro zahlen.
Er legte jedoch Widerspruch ein mit Hilfe eines juristischen Tricks - und das ist jetzt wirklich kein Witz. So ließ er schriftlich den Lieben Gott als Zeugen vorladen - p.o.-box Erzbischöfliches Ordinariat Wien. Eine Gesetzeslücke macht das tatsächlich möglich. Er argumentierte: Milliarden Menschen auf der ganzen Welt beten: "Vater unser, der DU bist im Himmel, geheiligt werde DEIN Name, DEIN Reich komme ..."
Und wenn der Liebe Gott, der ja etwas Höheres ist als ein österreichischer Beamter (wobei ich selber mir da nicht so sicher bin), sich dadurch nicht beleidigt fühlt, wieso sollte es dann ein kleiner Beamter?
Einfach um der Bürokratie eins auszuwischen, um ihr unnötige Arbeit aufzuhalsen, tat er das. Der Widerspruch musste tatsächlich ordnungsgemäß behandelt werden, was mehrere Monate dauerte.
Gruß, Kurti