Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Golem der feministischen Ökoreligion

Holger, Tuesday, 15.03.2011, 22:08 (vor 5421 Tagen) @ Dampflok

wirft seine Fesseln ab

Nicht Tausende Tsunamiopfer sind mehr der Aufmerksamkeit wert, sondern nur noch ideologiekonforme Horrorszenarien.
Daß die Reaktor- Katastrophe in Japan das endgültige Aus für die Atomkraft im Westen bedeutet, ist klar. Es gibt auch nichts zu beschönigen: selbst wenn die Zahl und Wirkung bisheriger Unfälle trotz Tschernobyl bei derzeit ca. 1500 laufenden Reaktoren minimal ist (setzen wird doch die Zigtausende dagegen, die jährlich durch die konventionelle Energieerzeugung umkommen, abgesehen vom Dreck), so ist das Gefährdungspotential doch ungleich höher und nach bisher gemachter Erfahrung nicht zu vertreten. Gewinn- Verlustrechnungen diesbezüglich sind zwar zynisch, werden aber in China und den aufstebenden Entwicklungsländern die Oberhand behalten.

Die nicht beseitigbare Achillesferse der derzeit verwendeten Technik (selbst der mal angedachten Hochtemperaturverfahren) ist schlicht und ergreifend der Ausfall der Reaktorkühlung und die ist durch noch so ausgefeilte Technik zwar minimierbar, aber aus physikalischen Gründen nicht eliminierbar, wie der Fall Fukushima zeigt.
Der Grund übrigens, warum ich früher mit den Grünen sympathisierte.
Das Problem wurde eigentlich schon in den 60ern thematisiert und als einzig realistischer Weg die Kernfusion zurecht als Lösung für eine sichere Deckung des riesigen Energiebedarfs angesehen- Freunde von mir sind damals in den Siebzigern in diesen verheißungsvollen Forschungszweig gegangen- mit niederschmetterndem Ergebnis. Einer meiner ergrauten Freunde: 'Erstens war die erforderliche Rechnerkapazität als Grundvoraussetzung zum Erfassen komlizierter Fesselfeldverhältnisse gar nicht vorhanden und zweitens haben sie uns erst gar nicht Geld gegeben'- wacker kämpft er bis heute an einem Universitätsinstitut, das nur noch eine Handvoll Mitarbeiter hat und sogar die Sekretärin haben sie ihm weggenommen. Neidvoll schaut er rüber zu den 'Genderforschern'. Dabei hat er noch Glück gehabt. Die meisten sind arbeitslos geworden und mußten sich für irgend einen Blödsinn in der Industrie verdingen.
Es grenzt an ein Wunder,
daß unter solchen Bedingungen vor kurzem es britischen Wissenschaftlern tatsächlich gelungen ist, über Sekundenbruchteile eine Kernfusion mit positiver Energiebilanz und Null Fallout hinzukriegen, wie es die Physik bestimmt und man ist versucht zu spekulieren: was wäre, wenn die Hunderte Milliarden für ineffiziente Windspargel, Solarblechzellen, die Gender- und Helferindustrie, die Ökoreligion insgesamt zielstrebig in die Fusionsforschung gegangen wären?

Kennzeichen unseres Niederganges ist die mittlerweile etablierte Technikfeindlichkeit und irre Voodoogläubigkeit feministischer Ursurpatoren
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/08/die-planetare-bewegung-fur-mutter-erde.php
, die uns das Vorgesagte beschert hat und nach gründlicher Verfolgung der Links erahnt man, welche Dimension dieser Irrsinn angenommen hätte, wäre er nur beizeiten in die 'richtigen' politischen Hände geraten.
Genau diese Art 'feministische Wissenschaft' ist angesagt und es hat sich niemand getraut,diese Ideologin kurz und bündig abzusetzen.
Das Volk hat es akzeptiert und leicht erklärt sich der Ingenieursstudentenverlust binnen eines Jahrzehnts von 35%.
Die griechischen Überlegungen von vor 2000 Jahren über die zwangsläufige Herrschaft der Ochlokratie in der Demokratie waren nicht schlecht!
Dafür jetzt 240 Genderlehrstühle.
Aber so ist es in Gesellschaften, die ihren Kulminationspunkt zum Niedergang überschritten haben.
Die ideologische Schuldzuweisung zum Männlichen hin ist erfolgt und es war zwangsläufig. Dem Durchmarsch feministischer Grünrotideologen steht nichts mehr im Wege. Kein Blockparteienkonsens ist mehr erforderlich.

Manchmal kommt das Ende schneller, als man glaubt


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