Assange-Ermittlerin soll Bekannte eines der Opfer sein
Stockholm - Eine schwedische Polizeiermittlerin im Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange war angeblich eine Bekannte eines der mutmaßlichen Opfer. Die Zeitung "Expressen" berichtete am Donnerstag, die Polizistin, die im vergangenen August die beiden Frauen vernahm, die Assange sexuelle Belästigung und Vergewaltigung vorwarfen, hatte mit einer der Frauen zuvor Kontakt.
Demnach standen die Beamtin und das mutmaßliche Opfer mehr als ein Jahr vor den Ermittlungen im Internet in Kontakt. Zudem seien beide Mitglied der schwedischen Sozialdemokraten. Nach Ansicht von "Expressen" müsste die Polizistin ihre Bekannte beim Betreten der Polizeiwache erkannt haben. Doch sie habe den Fall wegen Befangenheit nicht abgegeben.
Berichten zufolge wollten die beiden Opfer nur wissen, ob sie Assange zu einem HIV-Test zwingen könnten, nachdem er sie zu ungeschütztem Sex zwang. Einer der Beamten reichte bei der Staatsanwaltschaft Anzeige ein.
Der Anwalt des mutmaßlichen Opfers sagte, es seien "zahlreiche fehlerhafte Fakten" in dem Bericht von "Expressen". Assanges Verteidiger, sagte, sollte sich dieser Bericht bewahrheiten, hätte es von Beginn keinen Grund für die Ermittlungen gegeben.
Assange-Ermittlerin soll Bekannte eines der Opfer sein
Beim Staatsfeminismus in Schweden wundert mich gar nichts mehr.
"Schweden ist das Saudi-Arabien des Feminismus" sagte Assange so treffend
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Liebe Grüße
Oliver
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