Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Sorgerecht = Entsorgungsrecht! Seit 50 Jahren Stillstand!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Sunday, 13.03.2011, 16:14 (vor 5424 Tagen)

Mit dem in Deutschland so gerühmten "gemeinsamen Sorgerecht" kann sich jeder Vater getrost mehrfach den A**** abwischen. Dieser "Lappen" ist nicht einmal das Papier wert, auf das es gedruckt wurde.

Es ist unglaublich, wie den deutschen Männern seit Jahren ins Hirn induziert wird, sie wären einen winzigen Schritt weiter, wenn sie es denn hätten. Keinesfalls!

Wenn die Kindesmutter gegen gesetzliche Pflichten, so es denn welche aus dem Stück Papier überhaupt gibt, verstößt, es passiert rein garnichts. Das Jugendamt zieht sich hinter seine Mauer "... wir haben nur Beratungspflicht!" zurück und das Familiengericht muss kostenintensiv bei Nichteinhaltung angerufen werden, mit hochrisikobehafteten Ausgang. Also im schlimmsten (Regel-)Fall also ist man als Vater keinen Schritt weiter. Kindesmütter schaffen Fakten und der Vater kann nur reagieren, eigentlich immer erfolglos, wie die Statistiken zur Sorgerechtszuordnung belegen.

Das "gemeinsame Sorgerecht", allein schon der Begriff "Sorgerecht" ist eine leere Worthülse, hinter der sich rein garnichts verbirgt, aber um die erbittert und Jahrzehnte gestritten wird. Männer gehen dabei, wie in einem Formel-1-Kiesbett, kontrolliert und vom Staat gewollt, finanziell und nervlich zu Grunde.

Ich bin mittlerweile zur Überzeugung gekommen, dass Vätervereine wie der VAFK eigentlich völlig sinnlos sind. Mehr als irgendwelche Berichte und hilflose Tipps auf der Website sind da nicht drin. Ich war mal auf einer lokalen Versammlung trauriger Gestalten, die an ihrem Bier nippelten und tränendrückend sich ihrem Schicksal ergeben haben, anstatt es zu verhindern oder zu gestalten. Den VAFK-Hauptverein gibt es seit 23 Jahren. Hat sich seitdem irgendetwas an der Situation von Vätern verändert? Ich mache hier nicht den Väterverein dafür verantwortlich, keinesfalls! Aber ich mache mir Gedanken darüber, wie wir Väterrechts- und Männervereine zu einem schlagkräftigen Verband verknüpfen können. Unsere Probleme kommen alle aus demselben Sumpf und den gilt es dauerhaft auszutrocknen.

Ich stoße hier die Diskussion ganz bewusst dazu an, denn unsere Nachbarländer sind in dieser Sache schon einen deutlichen Schritt weiter!

Um etwas zu bewegen, müssen wir erst einmal feststellen, wo wir stehen und was wir wollen. Und seit Jahren stehen wir als Männer u. Väter auf der "Rechtsleiter" ganz unten, wenn wir überhaupt die Leiter sehen. Es ist auch keine Aussicht darauf, dass sich von alleine etwas ändert, dass werden wir schon selber in die Hand nehmen müssen! Andernfalls wird der Druck, die Ausbeutung und Diskriminierung immer größer!

Wir sind momentan ein desorganisierter Haufen, aber wir sind die Hälfte des Volkes! Wir bauen Autos, Brücken, retten Menschenleben und regieren, aber wir sind nicht in der Lage, Väter- und Männerrechte einzufordern! Die stehen uns per Gesetz zu! Wir wollen Grund- keine Sonderrechte!

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!


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