Wow - da hat die BILD beim Thema Bildung aber zugeschlagen - lesenswert
[..]Eine Leistungs- und Verantwortungselite muss es sein, die zugleich Reflexions- und Werte-Elite ist. Vor einem solchen Hintergrund ist selbst Ungleichheit gerecht – nämlich dann, wenn Elite allen nützt, wenn das Handeln von Eliten quasi zu einem “inequality surplus”, zu einem Mehrwert führt.
[..]Gesamtschulen in Deutschland sind trotz weit überdurchschnittlicher personeller Ausstattung bei Leistungstests stets weit hinter den Realschulen gelandet. Zudem sind die Süddeutschen inkl. Sachsen eben ohne Gesamtschulen die einzigen deutschen Länder, die bei PISA international ganz vorne mithalten können. Die Behauptung, durch die Gesamtschule könne ein sozialer Ausgleich stattfinden, ist falsch. Langzeitstudien haben nachgewiesen: Der Besuch einer Gesamtschule schafft keineswegs bessere soziale Aufstiegsmöglichkeiten. Nichts ist im Übrigen so ungerecht wie die gleiche – hier: schulische – Behandlung Ungleicher.
[..]Die Hauptschule hat – wiewohl sie in einigen deutschen Ländern abgeschafft wurde – deutschlandweit nach wie vor einen Schüleranteil von 25 Prozent, in den vier größten deutschen Ländern 26 bis 36 Prozent. Wer eine solche Schule als Restschule bezeichnet, bedient sich des Wortbuches des Unmenschen. Manche deutsche Partei, die sich als Volkspartei versteht, rangiert bei Wahlen unter 30 Prozent, ohne sich das Etikett der Rest-Partei gefallen zu lassen.
[..]Gerade wir Deutsche wollen immer die Besten sein. Wenn uns dies wie bei PISA nicht gelingt, dann wollen wir wenigsten die Spitze im Negativen sein.
[..]Unsere Schüler brauchen einen strukturierten und ergebnisorientierten (nicht nur erlebnisorientierten) Unterricht. Übrigens: Gerade leistungsschwächere und jüngere Kinder profitieren von einem klar strukturiertem Unterricht.
Ich bin in der Tat richtig erstaunt, das es in der Bild in einem einzigen Artikel soviel vernünftiges zu lesen gibt. Was die Bild geschrieben hat, entspricht aber in einigen Teilen nicht dem Leitprinzip von Gender Mainstreaming.
Gruß - Christine
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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein
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Ich habe nur mal schnell den ersten Punkt gelesen, der Hammer, einfach nur geil:
"Wer Leistung und Anstrengung zu Missgunst-Vokabeln macht, versündigt sich an der Zukunft unserer Kinder und unserer Gesellschaft. Leider aber hat man so lange über schulischen Leistungsstress geredet, bis die meisten ihn subjektiv empfanden. In der Folge wurde die Notengebung immer und immer wieder liberalisiert oder gar abgeschafft, schwere Schulfächer konnten durch leichte ersetzt werden, und überhaupt wurde eine Pädagogik gepredigt, derzufolge Schule Spaß und Unterhaltung garantieren soll."
Interresant oder, das ausgerechnet jetzt, die Mädchen die besser Qualifizierten sein sollen.
"In unfreien Gesellschaften sind Geldbeutel, Geburtsadel, Gesinnung, Geschlecht Kriterien zur Positionierung eines Menschen in der Gesellschaft."
Das sollten sich Feministinnen mal ganz genau durch den Kopf gehen lassen
Geil, geil und nochmals geil
Leute, ich kann gar nicht sagen, wei geil der Text ist, dem Mann gehört das Bundesverdienstkreuz:
"Dies ist auch deshalb wichtig, weil kanonisches Wissen Verlässlichkeit bietet, weil es eine wichtige Kommunikationsgrundlage ist und weil wir schon viel zu viel “Wissen unter aller Kanone” haben. Wer aber nichts weiß, muss alles glauben. Er ist damit kein mündiger Staatsbürger, denn er ist dann verführbar für jeden Demagogen und für jede politische Emotionalisierung"
Feministinnen beglücken uns ja immer wieder mit erfundenen und Getürkten Berichten, bis hin zur Geschichtsverfälschung, Piratenweib war dar gerade wieder ein leuchtendes Beispiel
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Leider aber hat man so lange über schulischen Leistungsstress geredet, bis die meisten ihn subjektiv empfanden.
Na na na - das "Turbo-Abi" und das daraus resultierende fehlende Jahr an Lernzeit war nicht nur subjektiv gefühlt, sondern sehr reale Wirklichkeit
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...und erlöse uns von dem Bösen.
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Na na na - das "Turbo-Abi" und das daraus resultierende fehlende Jahr an
Lernzeit war nicht nur subjektiv gefühlt, sondern sehr reale Wirklichkeit
Darauf geht er auch ein 
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Darauf geht er auch ein
Ja (und ich kann ihm sogar zustimmen). Aber nicht in dem von mir hergestellten Zusammenhang: Nichtsdestotrotz hat diese Schulform echten und nicht nur künstlich herbeigeredeten (Noten-)Stress ausgelöst
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...und erlöse uns von dem Bösen.