Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens
Den sich hier tummelnden Denkern und Polemikern möchte ich folgende Fundsache zum Fraß vorwerfen:
„....... es geht eigentlich darum, in der Welt Platz zu schaffen, damit das Begehren der Frauen sich entfalten kann und einflußreich werden kann.“
http://anonym.to/?http://antjeschrupp.com/2010/08/26/uber-das-begehren/
Und an anderem Ort:
"Ich bin Journalistin und Politologin, Jahrgang 1964, und lebe in Frankfurt am Main. Vom Feminismus “angesteckt” wurde ich 1994, als ich über Chiara Zamboni das Denken der italienischen Feministinnen kennenlernte und entdeckte, dass Feministin zu sein nicht bedeutet, bestimmte Meinungen zu haben oder Programme vertreten zu müssen, sondern frei zu sein, dem eigenen Begehren zu folgen. Und einen Sinn in der Tatsache zu finden, dass ich eine Frau bin. Die Liebe der Frauen zur Freiheit und zur Welt ist es, die mich seither bewegt und inspiriert. Deshalb interessiere ich mich vor allem für weibliche politische Ideengeschichte und bin immer wieder entzückt, welche überraschenden Ideen aus dem gemeinsamen Denken und auch aus Konflikten mit anderen Frauen (ob sie nun heute leben oder früher) entstehen."
http://www.bzw-weiterdenken.de/personen/antje-schrupp/
Ist das jetzt schon Dekadenz? Oder eine Vorstufe davon?
Gerd
Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens
Bero, Friday, 11.03.2011, 01:58 (vor 5426 Tagen) @ Gerd Ludwigson
Ist das jetzt schon Dekadenz? Oder eine Vorstufe davon?
Oder von Demenz? Auf jeden Fall ist es eine verschleppte puberäre Entwicklungsphase. Die konnte nicht überwunden werden, weil die ach so tolle feministische "Freiheit" (in Wahrheit Beliebigkeit und Schrankenlosigkeit) kaum mehr Möglichkeiten dazu lässt, "einen Sinn darin zu finden, eine Frau zu sein". Oder eine zu werden, man wird ja dazu gemacht laut Beauvoir.
Bemerkenswertes Bekenntnis übrigens, allein die richtigen Schlüsse wird dieses infantile Wesen garantiert nicht ziehen, gerade weil es eben ein solches ist. So reproduziert sich das Ganze über die Generationen
Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens
Goofos
, Friday, 11.03.2011, 04:34 (vor 5426 Tagen) @ Gerd Ludwigson
Den sich hier tummelnden Denkern und Polemikern möchte ich folgende
Fundsache zum Fraß vorwerfen:
Texte von Leuten, die sowieso:
1. Männer nicht verstehen
2. nur mit Frauen in höchst weiblichen Sphären kommunizieren können
3. allerhöchstens von Frauenverstehern mit Dr.-Titel verstanden werden können
brauchst du uns Testosteronkeulen nicht zum Fraß vorwerfen. Denn von solchen Texten die einer Östrogen-Explosion ähneln, verstehe ich kein Wort. Ich komme nur zu dem Schluss, dass man von diesen Menschen ebenso wie von mir erwarten kann, sich so auszudrücken damit es Menschen verstehen können. Ansonsten können die mich mal kreuzweise
Ist das jetzt schon Dekadenz?
Chato, Friday, 11.03.2011, 08:19 (vor 5426 Tagen) @ Gerd Ludwigson
bearbeitet von Chato, Friday, 11.03.2011, 08:23
Ist das jetzt schon Dekadenz? Oder eine Vorstufe davon?
Nein, bloß eine abgebrannte Nachstufe davon ... ungefähr so wie eine, die beim Flug zur Wega aus ihrem Mülltransporter geschmissen worden ist und glaubt, der ganzen Menschheit noch etwas sagen zu sollen.
Faszinierend.
![[image]](http://s20.rimg.info/ed1ade37daf14887f6f42aa0c5446e56.gif)
Nick
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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.
weibliches Begehrzentrum
DvB, Friday, 11.03.2011, 09:50 (vor 5426 Tagen) @ Gerd Ludwigson
einen Sinn in
der Tatsache zu finden, dass ich eine Frau bin.
Und was sagt der Ferminismus? "Ja"? :D
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![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
weibliches Begehrzentrum
Bero, Friday, 11.03.2011, 11:27 (vor 5426 Tagen) @ DvB
Und was sagt der Ferminismus? "Ja"? :D
Versuch zu sein wie ein Mann. Das ist der Sinn des Frau-Seins. :o)
weibliches Begehrzentrum
DvB, Friday, 11.03.2011, 11:40 (vor 5426 Tagen) @ Bero
Versuch zu sein wie ein Mann. Das ist der Sinn des Frau-Seins. :o)
Dann würden die SinnsucherInnen doch aber auch versuchen, vernünftig zu sein. Davon ist bloß eher garnichts zu bemerken
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
weibliches Begehrzentrum
Bero, Friday, 11.03.2011, 11:42 (vor 5426 Tagen) @ DvB
Dann würden die SinnsucherInnen doch aber auch versuchen, vernünftig zu
sein. Davon ist bloß eher garnichts zu bemerken
Vielleicht weil der Versuch zum Scheitern verurteilt ist?
weibliches Begehrzentrum
DvB, Friday, 11.03.2011, 11:50 (vor 5426 Tagen) @ Bero
Vielleicht weil der Versuch zum Scheitern verurteilt ist?
Ja, eben. Aber - falls - sie das doch demnach also merken, warum probieren sies dann nicht mit Kinderwerfen? So ein Sinn wäre für ein Weib doch immerhin noch plausibel
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
Kinderwerfen
Bero, Friday, 11.03.2011, 12:29 (vor 5426 Tagen) @ DvB
Ja, eben. Aber - falls - sie das doch demnach also merken, warum probieren
sies dann nicht mit Kinderwerfen?
Tun sie doch! Ich weiss gar nicht, was du hast.
http://www.welt.de/vermischtes/article767082/Baby_aus_dem_Fenster_geworfen.html
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,714110,00.html
http://www.n-tv.de/panorama/Baby-aus-dem-Fenster-geworfen-article167812.html
Leider vergessen die Medien regelmässig die erzielten Weiten anzugeben. Typisch frauenfeindlich-patriarchalisch, Frauensportarten werden einfach ignoriert
Trefferquoten
DvB, Friday, 11.03.2011, 12:42 (vor 5426 Tagen) @ Bero
Tun sie doch! Ich weiss gar nicht, was du hast.
Hmmm, das sind dann aber wohl die ganz Schlauen?
Leider vergessen die Medien regelmässig die erzielten Weiten anzugeben.
Typisch frauenfeindlich-patriarchalisch, Frauensportarten werden einfach
ignoriert
Außerdem isses ungerächt, daß sie, auch wenn sie keine Fahrkarte werfen, trotzdem einfahren. :o
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
weibliches Begehrzentrum
adler, Kurpfalz, Friday, 11.03.2011, 15:24 (vor 5426 Tagen) @ DvB
Versuch zu sein wie ein Mann. Das ist der Sinn des Frau-Seins. :o)
Dann würden die SinnsucherInnen doch aber auch versuchen, vernünftig zu
sein.
Nein.
Denn sie sehen ja nur die Begehrlichkeiten.
Die Verantwortung, die Anstrengung, die Pflichten, die sehen sie nicht.
Es sind die Kirschen in Nachbars Garten, die nur deshalb so schön sind, weil frau die eigenen pflücken muss.
Es ist krankafter Neid ohne jede Reflektion.
Gruß
adler
--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.
"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar
weibliches Begehrzentrum
DvB, Friday, 11.03.2011, 17:18 (vor 5426 Tagen) @ adler
Nein.
Denn sie sehen ja nur die Begehrlichkeiten.
Ja, eben. Versuch, zu sein, wie ein Popanz von einem Mann
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
Da entlarvt sie den Feminismus in ihrer bedeutung, Brummkreisel...
Kritiker, Friday, 11.03.2011, 10:39 (vor 5426 Tagen) @ Gerd Ludwigson
- kein Text -
Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens
Garfield, Friday, 11.03.2011, 12:40 (vor 5426 Tagen) @ Gerd Ludwigson
Hallo Gerd!
Nun, über so etwas denkt jemand nach, der sonst keine echten Probleme hat. So gesehen ist das durchaus dekadent.
„....... es geht eigentlich darum, in der Welt Platz zu schaffen, damit das Begehren der Frauen sich entfalten kann und einflußreich werden kann.“
Das ist tatsächlich der wesentliche Zweck des Feminismus. In früheren Zeiten diente das "Begehren der Frauen" dazu, die Männer voran zu treiben und ihren Schöpferdrang in für die Erhaltung der Art sinnvolle Bahnen zu lenken. Die Männer neigten zu allen Zeiten dazu, den Frauen alles möglichst recht zu machen, aber sehr viele Männer hatten dafür eben nur sehr begrenzte Möglichkeiten. Das setzte ihnen und damit letztendlich dem "Begehren der Frauen" Grenzen.
Heute sind die Möglichkeiten der Männer in den (noch) reicheren Ländern weniger begrenzt, was die Frauen dazu animiert, entsprechend mehr zu fordern. Damit werden sie auch niemals aufhören - je mehr sie bekommen, umso mehr werden sie verlangen.
Problematisch ist nun aber, daß der Wohlstand in der westlichen Welt allmählich zerbröselt. Immer mehr Männer können die hohen weiblichen Ansprüche deshalb nicht mehr erfüllen.
Ein weiteres Problem besteht darin, daß die Ressourcen, die Frauen zufließen, heute immer weniger dazu beitragen, die Art zu erhalten. Sie werden also zunehmend nicht mehr sinnvoll verwendet, sondern sinnlos für Tand und Luxus verschleudert.
Angesichts dessen immer noch mehr Ressourcen einzufordern, ist also sehr fragwürdig, um es mal gelinde auszudrücken. Genau das tut der Feminismus aber letztendlich.
" ... Und einen Sinn in der Tatsache zu finden, dass ich eine Frau bin. ...
Ich finde es traurig, daß diese Frau anscheinend keinen wirklichen Sinn in ihrem Leben erkennen kann und sich deshalb auf der Suche nach irgendeinem Sinn in so einen geistigen Irrgarten verrennt.
"... und bin immer wieder entzückt, welche überraschenden Ideen aus dem gemeinsamen Denken und auch aus Konflikten mit anderen Frauen (ob sie nun heute leben oder früher) entstehen."
Ja, überraschend sind diese Ideen in der Tat, entzückend allerdings weniger.
Freundliche Grüße
von Garfield
Das Weib, die SinngeberIn?
DvB, Friday, 11.03.2011, 13:02 (vor 5426 Tagen) @ Garfield
In früheren Zeiten diente das "Begehren der Frauen" dazu, die Männer voran
zu treiben und ihren Schöpferdrang in für die Erhaltung der Art sinnvolle
Bahnen zu lenken.
Aha, das Weib entschied also schon immer, was Sinn hat und was nicht? Ich lach mir nen Ast. Wie kommst Du bloß auf solche obszönen Ideen?
Heute sind die Möglichkeiten der Männer in den (noch) reicheren Ländern
weniger begrenzt, was die Frauen dazu animiert, entsprechend mehr zu
fordern.
Daß Weiber etwas "fordern", hat es aber nicht zu allen Zeiten gegeben. Und das ist das (einzige) Problem beim Feminismus. Ich kann verschenken, was immer ich lustig bin - aber es hat niemand ein Recht darauf.
Damit werden sie auch niemals aufhören - je mehr sie bekommen,
umso mehr werden sie verlangen.
Ich hab noch nie erlebt, daß ein Weib nach ner Tracht Prügel nach mehr verlangt hätte. :D
Ich finde es traurig, daß diese Frau anscheinend keinen wirklichen Sinn
in ihrem Leben erkennen kann und sich deshalb auf der Suche nach
irgendeinem Sinn in so einen geistigen Irrgarten verrennt.
Vom traurig-Finden wird nix besser. Natürlich sehen Femanzen keinen Sinn in ihrem Leben. Den könnten Weiber allein in der Familie finden. Aber gerade diese Sinnfindung wird durch den Feminismus ja untergraben
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
Das Weib, die SinngeberIn?
Garfield, Friday, 11.03.2011, 13:23 (vor 5426 Tagen) @ DvB
Hallo DvB!
Aha, das Weib entschied also schon immer, was Sinn hat und was nicht?
Nein, die Evolution hat das schon immer entschieden. Und alles ausselektiert, was keinen Sinn hatte.
Früher war das eben so: Wenn ein Mann seine Frau gut versorgte, dann fiel es ihr leichter, viele Kinder auszutragen. Das diente der Erhaltung der Art. Versorgte ein Mann seine Frau schlecht, fiel ihr das schwerer. Dann war es wahrscheinlicher, daß sie ein Kind verlor.
So hat die Evolution die Männer ausselektiert, die ihre Frauen schlecht versorgten, und auch die Frauen, die nicht genügend von ihren Männern forderten. Das Ergebnis ist der heute real existierende männliche und weibliche Mensch.
Daß Weiber etwas "fordern", hat es aber nicht zu allen Zeiten gegeben.
Oh doch. Das Märchen vom Fischer und seiner Frau hatte schon seinen Sinn, und es ist schon Jahrhunderte alt.
Natürlich sehen Femanzen keinen Sinn in ihrem Leben. Den könnten Weiber allein in der Familie finden.
Ja, zum Beispiel. Es gibt aber auch andere Gebiete. Selbst eine Frau, die keine Kinder bekommen kann, muß deshalb nicht zwingend Feministin werden, gerade nicht in der heutigen Zeit. Feministin zu werden, ist aber eín leichter Ausweg, für den frau nicht viel lernen und nicht viel tun muß. Frau muß nur ordentlich jammern und fordern können.
Aber gerade diese Sinnfindung wird durch den Feminismus ja untergraben
Das stimmt nicht ganz. Es gab und gibt auch feministische Organisationen, die Kinder und Familie als zentralen Lebenszweck der Frau darstellen. Die passen nur heute nicht mehr ins Konzept und werden deshalb von den Massenmedien weitgehend ignoriert. Deshalb gelten heute nur noch radikale Kampflesben und geistig ähnliche Gestalten als Feministinnen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Das Weib, die SinngeberIn?
DvB, Friday, 11.03.2011, 15:11 (vor 5426 Tagen) @ Garfield
Nein, die Evolution hat das schon immer entschieden. Und alles
ausselektiert, was keinen Sinn hatte.
Dann war die Formulierung mit der weiblichen Lenkung in sinnvolle Richtung ja wohl auch voll daneben.
Daß Weiber etwas "fordern", hat es aber nicht zu allen Zeiten
gegeben.
Oh doch. Das Märchen vom Fischer und seiner Frau hatte schon seinen Sinn,
und es ist schon Jahrhunderte alt.
Ja, zu der Zeit war das wohl sowas wie ein gut pointierter Witz (der natürlich davon lebt, daß sowas zumindest in Ansätzen zwar wohl vorkommt, aber die Absurdität dessen auf den Punkt bringt).
keine Kinder bekommen kann, muß deshalb nicht zwingend Feministin werden,
gerade nicht in der heutigen Zeit. Feministin zu werden, ist aber eín
leichter Ausweg, für den frau nicht viel lernen und nicht viel tun muß.
Frau muß nur ordentlich jammern und fordern können.
Nein, ein Weib, das keine Kinder bekommen kann, hat seinen Sinn verfehlt. Da kannst Du versuchen, draufzupfropfen, was immer Du willst - es wird keinen echten Sinn finden. Stattdessen wird es den Haß alles Mißratenen an allem Geratenen entwickeln.
Aber gerade diese Sinnfindung wird durch den Feminismus ja
untergraben
Das stimmt nicht ganz. Es gab und gibt auch feministische Organisationen,
die Kinder und Familie als zentralen Lebenszweck der Frau darstellen.
Aha? Das ist ja erstaunlich. Und was soll daran "Feminismus" sein? Das müßte dann doch "Familieismus" o.ä. heißen!
Die passen nur heute nicht mehr ins Konzept und werden deshalb von den
Massenmedien weitgehend ignoriert. Deshalb gelten heute nur noch radikale
Kampflesben und geistig ähnliche Gestalten als Feministinnen.
Ich bin skeptisch. Aber wenn Du Recht hättest, wäre "Anifeminismus" ja ein völlig falscher Kampfbegriff
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
Das Weib, die SinngeberIn?
Garfield, Friday, 11.03.2011, 17:07 (vor 5426 Tagen) @ DvB
Hallo DvB!
Dann war die Formulierung mit der weiblichen Lenkung in sinnvolle Richtung ja wohl auch voll daneben.
Ich meinte damit nicht, daß die Frauen die Männer bewußt gelenkt haben. Sie haben sie unbewußt gelenkt, einfach, indem sie Ressourcen einforderten. Und die Männer strampelten sich ab, um diese Ressourcen heran zu schaffen und zu schützen. Darauf fokussierten sie meist ihren Erfindergeist und brachten dabei so nebenbei die Entwicklung voran. Das tun sie mehrheitlich noch heute.
Interessant ist in dem Zusammenhang, daß die Männer sich in Matriarchaten weitaus weniger abstrampeln. Und da gibt es dann auch keinerlei Fortschritt, sondern nur Stagnation.
Ja, zu der Zeit war das wohl sowas wie ein gut pointierter Witz (der natürlich davon lebt, daß sowas zumindest in Ansätzen zwar wohl vorkommt, aber die Absurdität dessen auf den Punkt bringt).
Hm, so witzig finde ich das Märchen vom Fischer und seiner Frau aber gar nicht. Es ist heute sogar aktueller denn je, enthält es doch eine klare Warnung an die Männer, davor, die Wünsche ihrer Frauen zu willfährig zu erfüllen und ihnen keine Grenzen zu setzen.
Nein, ein Weib, das keine Kinder bekommen kann, hat seinen Sinn verfehlt.
Biologisch, ja. Genau wie ein zeugungsunfähiger Mann.
Da kannst Du versuchen, draufzupfropfen, was immer Du willst - es wird keinen echten Sinn finden.
Es gibt noch andere Gebiete, auf denen auch Frauen etwas leisten können.
Stattdessen wird es den Haß alles Mißratenen an allem Geratenen entwickeln.
Wenn sie gern den leichtesten Weg geht, ja. Das Ergebnis ist dann eine mehr oder weniger radikale Feministin.
Aha? Das ist ja erstaunlich.
Wenn man nur das kennt, was heute Feminismus heißt, dann ist das in der Tat erstaunlich.
Und was soll daran "Feminismus" sein? Das müßte dann doch "Familieismus" o.ä. heißen!
Nein, denn auch diese Feministinnen stell(t)en immer die Frau in den Mittelpunkt. Der Mann wird auch da nur als Arbeitssklave gesehen, der der Frau das Hausfrauenleben zu ermöglichen hat und ein Versager ist, wenn er das nicht schafft.
Aber wenn Du Recht hättest, wäre "Antifeminismus" ja ein völlig falscher Kampfbegriff.
Tatsächlich gefällt mir der Begriff auch nicht sonderlich. Erst einmal ist "Pro" sinnvoller als "Anti". Es ist ja nicht schlecht, zu wissen, wogegen man ist. Besser ist es aber, zu wissen, wofür man ist.
Und dann ist der Feminismus auf sich allein gestellt überhaupt nicht lebensfähig. Man sollte sich also die Frage stellen, wer den Feminismus in den letzten Jahrzehnten so sehr hochgepäppelt hat. Das ist die Hydra, bei der man ansetzen muß. Der Feminismus ist nur einer ihrer häßlichen Köpfe.
Freundliche Grüße
von Garfield
lenkendes Hindernis
DvB, Friday, 11.03.2011, 18:14 (vor 5426 Tagen) @ Garfield
Ich meinte damit nicht, daß die Frauen die Männer bewußt gelenkt haben.
Sie haben sie unbewußt gelenkt, einfach, indem sie Ressourcen
einforderten.
Achso, quasi wie das Hindernis, das plötzlich auftaucht und so den Fahrer zum Lenken animiert! - Sehr originelle Deutung! :PP
Und die Männer strampelten sich ab, um diese Ressourcen
heran zu schaffen und zu schützen. Darauf fokussierten sie meist ihren
Erfindergeist und brachten dabei so nebenbei die Entwicklung voran. Das tun
sie mehrheitlich noch heute.
Das Weib ist selbst ne Ressource. Kinderwurfmaschine eben. Konnte sich auch nicht jeder leisten, sowas. Es ist wie mit nem Auto. Ist teuer und betanken mußt Dus auch noch. Mit dem "Willen" dieses Autos hat das aber nicht so wirklich was zu tun.
Interessant ist in dem Zusammenhang, daß die Männer sich in
Matriarchaten weitaus weniger abstrampeln. Und da gibt es dann auch
keinerlei Fortschritt, sondern nur Stagnation.
Es gibt keine Matriarchate. (Nur Gesellschaften, die gewisse Tendenzen dazu aufweisen.)
Hm, so witzig finde ich das Märchen vom Fischer und seiner Frau aber gar
nicht. Es ist heute sogar aktueller denn je, enthält es doch eine klare
Warnung an die Männer, davor, die Wünsche ihrer Frauen zu willfährig zu
erfüllen und ihnen keine Grenzen zu setzen.
Natürlich - angesichts unserer Situation können wir heute freilich nicht drüber lachen. Aber ich komme nochmal auf den Vergleich mit dem Auto zurück: Du erinnerst Dich an die Manta-Witze?
Biologisch, ja. Genau wie ein zeugungsunfähiger Mann.
Nein. Männer sind nicht nur biologische Wesen, sondern auch Kulturwesen. Für einen Mann ist Reproduktion eigentlich immer nur Nebensache. Er kann gar nicht "in der Familie aufgehen". Diese Vorstellung ist vollkommen absurd. Sowas gibts nur heutzutage, wo kaum einer mehr einen Sinn sieht, wo sich alles auf "Sinnsuche" und "Identitätssuche" befindet oder in absurden Ersatzhandlungen und Hedonismus ergeht.
Es gibt noch andere Gebiete, auf denen auch Frauen etwas leisten können.
Abgesehen von der euphemistischen Ausdrucksweise "leisten"... sie können darin jedenfalls keine Erfüllung finden.
Stattdessen wird es den Haß alles Mißratenen an allem Geratenen
entwickeln.
Wenn sie gern den leichtesten Weg geht, ja. Das Ergebnis ist dann eine
mehr oder weniger radikale Feministin.
Haha. Wann wäre denn je eine lieber einen schwereren Weg gegangen? Außerdem gibt es in dem Fall keinen Ausweg.
Nein, denn auch diese Feministinnen stell(t)en immer die Frau in den
Mittelpunkt. Der Mann wird auch da nur als Arbeitssklave gesehen, der der
Frau das Hausfrauenleben zu ermöglichen hat und ein Versager ist, wenn er
das nicht schafft.
Aha! Nee, Du sagtest, sie stellten "die Kinder und Familie als zentralen Lebenszweck der Frau" dar.
Erst einmal
ist "Pro" sinnvoller als "Anti". Es ist ja nicht schlecht, zu wissen,
wogegen man ist. Besser ist es aber, zu wissen, wofür man ist.
Allgemein gesagt, wäre das jedenfalls konstruktiver. Aber Konstruktivität tut in dem Fall nichts zur Sache, sondern geht es ausschließlich um die totale Värrrrnächtong des Feminats. Darum ist die Bezeichnung schon vollkommen in Ordnung.
Und dann ist der Feminismus auf sich allein gestellt überhaupt nicht
lebensfähig. Man sollte sich also die Frage stellen, wer den Feminismus in
den letzten Jahrzehnten so sehr hochgepäppelt hat. Das ist die Hydra, bei
der man ansetzen muß. Der Feminismus ist nur einer ihrer häßlichen
Köpfe.
Ja, meine Rede! Mit Chato sind wir anscheinend nur gerade mal 3 Leute, die das verstanden haben
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
lenkendes Hindernis
Garfield, Saturday, 12.03.2011, 01:33 (vor 5425 Tagen) @ DvB
Hallo DvB!
Achso, quasi wie das Hindernis, das plötzlich auftaucht und so den Fahrer zum Lenken animiert!
Der Vergleich ist gar nicht schlecht. Frauen wirkten immer wie ein Hindernis, das einen Autofahrer daran hindert, in eine Seitenstraße zu fahren, wo er vielleicht auch irgendetwas Interessantes entdeckt hätte, aber eben nicht das, wohin er eigentlich unterwegs war. Für den Fahrer wäre das manchmal durchaus ein Verlust, aber immerhin kommt er so pünktlich ans ursprüngliche Ziel und verzettelt sich nicht in Nebenstraßen mit irgendwelchen anderen Projekten.
Heute ist das erst einmal immer noch so, nur mit dem Unterschied, daß auch bei gerader Fahrt in Richtung Ziel dieses immer öfter nicht mehr erreicht wird. Der Fahrer ist dann völlig umsonst gefahren. Die Fahrt mag ihm trotzdem Spaß gemacht haben - aber für die gesamte Art hat sie leider nichts gebracht.
Das Weib ist selbst ne Ressource. Kinderwurfmaschine eben.
Ja, so wie der Mann oder sein Sperma auch eine Ressource ist. Aber es ging mir um die Ressourcen, die die Frau benötigt, um Kinder aufzuziehen.
Konnte sich auch nicht jeder leisten, sowas.
Das ist heute auch wieder so.
Es gibt keine Matriarchate.
Doch, in einigen abgelegenen Gegenden gab oder gibt es sowas tatsächlich. Ich denke, daß die Gesellschaft immer zum Matriarchat hin tendiert. Einfach, weil die Männer immer bestrebt sind, Frauen alles recht zu machen. Unter normalen Umständen gibt es aber Korrektur-Effekte, die Matriarchate verhindern. Es gibt halt meist irgendwelche Feinde, vor denen man sich verteidigen muß, oder es gibt irgendwelche schweren Arbeiten, die wichtig sind und nur von Männern vernünftig erledigt werden können. Das erhöht den Wert der Männer und kann dann ein Patriarchat bewirken, bzw. das, was man heute darunter versteht. Wo es aber nicht oder nur selten natürliche Feinde gibt und wo die wichtigen Arbeiten auch von Frauen erledigt werden können, da sinkt der Wert des Mannes, und dort kriegt die Frau somit mehr Macht als es unter normalen Umständen möglich und sinnvoll ist.
Männer sind nicht nur biologische Wesen, sondern auch Kulturwesen. Für einen Mann ist Reproduktion eigentlich immer nur Nebensache. Er kann gar nicht "in der Familie aufgehen". Diese Vorstellung ist vollkommen absurd.
Beurteilst du da die Männer vielleicht zu sehr nach dir selbst? Ich kenne Männer, die durchaus in ihrer Familie aufgehen. Und ich denke, daß es solche Männer auch früher schon gab. Denn die Kinder wurden in früheren Zeiten sehr viel eher in die Welt der Erwachsenen aufgenommen. Und wer sollte den Jungen alles beibringen, was sie zum Leben brauchten, wenn nicht ihre Väter? Das setzte aber voraus, daß die Väter überhaupt Interesse und eine enge Bindung an bzw. zu ihren Söhnen hatten.
Sowas gibts nur heutzutage, wo kaum einer mehr einen Sinn sieht, wo sich alles auf "Sinnsuche" und "Identitätssuche" befindet oder in absurden Ersatzhandlungen und Hedonismus ergeht.
Ich denke, früher hat sich kaum jemand Gedanken über einen Sinn gemacht. Der Sinn war einfach ganz automatisch da. Ein Paar erzeugte eben Kinder, die wurden aufgezogen, und das war der Sinn.
... sie können darin jedenfalls keine Erfüllung finden.
Das ist unterschiedlich. Es gibt auch Männer, die sehr gern Kinder möchten und darunter leiden, wenn das nicht klappt. Und es gibt Frauen, die keine Kinder haben und denen wirklich nichts fehlt.
Wann wäre denn je eine lieber einen schwereren Weg gegangen?
Das ist das Problem. Frauen wird einiges viel zu leicht gemacht.
Apropos: Es gab ja auch schon vor Jahren mal eine Studie der OECD zum Frauenanteil in naturwissenschaftlichen und Ingenieurs-Studienrichtungen. Dabei kam heraus, daß überall dort, wo eifrig "Frauenförderung" betrieben wird, dieser Anteil eher gering ist. Dort, wo Frauen in Schule, Ausbildung und Beruf weniger Extrawürste gebraten bekommen, ist ihr Anteil dagegen höher. Das ist ja auch völlig logisch: Wieso soll frau sich anstrengen und sich mit kompliziertem Zeug wie Physik, Informatik etc. befassen, wenn sie auch einfach gemütlich Germanistik oder irgendeine "Frauenwissenschaft" studieren und danach irgendwo einen bequemen Quotenposten kriegen kann? Und wenn sie obendrein in der Schule auch noch die Möglichkeit hat, unangenehme Fächer abzuwählen oder sie in die Gesamtnote schwächer einfließen zu lassen, dann tut sie das doch und spart sich da auch Mühe.
Nee, Du sagtest, sie stellten "die Kinder und Familie als zentralen Lebenszweck der Frau" dar.
Ja, als Lebenszweck der Frau. Sie steht im Mittelpunkt, die Kinder braucht sie als ihren Lebenszweck, und was der Mann will, interessiert nicht. Der hat gefälligst zu funktionieren und Geld heranzuschaffen.
Aber Konstruktivität tut in dem Fall nichts zur Sache...
Doch. Ohne Konstruktivität verliert der Kampf seinen Sinn. Man kämpft dann nur um des Kampfes Willen. Das ist eben sinnlos.
... sondern geht es ausschließlich um die totale Värrrrnächtong des Feminats.
Es gibt kein Feminat, jedenfalls nicht in diesem Sinne. Zwar werden Frauen heute diverse Vorrechte gegeben. Aber das geschieht ja nur, weil es den oberen 10.000 zugute kommt. Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Frauen und Kinder sind nun einmal die besten Konsumenten. Wer möchte, daß sich das Konsumkarussell möglichst schnell dreht, der muß Frauen und Kindern möglichst viel Geld geben. Da die Männer dieses Geld hauptsächlich erarbeiten, muß das zwangsläufig zu ihren Lasten gehen.
Diese Gesellschaft kann so nicht ewig existieren, und so muß spätestens, wenn sie untergeht, auch das sogenannte Feminat mit ihr untergehen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens
Eviathan, Friday, 11.03.2011, 12:55 (vor 5426 Tagen) @ Gerd Ludwigson
Ist das jetzt schon Dekadenz? Oder eine Vorstufe davon?
Das nennt man schlicht und ergreifend "asozial".
Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens
Puffbesucher, Friday, 11.03.2011, 13:19 (vor 5426 Tagen) @ Gerd Ludwigson
„....... es geht eigentlich darum, in der Welt Platz zu schaffen,
damit das Begehren der Frauen sich entfalten kann und einflußreich werden
kann.“
Was Frauen - und nicht: überdrehte Feministinnen - vor allen Dingen wollen, kann man tagtäglich beobachten, wenn sie sich - ganz nach klassischem Muster - aufgebrezelt mit Freundin in Unterhaltungsstätten auf ihren Stühlen räkeln und wenn man sich ihre amazon.de-Wunschzettel anschaut.
Den sich hier tummelnden Denkern und Polemikern möchte ich folgende
Fundsache zum Fraß vorwerfen:
Idiot
--
...und erlöse uns von dem Bösen.
Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens
Bero, Friday, 11.03.2011, 13:23 (vor 5426 Tagen) @ Puffbesucher
Idiot
Hast du dich nun doch zu einem anderen Nicknamen durchringen können? Aber ist der wirklich besser als Puffbesucher?
Über das BEGEHREN im Zentrum weiblichen Wollens
DvB, Friday, 11.03.2011, 15:14 (vor 5426 Tagen) @ Bero
Hast du dich nun doch zu einem anderen Nicknamen durchringen können? Aber
ist der wirklich besser als Puffbesucher?
Zumindest bringt er sein Wesen bedeutend umfassender und prägnanter auf den Punkt
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
Egozentrisches, selbstüberzuckertes Geschwätz einer unselbstbewussten Asozialen
Feedback, Friday, 11.03.2011, 13:19 (vor 5426 Tagen) @ Gerd Ludwigson
„....... es geht eigentlich darum, in der Welt Platz zu schaffen,
damit das Begehren der Frauen sich entfalten kann und einflußreich werden
kann.“
Antje Schrupp faselt über die wichtigste Person ihres selbstzentrierten Lebens:
"Ich, ich und nochmal ich"
Feminismus = Egoismus
Was sie hat, das will sie nicht, und was sie will, das hat sie nicht.“
Gerd Ludwigson
, Friday, 11.03.2011, 22:16 (vor 5425 Tagen) @ Gerd Ludwigson
Na, hat Euch doch geschmeckt, dieser Appetithappen. Ich schmeiß' euch Denkern und Polemikern noch einen weiteren hin. Einen Happen Schopenhauer:
“Das Wesen der Welt ist nicht der Geist, die Vernunft, der «Logos>, sondern der Wille, und zwar kein rational lenkbarer, verfügbarer, sondern ein blinder, drängender, treibender Wille. Er ist ein «Durst>im buddhistischen Sinn, der die scheinautonome reine Vernunft in Gier, Hass und Verblendung am Gängelband führt. Dieser Wille bleibt ziellos, heillos. Er ist wie der „Hans im Schnakenloch“ des gleichnamigen elsässischen Volkslieds „Was er hat, das will er nicht, und was er will, das hat er nicht.“ Zwischen Langeweile, «Not> und Entbehrung schwankt er, übersättigt und unersättlich zugleich.“
Schön, nicht wahr?
(Das ist aber kein Originalzitat von dem werten Schopenhauer (der sich weigerte, das kurzbeinige und breithüftige Geschlecht das schöne Geschlecht zu nennen), sondern stammt aus einem Zeitungsartikel über Schopenhauer, verfaßt von Ludger Lütkehaus. („Das Sein ist nicht das Gute“, Die Zeit Nr. 35 2010))
Gerd