Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Engagement für Homo-Ehe Lady Gaga lässt Vertrag platzen

roser parks, Thursday, 10.03.2011, 20:25 (vor 5426 Tagen)

Engagement für Homo-Ehe
Lady Gaga lässt Vertrag platzen

Es sollte eine besondere Zusammenarbeit werden: Lady Gaga wollte eine Sonderedition ihres neuen Albums exklusiv bei einer US-Supermarktkette verkaufen. Doch nun hat der Weltstar den Deal platzen lassen - aus guten Gründen.

New York - Sängerin Lady Gaga hat einen Vertrag mit einem Einzelhandelsgiganten aufgelöst - weil das Unternehmen Politiker unterstützt, die sich gegen Schwulenrechte einsetzen.

Eine Sprecherin der Sängerin teilte mit, die beiden Seiten hätten sich geeinigt, "die exklusive Partnerschaft zu beenden". Im Februar war angekündigt worden, eine Deluxe-Version des Albums "Born This Way", das am 23. Mai auf den Markt kommen soll, mit Bonusinhalten in den Target-Filialen anzubieten.

Der Grund für Lady Gagas Sinneswandel: Aktivisten für Homosexuellenrechte hatten Bedenken gegen die Zusammenarbeit geäußert. Target hatte Politiker finanziell unterstützt, die gegen die Schwulenehe sind. Nun sagte die Sängerin, ihre Kooperation mit der Supermarktkette sei an die Bedingung geknüpft gewesen, dass diese die Homosexuellenbewegung unterstütze und "Fehler" aus der Vergangenheit wieder gutmache.

Lady Gaga gilt als große Verfechterin von Homosexuellenrechten. Bei einem Termin in Buffalo ermutigte sie vor kurzem Fans, Mark Grisanti, den republikanischen Senator des Staates, aufzufordern, die Schwulenehe zu unterstützen.

Target teilte mit, man sei "sehr überrascht und enttäuscht". Laut der "New York Times" hat das Unternehmen in seiner Geschichte konservative politische Projekte unterstützt und ist dafür von Homosexuellengruppen kritisiert worden.

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,750040,00.html

Witze bitte nur passend zur Jahreszeit

Rainer ⌂, Friday, 11.03.2011, 02:40 (vor 5426 Tagen) @ roser parks

Lady Gaga gilt als große Verfechterin von Homosexuellenrechten. Bei einem
Termin in Buffalo ermutigte sie vor kurzem Fans, Mark Grisanti, den
republikanischen Senator des Staates, aufzufordern, die Schwulenehe zu
unterstützen.

Isaak Silberstein steht auf dem deutschen Passamt und verlangt seinen Pass - zum Auswandern. "So", sagt der Beamte. "Sie wollen auswandern? Sie fühlen sich wohl als Jude bei uns nicht wohl?" "Doch. Es ist nicht wegen meiner Religion", sagt Isaak, "es ist wegen der Schwulen." "Wegen der Schwulen?" fragt der Beamte irritiert. "Ich wandere wegen der Homosexualität aus", gibt Isaak Silberstein zurück. "Aber das ist doch nicht die Möglichkeit!" ruft der Beamte. Und kann sich nicht fassen. "Doch", beharrt Silberstein. "Hören Sie, Herr Inspektor. Vor 60 Jahren gab´s für die Homosexuellen die Todesstrafe. Vor 30 Jahren 10 Jahre Zuchthaus. Vor 15 Jahren fünf Jahre Gefängnis. Vor 10 Jahren ein Jahr Gefängnis und nun dürfen sie sogar Heiraten. Und da möchte ich weg sein, bevor es zur Pflicht wird".

Wie sich die Zeiten ändern. Wenn es ein Judenwitz ist, dürfen wir drüber lachen, wenn es ein Schwulenwitz ist nicht.

Rainer

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