Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauengesundheit: “Eine Frage der Gerechtigkeit”

FemokratieBlog ⌂, Thursday, 10.03.2011, 19:48 (vor 5426 Tagen)

Frauen sterben in Deutschland statistisch gesehen derzeit gute 5 Jahre später als Männer. Trotzdem klagt Forschungsministerin Annette Schavan darüber, das Frauen immer noch einem besonderen Risiko ausge­setzt seien, bei Diagnosen nicht adäquat berücksich­tigt würden und eine Behandlung in der Vergangen­heit stets zu Lasten von Frauen gegangen wäre. Medi­zinische Standards wären traditionell vor allem an Männern ausgerichtet, weswegen Ihnen generell eher innovative und teure Therapieformen verschrieben würden. Zwar betont Frau Schavan, das Männern davon ebenfalls profitieren würden, aber…

Weiterlesen > http://femokratieblog.wgvdl.com/frauengesundheit-eine-frage-der-gerechtigkeit/03-2011/

Frauengesundheit: “Eine Frage der Gerechtigkeit”

Oliver, Thursday, 10.03.2011, 20:05 (vor 5426 Tagen) @ FemokratieBlog


So lange Männer eine knapp 7-Jahre kürzere Lebenserwartung haben ist jede Frauen-zentrierte Maßnahme eine FAKTISCHE Menschenrechtsverletzung!

--

Liebe Grüße
Oliver


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VersuchskarnickelInnen vor!

Bero, Thursday, 10.03.2011, 20:07 (vor 5426 Tagen) @ FemokratieBlog

Medi­zinische Standards wären traditionell vor allem an Männern
ausgerichtet, weswegen Ihnen generell eher innovative und teure
Therapieformen verschrieben würden. Zwar betont Frau Schavan, das Männern
davon ebenfalls profitieren würden, aber…

Da hat die Bundesverbildungslesbe aber mal sowas von recht! Es stinkt schon lange zum Himmel, dass fast ausschliesslich Männer als Versuchskaninchen für Medikamentetests benutzt werden, oft mit erheblichem Risiko.
Pharmaunternehmen haben in der Vergangenheit (vor Contergan) bereits versucht, das zu ändern, aber da gibt es zwei Probleme: der Schaden bei einer unentdeckten oder überraschenden Schwangerschaft kann gewaltig sein. Hier ist die Gesetzgeberin gefordert, Klageausschlussmöglichkeiten zu schaffen. Zum zweiten finden sich kaum Freiwillige vom wertvolleren Geschlecht. Dem müsste mit Zwangszuführungen bis zur Erfüllung der Quote begegnet werden.
Bei Frau Schavan ist zumindest Problem 1 gleich aus mehreren Gründen ausgeschlossen, sie würde ich daher wärmstens als eine der ersten Kandidatinnen empfehlen. Es darf meinetwegen auch ruhig ein gefährlicheres Mittelchen sein...

Frauengesundheit: “Eine Frage der Gerechtigkeit”

Robert ⌂, München, Friday, 11.03.2011, 12:22 (vor 5426 Tagen) @ FemokratieBlog

Frauen sterben in Deutschland statistisch gesehen derzeit gute 5 Jahre
später als Männer. Trotzdem klagt Forschungsministerin Annette Schavan
darüber, das Frauen immer noch einem besonderen Risiko ausge­setzt seien,
bei Diagnosen nicht adäquat berücksich­tigt würden und eine Behandlung

http://femokratieblog.wgvdl.com/frauengesundheit-eine-frage-der-gerechtigkeit/03-2011/

Hab der Pressestelle mal ne freundliche Email geschickt:


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Freude vernehme ich ihre Mitteilung, daß nun endlich die
Geschlechterundterschiede in der Gesundheitsforschung abgebaut werden
soll, weil das “eine Frage der Gerechtigkeit” sei.

Bitte informieren Sie mich, welche Forschungen (und daraus folgend auch
Kampagnen) angedacht sind, den skandalösen Unterschied in der
Lebenserwartung von Männern und Frauen abzubauen. Ebenso, wann ein
offizieller Männergesundheitsbericht veröffentlicht wird.

Mit freundlichen Grüssen,
XXX

In Wirklichkeit erwarte ich mir aber keine sinnvolle Reaktion von denen :-/

Robert

PS: "eine Frage der Gerechtigkeit" finde ich nen guten Slogan ;)

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

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