Feministinnen beuten Migrantinnen aus
Die Frauenbeauftragte für das Grazer Stadtgebiet Maggie Jansenberger fordert anläßlich des Weltfrauentages neben anderen Gemeinplätzen auch "Chancengleichheit für Migrantinnen". Um gleichberechtigt zu werden, müßten sich diese aber ungestraft von patriarchalen Elementen ihrer Herkunftskultur lösen können wie Verschleierungen oder Zwangsverheiratungen, doch Jansenberger hat offenbar nicht vor, sich mit Patriarchen anzulegen.
Migrantinnen laufen aber auch Gefahr, Opfer von Feministinnen zu werden. Die schwedische Politikwissenschaftlerin Andrea Spehar im Ö1-"Europa-Journal" am 4. März: "Ich kenne viele Feministinnen, die ihren Haushaltshilfen - Migrantinnen - sehr wenig zahlen." "Die Frauenbewegung kümmert sich nicht darum." Als eine Ursache nennt sie die Geringschätzung von Hausarbeit (wie sie ja unter Feministinnen sehr verbreitet ist). Es gibt zwar ein Gesetz zur steuerlichen Absetzbarkeit von Haushaltshilfen, aber illegale Beschäftigung von Migrantinnen sei oft billiger.
In Österreich gelten nordische Länder als nachahmenswerte Vorbilder, z.B. in Quotenfragen. Andrea Spehar ist skeptisch, was die Übernahme von Modellen aus anderen Ländern betrifft: "Sowas funktioniert oft nicht und bringt dürftige Ergebnisse."
(Quelle: www.freimann.at Aktuell)