Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Häufung männlicher Underachiever

Derkan, Thursday, 10.03.2011, 14:21 (vor 5427 Tagen)

Sucht man nach einer Definition für Underachievement, so findet man gewisse Abweichungen. In einem aber ist sich die Fachwelt einig: Sogenannte Underachiever leisten nicht das, was man eigentlich aufgrund ihres IQ erwarten würde. Noch schlimmer: Sie sind sogar oft so schlecht in der Schule, dass sie das Klassenziel nicht erreichen. Hinzu kommt, dass die "Minderleister" häufig ein psychisch auffälliges Verhalten zeigen und damit schnell in eine bestimmte Schublade gesteckt werden. Da verwundert es nicht, dass der Prozentsatz von "erkannten" Underachievern bei den Jungs höher liegt als bei den Mädchen. Sie zeigen häufig auffälligeres Verhalten und werden damit eher einem Schulpsychologen vorgestellt, der, mit ein bisschen Glück, die eigentliche Ursache erkennt. Hier

Häufung männlicher Underachiever

Jaeger, Thursday, 10.03.2011, 15:35 (vor 5427 Tagen) @ Derkan

Hallo Derkan!

Ich kannte diesen Begriff nicht, danke für den Hinweis. In unserem, dem feministischen Schulsystem, ist es kein Wunder, dass es gerade die Buben sind, welche sich unter diesem Begriff subsumieren lassen. In der heutigen Schulpolitik ist das aber gewollt, da gibt es inzwischen keine Zweifel mehr. Hier ein Beispiel eines solchen Underachievers: IQ 139 und keiner hats gemerkt

Ein Absatz aus dem Text:

David schloss die Grundschule mit einem Schnitt von 1,7 ab. Seine Lehrer empfahlen ihm und seiner Mutter die Realschule, obwohl er auch auf das Gymnasium hätte gehen können. Ein typischer Fall: Schätzen Lehrer die Lernvoraussetzungen eines Schülers als schlecht ein, raten sie auch bei guten Noten zur niederen Schulform. Und selbst wenn nicht, schicken Eltern, die selbst kein Abitur haben, ihre Kinder häufiger nicht aufs Gymnasium, trotz Empfehlung.

Eine aberwitzige These, die jedweder Logik entbehrt. Die Lernvorraussetzungen sollen also schlecht sein, obschon er mit einem 1,7er Schnitt, genau das Gegenteil bewies. Gerade seine Unangepasstheit, was ja bedeutet, dass er oft dem Unterricht nicht folgte und Schabernack trieb, gepaart mit seinen Überdurschnittlichen Leistungen, weist ja gerade in die entgegengesetzte Richtung. Nicht so für seine Lehrerinnen.

"Und keiner -oder sollte ich besser sagen keinE hats gemerkt, stimmt in diesem Fall also nicht ganz. Seine Grundschullehrerinnen haben hier schlicht weibliche Angepasstheit der Leistung vorgezogen. ich wette, dass die selben Lehrerinnen, einem Mädchen aus der selben Klasse, die zwar schlechtere Noten, aber ruhiger war als er, eine Empfehlung für ein Gymnasium gaben.

Ich mag mir gar nicht ausdenken, wie viele Buben das inzwische betrifft.

Grüsse, Jaeger

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