Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ein ZEIT- Kommentar ohne AutorINNistin zum FrauenTag

Oliver, Wednesday, 09.03.2011, 22:28 (vor 5427 Tagen)

100 Jahre Frauentag
Die falsche Debatte

Vor 100 Jahren rief Clara Zetkin den Frauentag ins Leben. Heute streiten Frauen, ob nicht alles erreicht ist. Ein Perspektivwechsel ist nötig. Ein Kommentar

http://www.zeit.de/gesellschaft/2011-03/frauentag-sexismus-rassismus

Und ein Femi-stalinistischer Kommentar-Kommentar der Redaktion:


1. War wohl nichts

"Doch das neoliberale Mantra, jede Frau könne es schaffen, wenn sie sich nur anstrenge, sorgt dafür, dass weiße Mittelstandsfrauen ihre Lebensläufe optimieren und denken, sie seien gleichberechtigt."

Tja, war wohl nichts mit Quotenfrau oder Schutzzonen fuer Frauen (so wie frueher). Da Feministinnen ja bekanntlich Gleichberechtigung fordern, muessen sie nun aus ihren Bevorzugungsbereichen heraustreten und stattdessen Leistung erbringen und eigenverantwortlich handeln (so wie Maenner seit jeher). Ob sich Feministinnen das so vorgestellt haben? ;-)

3. Redaktion
Daniel Erk
08.03.2011 um 15:42 Uhr
3. Ein beschämender Kommentar, bernd-kraut

bernd-kraut,

Ihr Kommentar ist nun wirklich keine Zierde für die Männer von heute. Wie herablassend, wie gleichgültig und gehässig muss man sein, um die strukturellen und ideologischen Barrieren, mit denen Frauen zu kämpfen haben, nicht wahrzunehmen?

Sie haben vermutlich nie einen Blick in die entsprechenden Statistiken gewagt, die Ihr Weltbild erschüttern würden. Denn Sie würden feststellen müssen: Schutzzonen gibt es vor allem für Männer.

Vor allen Dingen schaffen es Männer, durch entsprechende Institutionen und laut gepflegte Vorurteile (wie den Ihren) auch ohne nachweisbare Leistungen, Karriere zu machen. Gäbe es einen wirklichen Wettbewerb und Leistung, wären die Frauen in Deutschland schon deutlich besser gestellt.

Wer auch nur einen Funken Anstand hat und ein wenig auf Gerechtigkeit hält, dem müssen Chancengleichheit, Gleichberechtigung und Gleichstellung ein Anliegen sein. Nach hundert Jahren Frauentag ist beschämend wenig erreicht.

Daniel Erk

*Fassungslos*
Die danach folgenden Kommentare lassen mich wieder hoffen!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


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