Erneuter Prozess gegen Vaterrechtsaktivisten Baumgartner
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Zwei Tiroler in Wien: Luca-Mann Bernhard Haaser mit Luca-Buchautor Herwig Baumgartner. Haaser nun mit dem gleichen Schicksal wie Baumgartner bedroht: Kindesabnahme!
![[image]](http://vaterrecht.files.wordpress.com/2011/02/herwig-baumgartner_16_02_2011_version01_vaterrecht.jpg?w=680&h=453)
http://ooe.orf.at/stories/503021/
Erneuter Prozess gegen Vaterrechtsaktivisten
Das Urteil gegen einen 58-jährigen Vaterrechtsaktivisten, der im September des Vorjahres noch nicht rechtskräftig zu vier Jahren Haft verurteilt worden ist, wird am Dienstag vor dem Linzer Oberlandesgericht neu verhandelt.
Zu fragwürdigen Mitteln gegriffen
Der 58-Jährige kämpft seit Jahren um das Sorgerecht für seine vier Kinder. Dabei soll er zu fragwürdigen Mitteln gegriffen haben und unter anderem Richter, Gutachter und Jugendwohlfahrtsmitarbeiter verleumdet, beschimpft und bedroht haben.
Im September 2010 fiel nach vier Monaten Prozess in Linz das Urteil. Der Angeklagte wurde wegen Verleumdung, Widerstands gegen die Staatsgewalt, versuchter schwerer Körperverletzung, gefährlicher Drohung, beharrlicher Verfolgung und versuchter Nötigung schuldig gesprochen.
Vier Jahre Haft
Das Strafausmaß: Vier Jahre Freiheitsstrafe und die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Der Angeklagte und die Staatsanwaltschaft legten Berufung ein. Der Angeklagte strebt einen Freispruch an, die Staatsanwaltschaft ein höheres Strafmaß.
Hohe Sicherheitskontrollen
Bei der öffentlichen Berufungsverhandlung am Dienstag gelten hohe Sicherheitskontrollen. Alle Personen, die an der Verhandlung teilnehmen, müssen eine Sicherheitsschleuse im Eingangsbereich passieren.
Fotoapparate, Handys und Kameras sind im Verhandlungssaal nicht erlaubt. Nur zuvor angemeldete Journalisten werden in den Saal gelassen.
Nicht die erwartenden Demonstranten - es handelt sich dabei um Gleichgesinnte, die für mehr Vaterrechte eintreten - sind für die Sicherheitsvorkehrungen verantwortlich.
Angeklagter "nicht leicht zu handhaben"
Vielmehr würde man sich so auf den Angeklagten vorbereiten. Er sei in den vorangegangen Verhandlungen nicht leicht zu handhaben gewesen, so ein Sprecher des Linzer Oberlandesgerichtes. Ein Urteil wird noch für Dienstag erwartet.