ZDF: Frauentag für "Kiddies"
Stellt euch mal vor, ihr würdet als Mädchen in der Schule immer schlechtere Noten als Jungs bekommen, nur weil ihr Mädchen seid...
...Außerdem bekommen Frauen in einigen Berufen weniger Geld als Männer. Dazu ein Beispiel: Angenommen, ein Mann bekommt für seine Arbeit 1.000 Euro, dann verdient eine Frau nur 800 Euro, obwohl sie genauso viel und genauso gut arbeitet..
http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/06937/index.html
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Meine Beschwerde ans ZDF
an: info@zdf.de
Sehr geehrte Damen und (hoffentlich auch) Herren!
Auf Ihrer Internetseite zum Weltfrauentag (http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/06937/index.html) heißt es: "Stellt euch mal vor, ihr würdet als Mädchen in der Schule immer schlechtere Noten als Jungs bekommen, nur weil ihr Mädchen seid. Das wäre doch ziemlich ungerecht, oder?"
Natürlich ist das ungerecht, aber in Wirklichkeit ist es genau andersherum. Wie eine Studie des Bundesbildungsministeriums herausgefunden hat, bekommen Jungen in der Schule für gleiche Leistungen schlechtere Noten als Mädchen und werden seltener für höhere Schulen empfohlen.
Ich gehe jetzt einmal stark davon aus, dass sich ZDF logo diesem Missstand am nächsten Welt-Männertag (der ist am 3. November 2011) widmen und darauf hinweisen wird, dass dieser Umstand dem Gleichberechtigungs-Grundsatz im Grundgesetz arg zuwiderläuft. Oder gilt Gleichberechtigung nur für Mädchen und Frauen?
"Außerdem bekommen Frauen in einigen Berufen weniger Geld als Männer. Dazu ein Beispiel: Angenommen, ein Mann bekommt für seine Arbeit 1.000 Euro, dann verdient eine Frau nur 800 Euro, obwohl sie genauso viel und genauso gut arbeitet."
Es ist unverantwortlich, dass Sie Ihre jüngsten Zuschauer bereits mit dieser wahrheitswidrigen, unreflektierten feministischen Propaganda konfrontieren. Die Legende "Frauen bekommen für die gleiche Arbeit weniger Geld als Männer" ist bereits längst widerlegt worden. Laut Pressemitteilung Nr. 384 des Statistischen Bundesamts vom 25. Oktober 2010 lag der um den Einfluss bestimmter struktureller Merkmale (z.B. Branchen-, Berufswahl, Ausbildung, Dienstjahre) statistisch bereinigte Verdienstunterschied bei rund 8%. "Dies bedeutet, dass Frauen auch bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit je Stunde durchschnittlich 8% weniger als Männer verdienten. Dieser Wert stellt insofern eine Obergrenze dar, als einige weitere Faktoren, die zur Erklärung des Verdienstunterschieds beitragen könnten, in der Analyse nicht berücksichtigt werden konnten, da die entsprechenden Angaben nicht vorlagen," so das Statistische Bundesamt.
Unter Berücksichtigung weiterer Merkmale wie z.B. der höheren Überstundenbelastung von Männern schmilzt der Verdientsunterschied weiter dahin und nähert sich den 0 Prozent.
Bekämen Frauen tatsächlich für exakt die gleiche Arbeit soviel weniger Geld, wie Sie behaupten, könnten sie vor die Arbeitsgerichte ziehen und auf gleichen Lohn klagen. Die Erfolgsaussichten dürften beträchtlich sein; der Umstand, dass es solche Prozesse schon lange nicht mehr gegeben hat, zeigt, wie sehr Entgeltgleichheit faktisch bereits existiert. Außerdem würde kaum noch eine Firma Männer einstellen, wenn diese pro Person 200 Euro mehr Lohnkosten verursachen als eine Frau, die „genauso viel und genauso gut arbeitet“. Gerade in der heutigen Zeit haben die Unternehmen kein Geld zu verschenken.
Leider passt das hier zitierte wie die Faust aufs Auge auf Ihre übrige Berichterstattung zum Welt-Frauentag, die von feministischer Manipulation und zum Teil dumpfer Männerfeindlichkeit geprägt war. Es kann nur noch besser werden!