ORF: Scheidungseltern im Clinch
Scheidungseltern im Clinch - Was ist das Beste fürs Kind?
Justizministerin Claudia Bandion-Ortner hat mit ihrem Vorstoß für eine gemeinsame Obsorge für Scheidungskinder eine heftige Diskussion quer durch die Parteien und die Betroffenen entfacht. Einigen sich die geschiedenen Eltern nicht – so ihr Entwurf – sollte das Gericht die gemeinsame Obsorge verfügen. Die Väter sind meist dafür, Frauenvertreter warnen. Aber was ist das Beste für die betroffenen Kinder, wie wird ein Scheidungskrieg auf deren Rücken verhindert? Braucht es überhaupt eine staatliche Regelung, oder sollte nicht eher die Beratung verstärkt werden?
Darüber diskutieren „IM ZENTRUM" unter der Leitung von Peter Pelinka
Claudia Bandion-Ortner - Justizministerin, ÖVP
Eva Glawischnig - Bundessprecherin, Die Grünen
Helene Klaar - Rechtsanwältin
Martin Stiglmayr - ‚Väter ohne Rechte’
Monika Pinterits - Kinder-und Jugendanwaltschaft
ORF: Scheidungseltern im Clinch
mzentrum@orf.at
bitte schreibt dem ORF eure Meinung zur Sendung vom 6.3.2011
IM ZENTRUM
imzentrum@orf.at
Danke
ORF: Scheidungseltern im Clinch
Sehr geehrte Damen und Herren,
erstmals danke, das war die bisher beste Diskussionssendung zu diesem Thema im ORF.
Was leider von allen Teilnehmern der Diskussion vergessen zu werden was es für einen Elternteil heißt keine Obsorge zu haben:
So ein Elternteil bekommt für sein Kind nichteinmal eine Auskunft bei Schule und Arzt.
Er hat keine Möglichkeit wirklich seine Besuchszeiten durchzusetzen und wenn der andere Elternteil verunglückt kommt das Kind auch nicht automatisch zu ihm.
So werden Kinder wirklich zu Halbwaisen oder sogar zu Waisen.
Wichtig wäre (so wie in Frankreich) im Gesetz
* das Kindeswohl zu definieren
* die Rechte und Pflichten der Eltern zu definieren
* und welche Konsequenzen ein Zuwiderhandeln zur Folge hat (ohne Konsequenzen wird nichteinmal ein Parkverbot eingehalten)
dann wäre es leichter Kinder aus der Situation Faustpfand zu sein herauszuholen, wie sie es derzeit sind.
Ein Vetorecht d.h. ein ungleiches Machtverhältnis führt dazu das Konflikte über die Kinder geführt werden.
Ein Lebensmittelpunkt, Hauptwohnsitz,..ist nur ein verdecktes Mittel um den aktuellen Zustand nur unbenannt gleich zu belassen.
Doppelresidenz ist eine sehr gute Möglichkeit:
Je mehr Augen auf ein Kind achten desto beschützter ist es. Je mehr Meinungen es kennen lernt, desto eher wird es die für sich richtige finden können und besser im Leben stehen.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Fuchs
PS: Im Rahmen einer Demo am 20.3. in Wien wird auch dieses Thema diskutiert werden
ORF: Scheidungseltern im Clinch
Kommentar zum letzten Satz (eine Lüge) des Herrn Peter Pelinka. MTV