Michi, Papa und ein Haus voller Träume
Den Abend und die Woche sollte mal ein positives Beispiel, sogar eines von einer Frau, beschließen.
Auf der Netzseite von n-tv wird ein warmherziges Kinderbuch vorgestellt. Die Autorin ist abgebildet und ihr Anblick verursacht keinen Augenkrebs.
Wüste Träume von Räubern, Barbaren und Krokodilen machen Michi das Leben schwer. Wie gut, dass er Papa hat, dem immer etwas einfällt, um die nächtlichen Unholde zu kleinen, albernen Figuren schrumpfen zu lassen. In zehn bunten Vorlesegeschichten präsentiert Britta Nonnast ein unschlagbares Vater-Sohn-Gespann.
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Ein Plädoyer für starke Väter
Was auffällt ist, dass es in Michis Welt außer der lustigen Tante Greta und der Kindergartenfreundin Ilayda keine weiblichen Figuren gibt – Michis Vater ist offensichtlich alleinerziehend. "Ich fand es angenehm die Mütter mal raus zu lassen", sagt Nonnast. Ihrer Beobachtung nach hätten Männer oft einen erfreulich undogmatischen Erziehungsstil. Und so gehe der Papa in den Geschichten typisch männlich an die Albträume ran: verspielt und gleichzeitig pragmatisch.
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