Österreich: Das Imperium schlägt zurück
Die Behörde schonungslos verspürt dieser Tage “Mr. Jugendwohlfahrt-Aufdecker” – Bernhard Haaser, Vater des ermordeten Luca Elias– am eigenen Leib. Er habe seine jüngste Tochter gequält und vernachlässigt – so der Behörden-Vorwurf. Auslöser sei die anonyme Anzeige einer Ex-Freundin, die nebst einem drogenabhängigen Freund in einem Kinderhort arbeitet, wobei ihr diese Stelle schon einmal beinahe gekündigt worden wäre.
Ohne Vorankündigung schritten Freitagnachmittag zwei Sozialarbeiterinnen im Auftrag von Silvia Rass-Schell, Leiterin der Tiroler Jugendwohlfahrt, ein und entrissen die kleine Emina (7) schlichtweg der fürsorglichen Tagesmutter. Erst sollte das Kind direkt ins Landeskinderheim Axams deportiert werden. Heftige Gegenwehr des Mädchens, welche Hämatome zur Folge hatte, veranlasste die Jugendwohlfahrt schließlich zu einer Unterbringung in der Uniklinik Innsbruck. Seither herrscht laut TILAK-Sprecher Ausfolge- und Auskunftsverbot – auch an die Eltern.
Ein engagierter Vater und Autor des indizierten Buches "Mord an Luca-Elias", der Tiroler Herwig Baumgartner, sitzt seit 3. November 2009 in Untersuchungshaft. Er griff die Jugendwohlfahrt und Justizministerin Claudia Bandion-Ortner frontal an und vertrat mehrere Väter, die bereits über Jahre hinweg ihre Kinder nicht mehr sehen durften. Er selbst kämpft bis heute mit der Mutter seiner Kinder in einem laufenden Scheidungsverfahren und betont nach wie vor, dass seine Kinder sexuell missbraucht wurden – vom Nebenbuhler. Nun erwarten ihn vier Jahre Haft und die Einweisung in eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher. Am Faschingsdienstag erwartet den gelernten Handelsschullehrer beim Oberlandesgericht Linz seine Berufungsverhandlung. Seine Kinder, deren Sorgerecht er nach französischen Recht noch immer hat, entzieht ihm die Kindesmutter seit Jahren – mit Unterstützung der Wiener Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits.
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