Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Erbärmliche Gender-Argumente gegen den wachsenden Antifeminismus

Manifold ⌂, Saturday, 05.03.2011, 16:16 (vor 5431 Tagen)

Da es den Feministen langsam sehr eng um den Hals wird, haben sie jetzt einen sechzig Seiten dicken Katalog mit "Gegenargumenten" gegen den Antifeminismus zusammengetragen.

Hier kann man sich das Werk herunterladen.

Der Stil ist immer wieder der Gleiche - Fakten und klare gesetzliche Benachteiligungen werden mit ideologischen Phrasen und Realitätsverzerrung beantwortet.

Wer sich auch nur ein bisschen mit der Materie beschäftigt hat, sieht relativ schnell die Vezweiflung und Hoffnungslosigkeit, mit der die Genderisten ihr widersprüchliches Gedankengut zu rechtfertigen versuchen.

Der "Wert" dieser "Arbeit" liegt für uns primär darin, auf kleinstem Raum alle hastig nieder geschriebenen, ideologischen Windungen und entlarvenden Winkelzüge gegen den wachsenden antifeministischen Mainstream zusammen zu haben.

Ein Antifeminist wird also mit diesem Dokument fortan nicht mehr weit suchen müssen, wenn er das Wesen der letzten Abwehrversuche der Genderisten studieren und delegitimieren will.

P.S.: Auch unser Musterpudel Thomas Gesterkrampf hat wieder seine "Expertise" reinfliessen lassen!

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Erbärmliche Gender-Argumente gegen den wachsenden Antifeminismus

Oliver, Saturday, 05.03.2011, 16:21 (vor 5431 Tagen) @ Manifold

Impressum: © Friedrich-Ebert-Stiftung

Diese Stiftung gehört der Partei an, die die Männer per Satzung überwinden will.
Der SPD!

Keine weiteren Fragen!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Männer per Parteiprogramm überwinden

Mus Lim ⌂, Monday, 07.03.2011, 02:09 (vor 5430 Tagen) @ Oliver

Diese Stiftung gehört der Partei an, die die Männer per Satzung überwinden will.
Der SPD!

Es ist zwar das Parteiprogramm, aber geschenkt.
Dokumente wie diese belegen, dass der Satz "die männliche Gesellschaft überwinden" nicht aus Versehen im Parteiprogramm steht

--
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Solange die SPD die "männliche Gesellschaft überwinden" will

Mus Lim ⌂, Monday, 07.03.2011, 03:56 (vor 5430 Tagen) @ Mus Lim

Solange die SPD die "männliche Gesellschaft überwinden" will,
ist die SPD zu überwinden. ;-)

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Erbärmliche Gender-Argumente gegen den wachsenden Antifeminismus

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Saturday, 05.03.2011, 17:27 (vor 5431 Tagen) @ Manifold

Nun liegt die Stärke einer Ideologie niemals in ihrer argumentativen Kraft. Ideologien leben davon, dumpfe Gefühle anzusprechen und auf diesem Weg etwas zu erreichen - mit seinen Pseudo-Sachargumenten oder gar 'feministischer Wissenschaft' kann der Feminismus nur verlieren.

Feminismus funktioniert nur mit hirnlosem Opfer-Gekreische.

Genau da ist aber das Männerproblem, denn die Benachteiligung von Männern ist sachlicher und tatsächlicher Natur, also schwer emotional aufzuladen. Das ginge nur mit weinenden Kleinkindern, am besten Mädchen, die ihre Väter nicht sehen dürfen.

Viele Grüße
Wolfgang

Erbärmliche Gender-Argumente gegen den wachsenden Antifeminismus

Robert ⌂, München, Monday, 07.03.2011, 15:23 (vor 5429 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Genau da ist aber das Männerproblem, denn die Benachteiligung von
Männern ist sachlicher und tatsächlicher Natur, also schwer emotional
aufzuladen. Das ginge nur mit weinenden Kleinkindern, am besten Mädchen,
die ihre Väter nicht sehen dürfen.

Könnte man schöne Propagandabilder machen ;) Weinende Kinder "wir dürfen unseren Papi nicht mehr sehen" mit ner arroganten PAS-Schlampe im Bild ;)

Wg. Wehrpflicht wär evtl. auch nett: "Ich opfere mich gerne für Frauen!" und Bilder von hässlichen "Schwanz-ab-Femanzen" (evtl. noch von irgendwelchen Demos, wo sie Kastration oder Tod für Männer fordern) *grins*

Schade, daß ich so schlecht beim Bilder-Bearbeiten bin ...

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Ein Gutes hat sogar das: Die andere Seite fängt an, uns Ernst zu nehmen (n. t.)

Kurti, Wien, Saturday, 05.03.2011, 17:44 (vor 5431 Tagen) @ Manifold

- kein Text -

Ein Gutes hat sogar das: Die andere Seite fängt an, uns Ernst zu nehmen

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Saturday, 05.03.2011, 18:20 (vor 5431 Tagen) @ Kurti

Mir ist, offen gesagt, völlig schnurz, was die andere Seite meint, fühlt oder ernst nimmt. Bei der Beseitigung untergegangener Ideologien kam es auch nicht darauf an, was die von ihren Gegner hielten oder was die Ernst nehmen wollten - es kam nur auf die Beseitigung an.

Viele Grüße
Wolfgang

Ein Gutes hat sogar das: Die andere Seite fängt an, uns Ernst zu nehmen

Roslin, Saturday, 05.03.2011, 18:49 (vor 5431 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Mir ist, offen gesagt, völlig schnurz, was die andere Seite meint, fühlt
oder ernst nimmt. Bei der Beseitigung untergegangener Ideologien kam es
auch nicht darauf an, was die von ihren Gegner hielten oder was die Ernst
nehmen wollten - es kam nur auf die Beseitigung an.
Viele Grüße
Wolfgang

Und die ist eine reine Machtfrage, keine der Argumentation.
Gläubige FeministInnen sind mit Ratio und Sachargument nicht von ihrem Glauben abzubringen oder an ihrem Handeln zu hindern.

Man muss FeministInnen aus allen Machtpositionen entfernen, Zug um Zug, auf denen sie Jungen/Männern schaden können.
Denn nützen werden sie denen niemals.

Die Demokratie bietet dazu die nötigen Handhaben.

Wenn Männer sie denn endlich ergriffen und konsequent FeministInnen abwählten, ihre Parteien, als Personen, überall, wo sich die Gelegenheit ergibt.

Raus aus den Ämtern mit ihnen

Zur Anschauung

Holger, Sunday, 06.03.2011, 22:46 (vor 5430 Tagen) @ Roslin

Wäre der Herr H. und seine Mörderbande mit Argumenten zu überzeugen gewesen?

Überzeugen kann man nur die, die dem Tort als Väter, Männer, Jungen und beruflich Beschissene ausgesetzt sind. Und davon gibt es wirklich einen Haufen

Feminismus = Säkularreligion

Mus Lim ⌂, Monday, 07.03.2011, 02:12 (vor 5430 Tagen) @ Roslin

Gläubige FeministInnen sind mit Ratio und Sachargument nicht von ihrem Glauben abzubringen oder an ihrem Handeln zu hindern.

Mein Reden: Feminismus ist eine Säkularreligion.

Für die Trennung von Kirche und Staat, Religion und Politik!

Stoppt Staatsfeminismus jetzt!

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Ceterum censeo feminismum esse delendum

Mus Lim ⌂, Monday, 07.03.2011, 02:10 (vor 5430 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Mir ist, offen gesagt, völlig schnurz, was die andere Seite meint, fühlt oder ernst nimmt. Bei der Beseitigung untergegangener Ideologien kam es auch nicht darauf an, was die von ihren Gegner hielten oder was die Ernst nehmen wollten - es kam nur auf die Beseitigung an.

@Wolfgang, kriegst meinen Daumen!

Ceterum censeo feminismum esse delendum
Quo celerius eo melius

--
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Ceterum censeo feminismum esse delendum

Robert ⌂, München, Monday, 07.03.2011, 16:08 (vor 5429 Tagen) @ Mus Lim

Ceterum censeo feminismum esse delendum
Quo celerius eo melius

Dafür! ;)

Robert

<Angeber>
Ach ja, ich hab schliesslich das "grosse Latrinum", also übersetz ich das mal als Service, damit die Forenregel mit den Fremdsprachen erfüllt wird:
"Im übrigen bin ich der Meinung, daß der Feminismus zerstört werden muss" (Anlehnung an Cato den Älteren)
sowie
"je schneller, desto besser"
</Angeber>

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Kurtel!

Holger, Sunday, 06.03.2011, 22:42 (vor 5430 Tagen) @ Kurti

Über einen derartigen Minderwertigkeitskomplex sollten wir doch schon hinaus sein.
Mir ist es scheiß egal, ob sie mich beachten, über mich lachen, mich verspotten:

ICH WILL IHNEN AN DIE GURGEL!

Wird Gesterkamp zum Maskulisten?

Puwackel, Saturday, 05.03.2011, 18:56 (vor 5431 Tagen) @ Manifold

Sorry, aber der Teil von Gesterkamp ist eher ein Pladoyer für die Argumente der Männerbewegung, auch wenn es wie eine Gegendarstellung verpackt ist. Man könnte Gestertkamps Text locker nehmen und daraus eine maskulistische Präambel machen. Er gibt uns mit allem recht :-o

Wird Gesterkamp zum Maskulisten?

Manifold ⌂, Saturday, 05.03.2011, 19:06 (vor 5431 Tagen) @ Puwackel

Sorry, aber der Teil von Gesterkamp ist eher ein Pladoyer für die
Argumente der Männerbewegung, auch wenn es wie eine Gegendarstellung
verpackt ist. Man könnte Gestertkamps Text locker nehmen und daraus eine
maskulistische Präambel machen. Er gibt uns mit allem recht :-o

Das ist nicht das erste Mal - siehe dazu auch hier auf meinem Blog. Nichts für nichts zähle ich ihn zu den heimlichen Pionieren des maskulistischen Zeitalters und Feminismusspalter.

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Wird das Gesterkamp_in zum Mösinisten ?

Pööhser Frauenfeind, Saturday, 05.03.2011, 19:38 (vor 5431 Tagen) @ Manifold

Antifeministische Behauptung
„Männer sind häufiger arbeitslos als Frauen.“

3.1.1 Widerlegung und Erläuterung
Vor allem in den neuen Bundesländern waren
nach der deutschen Vereinigung deutlich mehr
Frauen als Männer ohne Job. Im Laufe der 1990er
Jahre kehrte sich die Entwicklung um: Die Arbeitslosenquote
der Männer stieg in West- wie
Ostdeutschland überproportional, nach der Jahrtausendwende
übertraf sie erstmals die der Frauen.

Das Gesterkamp_in, dieses Stecknadelköpfchen versucht sich in der Kunst der logischen Widerlegung. Dazu aber reichen geschätzte siebenunddreissigeinhalb Kubikzentimeter Gehirnvolumen nun mal nicht aus. Es ist ein denkbar schlechter Ansatz für eine Widerlegung, wenn im zweiten Satz die zu widerlegende These bestätigt wird. Er sollte das Denken den Pferden überlassen, die haben die grösseren Köpfe

Wird Gesterkamp zum Maskulisten?

Logan, Sunday, 06.03.2011, 03:18 (vor 5431 Tagen) @ Puwackel

Sorry, aber der Teil von Gesterkamp ist eher ein Pladoyer für die
Argumente der Männerbewegung, auch wenn es wie eine Gegendarstellung
verpackt ist. Man könnte Gestertkamps Text locker nehmen und daraus eine
maskulistische Präambel machen. Er gibt uns mit allem recht :-o

Naja, ich fasse mal zusammen:

1)„Jungen sind die Bildungsverlierer.“

Gesterkamp: Blabla, nichtssagende Politikerantwort, die am Thema vorbeigeht.

2)„Die Männergesundheit wird vernachlässigt.“

Gesterkamp: Männer sind selber Schuld, weil sie ungesund leben. Das Thema Männergesundheit wurde jedoch vernachlässigt und hat keine Lobby (womit Gesterkamp dieses Argument der Maskulisten bestätigt)

3)„Frauen sind ebenso gewalttätig wie Männer.“

Gesterkamp: Leichte Gewalt der Frauen wird mit schwerer Gewalt seitens der Männer gleichgesetzt

4)„Vätern werden die Kinder entzogen.“

Gesterkamp: Frauen tun gut daran, Männern kein nicht an der Erziehung zu beteiligen, da diese verantwortungslos sind und keinen Unterhalt zahlen. Männer wurden jedoch in der Vergangenheit bei Sorgerecht benachteiligt.

5)„Die Medien ignorieren unsere Anliegen.“

Gesterkamp: Stimmt nicht

Insgesamt ließt es sich für mich nicht wie ein Plädoye für Männerechte, sondern wie ein Bericht von Jemandem, der die Männerdiskriminierung leugnen will, sich jedoch nicht traut, offen zu lügen, und die Männerdiskriminierung nur dort nebenbei erwähnt, wo es sich nicht vermeiden lässt

Oberkellneralarm!

Holger, Sunday, 06.03.2011, 22:15 (vor 5430 Tagen) @ Manifold
bearbeitet von Holger, Sunday, 06.03.2011, 22:20

Das Pamphlet ist nicht zum Fürchten- die 'Widerlegungen' bestehen in aller Regel aus einer Gegenbehauptung, die untermauert wird mit zahllosen 'Expertisen' feministischer AfterwissenschaftlerInnen.
Nun macht es wenig Sinn, den Wust von an feministisch beherrschten Einrichtungen während 4 Jahrzehnten angefertigten Elaboraten auf ihre 'Wissenschaftlichkeit' zu untersuchen und zu widerlegen oder gar ihre Auftragsarbeiten zu identifizieren. Sinn macht es nur bei Fälschungen wie dem Zitieren des Statistischen Bundesamtes bei der Lohnlüge, wo die erhellende Erläuterung einfach weggelassen wird.
Das Pamphlet ist wohl auch mehr gedacht für das rote Lieschen Müller und die fetten Gabriels am Wahlkampfstand, um sie mit Phrasen zu wappnen.

Für uns hat es dennoch eine enorme Bedeutung:
es wird ein ziemlicher Haufen Schmarotzer an universitären Einrichtungen, dem ÖD und den von ihm beautragten oder getragenen Lumpenvereinen wie z.Bsp. 'Dissens' namentlich benannt, die nach dem Umsturz sofort nach Hartz IV zu expedieren sind oder umgehend zur Verantwortung gezogen werden müssen.
Der Oberkellner soll sie mal gleich listen!

Der Oberkellner soll sie mal gleich listen!

Mus Lim ⌂, Monday, 07.03.2011, 02:41 (vor 5430 Tagen) @ Holger

Die Liste wird in WikiMANNia weitergeführt:
http://wikimannia.org/Lila_Pudel_(Liste)

Das Pamphlet ist nicht zum Fürchten- die 'Widerlegungen' bestehen in aller Regel aus einer Gegenbehauptung, die untermauert wird mit zahllosen 'Expertisen' feministischer AfterwissenschaftlerInnen.

Ich würde die "Widerlegungen" auch eher als Apologetik bezeichnen.

Feminismus ist eine Säkularreligion und beschäftigt Hohepriesterinnen (Frauenbeauftragte) und Heerscharen von PseudowissenschaftlerInnen.

Nun macht es wenig Sinn, den Wust von an feministisch beherrschten Einrichtungen während 4 Jahrzehnten angefertigten Elaboraten auf ihre 'Wissenschaftlichkeit' zu untersuchen und zu widerlegen oder gar ihre Auftragsarbeiten zu identifizieren.

Was ist eigentlich ein Abschreiberling Guttenberg gegen diese Falschwissenschaftler?!?? Oder vergeben Gender Studiesten keine Doktorhüte?!??

Für uns hat es dennoch eine enorme Bedeutung:
es wird ein ziemlicher Haufen Schmarotzer an universitären Einrichtungen, dem ÖD ...

Mit einem Radikalenerlass versuchte man Kommunisten vom ÖD fernzuhalten, das wäre auf Feministinnen, Lila Pudel und Genderisten auszuweiten

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Hast du eigentlich daran mitgeschrieben, Manifold?

Bero, Sunday, 06.03.2011, 23:37 (vor 5430 Tagen) @ Manifold

Ein Antifeminist wird also mit diesem Dokument fortan nicht mehr weit
suchen müssen, wenn er das Wesen der letzten Abwehrversuche der
Genderisten studieren und delegitimieren will.

Einiges liest sich wie von dir verfasst, besonders Kapitel 7.2:

7.2 Antifeministische Behauptung
„Gleichstellungspolitik ist Gleichmacherei.“
7.2.1 Widerlegung
– Das ist schlicht falsch. Gleichstellungspolitik
will Menschen aller Geschlechter ein diskrimi-
nierungsfreies Leben nach eigenen Vorstellun-
gen ermöglichen.
– Gleichmacherei ist es vielmehr, wenn Frauen
und Männer in zwei Gruppen mit angeblich
bestimmten Eigenschaften vereinheitlicht wer-
den, und auf dieser Grundlage Politik gestaltet
wird. Die Geschlechterforschung nennt das
Geschlechternormen, die sich dann auch in
beispielsweise gesetzlichen Regelungen wieder-
finden lassen.
– Gleichstellungspolitik ist also genau genom-
men das Gegenteil von „Gleichmacherei“: Ihr
Ziel ist es, derartige Normierungen abzubauen.

Bis auf den von dir abgelehnten Begriff Gleichstellung könnte das doch von dir sein und deckt sich auch 100% mit deinen Auffassungen, oder? :o)

Vergnügungssteuerverdächtige Pflichtlektüre für Maskulisten!

Bombe 20, Tuesday, 08.03.2011, 01:00 (vor 5429 Tagen) @ Manifold

http://library.fes.de/pdf-files/wiso/07877.pdf

Manifold, vielen Dank für den Hinweis auf dieses wunderbar in diese fünfte Jahreszeit passende Machwerk. Ich habe es mal quergelesen und mich köstlich amüsiert. All die alten, gut bekannten feministischen "Argumentations"strategien praktisch zusammengefaßt auf knapp 70 Seiten: Herumschwurbeln um das eigentliche Thema, Verwendung längst überholter Argumente, Aufbauen von Strohmannargumenten, die mit maskulistischen Positionen nur entfernte Ähnlichkeit haben, um diese dann zu "widerlegen", Ignorieren von unbequemen -weil nicht widerlegbaren- Argumenten, gefühlte "Wissenschaft" und natürlich ad-hominem-Attacken gegen Antifeministen. (Wir sind übrigens alle rückwärtsgewandt, traditionalistisch, verunsichert und eigentlich nur zu doof, die hochkomplexe Gender-Wissenschaft zu verstehen. Nur, daß Ihr's wisst.)

Dieses Pamphlet könnte sich für uns als echter Glücksfall erweisen: Als "Schaut, wie schön wir alle einer Meinung sind"-Heftchen oder zum Überzeugen von vollständig uninformierten Mainstream-Schafen wäre es kaum mehr als Durchschnitt. Aber es ist ausdrücklich als "Argumentationshilfe" tituliert, und wenn es wirklich als solche benutzt wird, könnte das furchtbar in die Hose gehen: Wer sich mit seinem Inhalt "gestählt" aufmacht, eine geschlechterpolitische Diskussion zu führen, könnte beim ersten Kontakt mit einem echten Maskulisten die Feststellung machen, daß seine Lanze stumpf ist und seine Rüstung ihm spontan vom Leib fällt.

Wenn es jemals einen "Grundkurs Maskulismus" geben sollte, dann müßte diese "Expertise" (Schon wieder?!) Teil der Abschlußprüfung sein. Zum einen als Test, ob man diesen Blödsinn erträgt, ohne sich schlappzulachen oder zu übergeben, und zum anderen mit der Aufgabenstellung, sämtliche vorgebrachten "Argumente" aus dem Kopf zu widerlegen. Allerdings wäre das zumindest im zweiten Teil eine relativ leichte Prüfung...

Bombe 20

--
Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesgynokratie Deutschland:
(1) Die Würde der Frau ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(1a) Männer? Ach...

Vergnügungssteuerverdächtige Pflichtlektüre für Maskulisten!

__V__, Bavaria, Tuesday, 08.03.2011, 02:24 (vor 5429 Tagen) @ Bombe 20

Wenn es jemals einen "Grundkurs Maskulismus" geben sollte, dann müßte
diese "Expertise" (Schon wieder?!) Teil der Abschlußprüfung sein.

Ich möcht ja nicht altklug klingen, zumal ich mir das Pamphlet nicht einmal durchgelesen habe.
Allerdings finde ich, ein Grundkurs Maskulismus würde allenfalls mit so einem Stück _beginnen.
Maskulismus bedeuten weit mehr, als nur die Widerlegung des Feminismus. Allenfalls Antifeminismus endet vielleicht bei der Gegendarstellung zum Feminismus (wobei ich hier auch eine Hüteraufgabe sehe für eine Zeit "danach").
Maskulismus definiert sich nicht über die Sicht der Frauen und "Frauen" (Pudel) über das Mann-Sein.

Mann-Sein bedeutet so unendlich viel. Angefangen vom Gesundheitsaspekt über Gesellschaftsformen, Naturgesetze und Philosophie bis hin zu burleske Themen wie z.B. Frauen, usw.

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Antifeminismus [image]
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