Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Deutsche Sprache, falsche Sprache.

Derkan, Saturday, 05.03.2011, 01:08 (vor 5432 Tagen)

1.Mann als Ernährer der Familie
Ich höre, lese ständig, dass Männer eine Familie ernähren können müssen. Falsch, denn ein Mann sollte gemeinsam mit seiner Ehefrau seine Kinder ernähren können und eben nicht auch noch seine erwachsenen Frau. Da ich davon ausgehe, dass jede Ehefrau in D das erwebsfehige Alter i.d.R.schon erreicht hat und somit in der Lage sein müsste sich selbst zu ernähren, kann man also nicht von Familienenährer sprechen. Ist die Mutter nicht erwerbstätig, könnte ich mir gut vorstellen, dass ihre Kinder sich denken; "Diese Frau lebt gratis im Hotel Papa und ist eine Spezialistin für Talk-shows und TV-Serien. Und zudem bekommt sie Abends noch den Reinigungs-service vom Hoteleigentümer persönlich ausgeführt".

2. Familienvater
Ein Vater kann nur Vater von Kinder sein, es sei, die Kindesmutter wurde a) von ihm adoptiert, oder b) von ihm gezeugt.
Man sollter daher immer vom Vater von ????? Kinder sprechen und niemals vom Familienvater. Kein Wunder, dass die geschiedene Ehefrauen Unterhalt auch für sich selbst verlangen. Er ist ja schliesslich nicht Vater von ...Kindern, sondern ein Familienvater, Ernährer der Familie, darunter sich logischer Weise auch seine Ex-Ehefrau versteht (siehe Punkt 1.)

Der Unterschiedc ist, dass eine Ehefrau auch im Alter 60 j. noch Anspruch auf Unterhalt hat im Gegensatz zu den Kindern. Es stellt sich nur die Frage, Warum eigentlich?

Das hat nix mit der Sprache zu tun, sondern mit den Menschen, die diese verunstalten!

FEMhunter, Saturday, 05.03.2011, 13:30 (vor 5432 Tagen) @ Derkan

Derkan, verstehst du das hier?

" § 1039 BGB - Übermäßige Fruchtziehung

1) Der Nießbraucher erwirbt das Eigentum auch an solchen Früchten, die er den Regeln einer ordnungsmäßigen Wirtschaft zuwider oder die er deshalb im Übermaß zieht, weil dies infolge eines besonderen Ereignisses notwendig geworden ist. Er ist jedoch, unbeschadet seiner Verantwortlichkeit für ein Verschulden, verpflichtet, den Wert der Früchte dem Eigentümer bei der Beendigung des Nießbrauchs zu ersetzen und für die Erfüllung dieser Verpflichtung Sicherheit zu leisten. Sowohl der Eigentümer als der Nießbraucher kann verlangen, dass der zu ersetzende Betrag zur Wiederherstellung der Sache insoweit verwendet wird, als es einer ordnungsmäßigen Wirtschaft entspricht.

(2) Wird die Verwendung zur Wiederherstellung der Sache nicht verlangt, so fällt die Ersatzpflicht weg, soweit durch den ordnungswidrigen oder den übermäßigen Fruchtbezug die dem Nießbraucher gebührenden Nutzungen beeinträchtigt werden."

Ich auch nicht ....

Man muss sich schon mit der Herkunft der Begriffe auskennen

Mus Lim ⌂, Saturday, 05.03.2011, 15:21 (vor 5431 Tagen) @ Derkan

1. Mann als Ernährer der Familie
Ich höre, lese ständig, dass Männer eine Familie ernähren können müssen. Falsch, denn ein Mann sollte gemeinsam mit seiner Ehefrau seine Kinder ernähren können und eben nicht auch noch seine erwachsenen Frau.

2. Familienvater
Ein Vater kann nur Vater von Kinder sein, es sei, die Kindesmutter wurde a) von ihm adoptiert, oder b) von ihm gezeugt.

Man muss sich schon mit der Herkunft der Begriffe auskennen.
Man schaue unter Pater Familias und unter Römisches Recht nach.

Der Pater Familias war der Hausvorstand, der nicht nur Frau und Kindern, sondern auch allen sonstigen ihm Haushalt lebenden Personen wie Hilfsarbeitern, Tagelöhnern, Knechten und Mägden.
Familia beschrieb ursprünglich also alle in einem Haus(halt) lebenden Personen und nicht wie heute verengt verstanden, nur die biologisch verwandte Kernfamilie.

Zu Punkt 1:
Der Pater Familias hat nicht mit seiner eigenen Hände Arbeit die Mäuler aller in seinem Haushalt lebenden Personen gestopft, sondern war dafür verantwortlich, dass jeder satt wurde. Dies geschah dadurch, dass er jedem in dem Haushalt gegenüber weisungsbefugt war, er die Arbeitsabläufe koordinierte und Aufgaben zuteilte.
Frauen haben auch zu jeder Zeit im Haushalt oder auch bei der Feldarbeit hart gearbeitet. Wäschewaschen war Knochenarbeit, Wasser holen vom Brunnen ebenfalls.
Die Hausfrau als hochsubventionierter Parasit entstand in den 50er Jahren, als neue Erfindungen und Haushaltshilfen ihren Part der Arbeit im Haushalt immer leichter und weniger zeitintensiv werden lies.

Esther Vilar hat vor über 30 Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass die Hausarbeit eines Vierpersonenhaushalts nur noch rund zwei Stunden pro Tag beträgt. Diese Entwicklung macht eine Neuverteilgung des Arbeitsvolumens innerhalb der Familie erforderlich

--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org

powered by my little forum