Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mutter soll Sohn hundertfach missbraucht haben

sonnenlilie, Thursday, 03.03.2011, 22:14 (vor 5433 Tagen)

Eine Frau (Medizinerin) aus dem Großraum München soll ihren kleinen Sohn hundertfach sexuell missbraucht haben. stern.de liegt die Anklage vor.

Ein kleiner Junge soll jahrelang das Objekt sexueller Begierde seiner eigenen Mutter gewesen sein. Es sind schwere Anschuldigungen, die die Staatsanwaltschaft München I gegen die heute 53-jährige Medizinerin aus dem Großraum München vorbringt: Sabine D. (alle Namen von Betroffenen geändert) habe ihren Sohn Lukas jahrelang zum Teil schwer sexuell missbraucht, heißt es in der Anklage, die stern.de vorliegt. Die kindliche Unschuld des heute Neunjährigen, sein Vertrauen, soll sie für ihre Zwecke ausgenutzt haben.

Carina F., die von Juni 2003 bis April 2006 im Haushalt der Familie tätig war, schildert in den Vernehmungen bizarre und verstörende Dinge aus dem Alltag: November 2003, Lukas ist noch nicht mal drei Jahre alt. Carina F. sieht laut Anklage, wie Sabine D. ihren Sohn im Wohnzimmer auszieht. Dann habe die Mutter das Glied ihres Kindes zur Erektion gebracht. Die Haushaltshilfe will dagegen protestiert haben, sei aber ignoriert worden. In den Folgejahren bis Mai 2006 soll Sabine D. den Jungen immer wieder missbraucht haben. So soll sie den Penis des Jungen in den Mund genommen haben sowie sich von ihm die Brust gestreichelt haben lassen.

Dieses Streicheln will auch eine andere Haushälterin beobachtet haben, allerdings ohne sexuelle Erregung bei Sabine D. Insgesamt wirft die Staatsanwaltschaft Sabine D. 273-fachen sexuellen Missbrauch von Kindern vor, davon 41 Fälle des schweren sexuellen Missbrauchs. Bei einer Verurteilung drohen der Frau bis zu zehn Jahren Gefängnis, die Mindeststrafe liegt bei zwei Jahren Haft. Die Anwälte von Sabine D. waren trotz wiederholter Kontaktversuche nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Quelle: http://www.stern.de/panorama/verfahren-in-muenchen-mutter-soll-sohn-hundertfach-missbraucht-haben-1659402.html

Mutter soll Sohn hundertfach missbraucht haben

Kurti, Wien, Thursday, 03.03.2011, 23:42 (vor 5433 Tagen) @ sonnenlilie

1. Eine hat es getan.
2. Frauen missbrauchen nicht, sie verführen.
3. Frauen sind die besseren MissbraucherInnen.
4. Frauen sind auch beim Missbrauchen multitaskingfähig.
5. Sie war überfordert.
6. Sie war selbst Opfer.
7. Die patriarchalischen Gesellschaftsumstände waren Schuld daran.
8. Wenn wir wollen, dass unsere Töchter es einmal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen. (Copyright: Emma)
9. Solange weltweit Männer die übergroße Anzahl der Missbraucher stellen, kann Missbrauch durch Frauen wirklich kein Thema sein. Durch das aggressive Zur-Schau-Stellen der ganz wenigen weiblichen Missbraucher soll bloß von dieser Tatsache abgelenkt werden.
10. Gebt dem kleinen Scheißer 'ne ordentliche Dröhnung Ritalin, damit er Ruhe hält.

So Leute, jetzt gehe ich lieber in Deckung, bevor irgendein Wurfgeschoss kommt ...

Gruß, Kurti

OT: Ist eigentlich normal hier! Vergesst nicht: Gewalt ist männlich!

FEMhunter, Friday, 04.03.2011, 10:28 (vor 5433 Tagen) @ sonnenlilie

- kein Text -

Irgendwie passt da an der Presse was nicht

Krankenschwester, Friday, 04.03.2011, 10:38 (vor 5433 Tagen) @ sonnenlilie

in dem Artikel wird von der Medizinerin gesprochen, im anderen Artikel von

Heinz W., Architekt wie seine Frau...

seis drum.
Endlich hat man das Thema angeschnitten, das weitläufig als Tabu gilt.
Frauen sind bessere Mütter?

--
[image]

Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Mutter soll Sohn hundertfach missbraucht haben

2, Friday, 04.03.2011, 12:50 (vor 5433 Tagen) @ sonnenlilie

Ich finde das richtig lustig.

Inzwischen verhandeln Staatsanwaltschaften regelmaessig und mit Begeisterung Verfahren,
- die 10 Jahre zurueckliegen
- an die sich das Opfer nie erinnern kann, aber der Traumatologe ist sich ganz sicher
- die ausschliesslich auf der Aussage einer Opferzeugin beruhen, der bei jedem falsifizierbarem Teil ihrer Aussage schon nachgewiesen wurde, dass sie Unsinn erzaehlt

Ganz zu schweigen von den Verfahren der Marke Worms, wo auch die Aussage von absolut niemandem fuer Inhaftierungen ausreichte, ein paar Puppenspiel-Deutungen reichen ja.

So. Und wie war das jetzt hier? Hier haben wir es tatsaechlich mal mit einem Verfahren zu tun, wo es eine unabhaengige Zeugin gibt.
Und was passiert?

"Die Ermittler sprechen nun auch mit der Haushälterin Carina F. Sie stellen das Verfahren jedoch im November 2009 ein, weil sie Zweifel an deren Aussagen haben. Der Ehemann Heinz W., selber Mediziner, könnte Carina F. beeinflusst haben, befürchtet die Staatsanwaltschaft."

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