Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Gleichberechtigung: Frauenquote - Auf Kosten der Männer"

FTDLeser, Tuesday, 01.03.2011, 10:56 (vor 5435 Tagen)

Aus der ehrwürdigen Financial Times Deutschland (FTD) vom 20.2.2011:

Gleichberechtigung: Frauenquote - Auf Kosten der Männer
Die Debatte um die Frauenquote übersieht, dass Frauen längst keine armen Opfer mehr sind. Der wahre Skandal liegt darin, dass die Gesellschaft die Benachteiligung von Männern systematisch ausblendet.
Ein Essay. von Walter Hollstein

Eigentlich ist es ja ganz simpel: Die Männer- und die Frauenrolle bedingen sich wechselseitig. Ändert sich eine Rolle, kann die andere nicht unverändert bleiben. Diese einfache Dialektik ist der deutschen Geschlechterpolitik bisher verborgen geblieben; sie setzt seit 40 Jahren einseitig auf Mädchen- und Frauenpolitik.

Das dürfte kein Zufall sein. Immerhin spielt seit Jahrzehnten die dazu passende feministische Begleitmusik. 1986 hieß es in "Emma": "Wenn wir wollen, dass es unsere Töchter einmal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen." Diese Logik ist pervers. Eine demokratische Gesellschaft muss sich vielmehr Gedanken darüber machen, wie sie den Bedürfnissen von Mädchen und Jungen gleichzeitig gerecht werden kann.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:gleichberechtigung-frauenquote-auf-kosten-der-maenner/60014280.html


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