Was issen bei Tea-Onleyne.deäh los? Aufruf zur Revolution?
Das passt ja so garnicht zur bekannten "Zensur2"-Seite in Deutschland. Ich meine, es ist nichts, was wir nicht schon wüssten, aber das das jetzt schon öffentlich DORT geschrieben wird, ist bemerkenswert! Vielleicht hängt das mit den gesunkenen Dividenden zusammen? .... oder die bereiten sich auf einen "Übergang" vor? Auf jeden Fall ist der Beitrag frauenfeindlich, weil "Blinde Kühe" als Titelzeile prangt!
Blinde Kühe
27.02.2011, 11:15 Uhr | Ein Kommentar von Heather De Lisle
Diese Woche war ja mal wieder verdammt viel los in der Welt. Der Sandstorm of Change fegt weiter über Nordafrika, im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin haben rote Socken ihre eigene Revolution gestartet, hier in Deutschland wurde KTvuzG öffentlich gekreuzigt und im Bundestag sind die Politiker mal endlich auf die Idee gekommen, ein paar Ballerspiele auszuprobieren. Drei grundlegend verschiedene Themen, aber trotzdem alle verbunden, und zwar unter dem Motto: Politiker haben keine Ahnung mehr, was ihre Wähler eigentlich wollen.
Gaddafi in Wisconsin
Während Muammar Gaddafi im Koksrausch mit Regenschirm und Mainzelmännchenkostüm seinen eigenen Leuten den Krieg erklärte, ließen sich auch die Gewerkschaften in Wisconsin von der Aufruhr in Nordafrika inspirieren und marschierten auf in der Hauptstadt des Bundeslandes, um für mehr Rechte zu kämpfen. Im typischen Ami-Stil übertreiben diese Demonstranten wieder maßlos, und vergleichen den Gouverneur mit Hosni Mubarak, sehen sich selbst als die nordamerikanische Variante der jahrzehntelang unterdrückten ägyptischen Bevölkerung. Die Absurdität dieses Vergleiches muss ich ja wohl niemandem klarmachen. Es ist eine Beleidigung für die wirklich Leidtragenden. Offensichtlich aber sind die meisten Wähler in Wisconsin Kommunisten, Sozialisten oder Gewerkschaftler und fühlen sich von ihrer Regierung im Stich gelassen. Lass das so sein wie es mag, wir Amis haben aber die Möglichkeit, die Situation im Wahllokal zu ändern. Diese Option steht den unterdrückten Bevölkerungsgruppen jenseits des Kontinents aber nicht zur Verfügung. Alleine deswegen müsste man beim Leidgesang einfach weghören.
Diese Woche war ja mal wieder verdammt viel los in der Welt. Der Sandstorm of Change fegt weiter über Nordafrika, im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin haben rote Socken ihre eigene Revolution gestartet, hier in Deutschland wurde KTvuzG öffentlich gekreuzigt und im Bundestag sind die Politiker mal endlich auf die Idee gekommen, ein paar Ballerspiele auszuprobieren. Drei grundlegend verschiedene Themen, aber trotzdem alle verbunden, und zwar unter dem Motto: Politiker haben keine Ahnung mehr, was ihre Wähler eigentlich wollen.
Gaddafi in Wisconsin
Während Muammar Gaddafi im Koksrausch mit Regenschirm und Mainzelmännchenkostüm seinen eigenen Leuten den Krieg erklärte, ließen sich auch die Gewerkschaften in Wisconsin von der Aufruhr in Nordafrika inspirieren und marschierten auf in der Hauptstadt des Bundeslandes, um für mehr Rechte zu kämpfen. Im typischen Ami-Stil übertreiben diese Demonstranten wieder maßlos, und vergleichen den Gouverneur mit Hosni Mubarak, sehen sich selbst als die nordamerikanische Variante der jahrzehntelang unterdrückten ägyptischen Bevölkerung. Die Absurdität dieses Vergleiches muss ich ja wohl niemandem klarmachen. Es ist eine Beleidigung für die wirklich Leidtragenden. Offensichtlich aber sind die meisten Wähler in Wisconsin Kommunisten, Sozialisten oder Gewerkschaftler und fühlen sich von ihrer Regierung im Stich gelassen. Lass das so sein wie es mag, wir Amis haben aber die Möglichkeit, die Situation im Wahllokal zu ändern. Diese Option steht den unterdrückten Bevölkerungsgruppen jenseits des Kontinents aber nicht zur Verfügung. Alleine deswegen müsste man beim Leidgesang einfach weghören.
Hier in Deutschland haben die Politiker auch wieder maßlos versagt. Innerhalb von nur zwei Wochen haben fast 300.000 Normalbürger sich bei Facebook gegen die Hetzjagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg angemeldet. Den meisten ist es nämlich komplett wurscht, ob der gute Baron nun seine Arbeit vollständig dokumentiert hat oder nicht. Die Presse und die Politiker regen sich darüber auf, das Volk aber nicht. Die Nicht-Journalisten, mit denen ich gesprochen habe, hätten sich wesentlich mehr darüber gefreut, wenn die Politiker mit genauso viel Engagement und Empörung die Situation in Libyen debattiert hätten. Dort geht es um Leben und Tod, nicht Copy und Paste. Und außerdem sollte man meiner Meinung nach eher die Professoren unter die Lupe nehmen, die diese Dissertation mit summa cum laude bewertet haben. Haben die denn kein Google?
Im Bundestag wird geballert
Apropos Internet, das bringt uns zum dritten Dorn in meinem Auge diese Woche: die LAN-Party im Bundestag. Jahre nach den Amokläufen und Vorwürfen, Spiele wie „Counterstrike“ wären dafür verantwortlich, sind unsere Politiker endlich auf die Idee gekommen, selber mal ein Ego-Shooter oder zwei auszuprobieren. Und schau einer an: Es gab in der Tat kein anschließendes Blutbad IRL, sondern einfach nur ein paar verwirrte Gesichter und überanstrengte Daumen. Seit Jahren sagen wir Gamer, dass Ballerspiele alleine nicht für die Gewaltbereitschaft der Jugend verantwortlich sind. Aber keiner will hören.
Egal ob hier oder in Amerika, wir brauchen dringend Politiker, die eine Ahnung haben, was es heißt, ein normaler Mensch zu sein. Politiker, die auch mal auf die Wünsche ihrer Wähler hören. Und irgendeine Zeitung außer die „Bild“, die auch diese Meinungen druckt.
Ich gehe jetzt eine Runde surfen. Irgendwo im Internet find ich bestimmt ein Flash-Game, wo ich die nächsten drei Stunden Gaddafi immer und immer wieder erschießen kann.
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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!