Fragen nach Motiven von Tim K./Winnenden und Robert Steinhäuser/Erfurt
Das Thema ist wochenlang durch die Medien gegeistert. So schlimm die Tat und so groß die Trauer um die unschuldigen Opfer auch ist, eine Erklärung für das Verhalten des Jungen ist es nicht:
"Man findet im Leben von Tim K. keine Erklärung für diese monströse Tat, den Mord an 15 Menschen, den Selbstmord. Natürlich hat niemand Tim K. verstanden, kam niemand an den 17-Jährigen heran, nicht seine Eltern, nicht seine Schwester, nicht seine Freunde. Erst recht nicht seine Lehrer und seine Mitschüler. Tim K. fühlte sich unverstanden, und er war es auch. Wie sollte man ihn verstehen? Er sagte nichts. Er war allem Anschein nach ein Teenager, der Probleme hatte, erwachsen zu werden. Wie groß die Probleme wirklich waren, konnte – nach allem, was man bisher weiß – niemand ahnen."
Vorwiegend Jungen bzw. junge Männer laufen Amok. Die wahren Gründe allerdings erfährt man nicht, denn immer sollen "Killerspiele" etc. die Ursachen für solche Aggressionen sein.
Auch 2002 erschoss der 19-jährige Robert Steinhäuser zwölf Lehrer, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizisten. Anschließend tötete er sich selbst. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Erfurt ). Er tötete vorwiegend Frauen, auch "leitende" Frauen. Auch damals schob man als Ursache "Killerspiele" vor.
Ich finde das alles sehr seltsam und vor allem finde ich, dass sich die Gesellschaft endlich mal mit den wahren Ursachen der Taten befassen sollte. Nur so kann man verhindern, dass wieder Jungen/junge Männer solche Taten begehen und sich bzw. unschuldigen Opfern das Leben nehmen.
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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
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Referatsleiter 408,
27.02.2011, 21:31
- Winnenden -Ein Amoklauf? - Rosi, 01.03.2011, 13:13