Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das aufgepfropfte Geschlecht (M.Savvakis)

Jaeger, Saturday, 26.02.2011, 21:02 (vor 5438 Tagen)

LINK: Die Mär von der "gleichen Qualifikation"

Diesen Teil, stelle ich mal direkt hier rein.

Männer und Frauen wurden so zu politisch antagonistischen Kollektiven. Wenn aber die Geschlechter in solch kollektivistischer Antinomie gehandelt werden sollen, dann müßte auch ein Vergleich der existentiellen Nähe dieser zwei Gruppen zu den begehrten Gebieten erlaubt sein. Und das würde - gemäß unseren Gedanken von weiter oben - folgende Differenzen ergeben:

Die betroffenen Gebiete existieren nicht durch die Frauen, sie existierten und werden erhalten auch ohne sie, gerade ohne sie, möchte man sogar das eine oder andere Mal - angesichts der Wirkung weiblicher Präsenz an gewissen Orten besonders männlicher Prägung - meinen. Sie existieren allein durch die Männer. Letztere sind somit unentbehrlich, Frauen dagegen entbehrlich. Das kommt von daher, daß Männer allein den grundsätzlichen, niemals symbolischen Teil des Einsatzes tragen: den Bau der hohen Häuser in den großen Städten, die Errichtung der infrastrukturellen Bedingungen, die Konzeption, Durchführung und Instandhaltung aller technischen Anlagen. So erst können Unis lehren, Vorstandsetagen auf halber Himmelshöhe prosperieren und Schmuckperlen der Seefahrt als Marineschulen die Ozeane durchkreuzen. Bis die politisch gezüchtete Frauenpowerlichkeit ans Bord gehievt wird, um ein neues Zeitalter einzuläuten und den moralischen Untergang der Bark.

Diese existentielle Entfernung des aufgestülpten Geschlechts von den Einrichtungen seines verordneten Begehrens ist für die feministische Politik ein Tabu. Es gab noch niemals auch nur die leiseste Debatte darüber, was getan werden könnte/sollte, um Frauen in die Entstehungsprozesse der modernen Gegenwart zu involvieren, wozu gewiß das Mitbauen und Mittragen dessen gehört, was frau denn später als Ort ihrer vermeintlichen Entfaltung zur Verfügung gestellt haben will.

Die genauso häufige wie törichte Gegenrede, Frauen täten ohnehin genug, indem sie angeblich die Familien organisierten oder die Alten pflegten, ist für gewöhnlich abwegig und immer dann lächerlich, wenn diese Arbeitsteilung dem weiblichen Geschlecht außerirdische emotionale und kognitive Fähigkeiten beschert haben soll, die in Wortprägungen wie "Multitasking" und "Soft Skills" als Wunderwaffen in die tätige Erwerbswelt übertragen werden sollen.

Denn warum wird einerseits häusliche Tüchtigkeit als adäquat zur öffentlichen Aktivität gehandelt, und werden Frauen mit einschlägigen Tugenden als hinlänglich für die Berufswelt gerüstet angesehen, Männer aber im häuslichen Bereich nicht mit ihrem technisch-handwerklichen Beitrag (in Garten, Auto, Elektrik usw.) genügen, sondern auch die Wäsche aufzuhängen haben sollen? Müßte man da nicht im Gegenzug von Frauen erwarten, daß sie im öffentlichen Sektor auch mal ein Sträßchen legen? Ganz alleine? Powergirls unter sich? Und wie wäre es, wenn frau mit einem – erstmal kleineren – Hochhäuschen die Silhouette einer Großstadt ergänzen würde? Auf das wir (und vor allem die frauentatgierigen Femanzen) aufschauen und ausrufen könnten: "Endlich, ein Frauenhaus, das seinen Namen verdient!"?

Nein, noch haben Frauen als Kollektiv auf den Ebenen ihres staatlich forcierten Feldzuges nichts anzubieten, was sie als verdiente Trägerinnen der für sie anvisierten höheren Aufgabenfelder ausweisen könnte. Anrecht auf 40 Prozent Vorstands- bzw. Aufsichtsratsposten ohne 40 Prozent Unternehmensgründungen ist eine Formel für Plünderung und Dekadenz. Lediglich einzelne Individuen könnten den Anforderungen genügen, und auf deren Effizienz wird kein Personalberater verzichten wollen. Quotenfrauen trügen unweigerlich Inkompetenz in die Chefetagen. Nur Misteln sitzen auf Höhen, die nicht die eigenen, sondern die des Wirtsbaumes sind, in dessen Ästen sie, eingewurzelt, sich von seinem Saft ernähren. Und bislang gibt es zum Glück kein Gebot der politischen Korrektheit, das uns die Klassifizierung dieser gewieften Gewächse als Schmarotzer verbieten will.

Neuer Duktus: "Mistellösung"

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 26.02.2011, 21:11 (vor 5438 Tagen) @ Jaeger

Bei der Anführung des "Mistel" fiel mir spontan das aus dem 2. Weltkrieg bekannte "Mistelgespann" ein: http://de.wikipedia.org/wiki/Mistelschlepp

Im übertragenem Sinn, ist das ein sehr treffender Vergleich! Schon damals wurde durch einen Leistungsträger "Bf 109 F" ein fette und träge "Ju 88" mitgeschleppt, die selbst nur eingeschränkt zur geplanten Aufgabe "gebrauchstauglich" war und unschuldigen Menschen nur Tod und Zerstörung bringen sollte.

Ich denke mal, diese feministischen Misteln, besser bekannt als Quotenfrauen, werden ihre Vernichtungswirkungen auch bald flächendeckend freisetzen!

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Aus Misteln könnte man einen Zaubertrank bereiten

Chato, Sunday, 27.02.2011, 00:19 (vor 5438 Tagen) @ Jaeger

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Es geht um's Rezept.
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Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

?"Mistelkompetenz" - kT

__V__, Bavaria, Sunday, 27.02.2011, 01:29 (vor 5438 Tagen) @ Referatsleiter 408

- kein Text -

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Antifeminismus [image]
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Das aufgepfropfte Geschlecht (M.Savvakis)

Amplus, Sunday, 27.02.2011, 04:02 (vor 5438 Tagen) @ Jaeger

Entstehungsprozesse der modernen Gegenwart zu involvieren, wozu gewiß das
Mitbauen und Mittragen dessen gehört, was frau denn später als Ort ihrer
vermeintlichen Entfaltung zur Verfügung gestellt haben will.

Einmal mehr brillant. Ich hoffe, Michail wird der Antifeminismusbewegung durch sein fundiertes Wissen Anstösse geben, welche dann durch Vereinigungen wie der IGAF in der Praxis umgesetzt werden. Ein besseres Fundament kann man sich gar nicht vorstellen!

Gruss, Amplus

Das aufgepfropfte Geschlecht (M.Savvakis)

Oliver, Sunday, 27.02.2011, 09:34 (vor 5437 Tagen) @ Jaeger

ergänzen würde? Auf das wir (und vor allem die frauentatgierigen
Femanzen) aufschauen und ausrufen könnten: "Endlich, ein Frauenhaus, das
seinen Namen verdient!"?

brillant!

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Liebe Grüße
Oliver


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