von QuotenQuallen und QuotQaida´s
Wunschquoten und Erweiterungen
MATTHIAS BÄKERMANN
Gender Diversity“ nennt sich der
„Bundesverband von TrainerIn-
nen und BeraterInnen“, die – natürlich
gefördert vom Bundesfamilienministe-
rium – fleißig an der Verankerung von
Gender Mainstreaming in Politik und
Wirtschaft arbeiten. Am 9. Februar hat
die Lobbygruppe einen Offenen Brief
an Bundestagspräsident Norbert Lam-
mert im Netzportal „Migazin“ veröf-
fentlicht, in dem die Einberufung der
Enquete-Kommission „Wachstum,
Wohlstand, Lebensqualität“ des Bun-
destags kritisiert wird, da „die Inte-
gration von Genderkompetenz“ nach
dem Bundesgremiengesetz von 1994
in puncto paritätischer Besetzung mit
Frauen und Männern nicht umgesetzt
wurde. „Befremdlich ist darüber hinaus,
daß sich unter den derzeit 17 Sachver-
ständigen nicht eine einzige Person
befindet, die aufgrund ihrer Herkunft
oder Forschungen die Kompetenz der
über zwanzig Prozent Menschen mit
Migrationshintergrund in Deutschland
einbringen könnte“, empört sich der
Berliner Bundesvorstand. Wenigstens
sollte man die Gruppe um vier Frauen
und „vier WissenschaftlerInnen mit Mi-
grationshintergrund erweitern“, gibt
sich der Verein kompromißbereit.
Zumindest bei letzterem kann Gen-
der Diversity keine Hilfe anbieten und
hat selbst „Erweiterungsbedarf“. Denn
von den eigenen 15 „ExpertInnen“
glänzt gerade einmal eine Dame mit
erwünschten ausländischen Wurzeln.
jf Nr. 9/11 – 25. Februar 2011 – 26. Jahrgang
Tja, wohl der Tussi, die tripel-bis penta-behindert ist (Frau, Lesbe, Migrahu, Muslimin, Tätowierte):
_Dunja_Hayali
Niederlande: Mehr
Multikulti im Staats-TV
DEN HAAG. Die Direktion des
öff entlich-rechtlichen Fernsehens
der Niederlande hat die TV-Sen-
der angewiesen, noch mehr „Min-
derheiten“-Vertreter in ihrem Pro-
gramm zu berücksichtigen. Laut
einer Studie lag der Anteil der
Personen, die als Experten oder
Interviewpartner im vergangenen
Jahr zu Wort gekommen sind, bei
nur sechs Prozent (Gesamtbevöl-
kerung: elf Prozent). Der Anteil
der Frauen habe nur ein Drittel
betragen. Jetzt sind die Sender
aufgerufen, sich um eine „bessere
Repräsentation der Bevölkerung“
zu bemühen. Das niederländische
Staatsfernsehen wird von der Partei
für die Freiheit von Geert Wilders
seit jeher als „zu sozialistisch, zu
grün und zu multikulturalistisch“
chakterisiert (JF 45/10). Die neue
niederländische Regierung hat den
Sendern das Budget aus diesem
Grund bereits stark gekürzt. (rg)
jf gleiche Quelle wie oben
--
Liebe Grüße
Oliver
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