Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Abstimmen und kommentieren: Braucht man(n) die Quote?

Junggeselle, Thursday, 24.02.2011, 15:02 (vor 5440 Tagen)

Radio Bremen fragt in einer Online-Abstimmung: "Braucht Deutschland eine Frauenquote?". Außerdem kann man seine Meinung im Gästebuch äußern - ohne Anmeldung.

Los Männers, haut rein!

Wenn Mann = Pudel, dann unbedingt JA!

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Thursday, 24.02.2011, 15:36 (vor 5440 Tagen) @ Junggeselle

- kein Text -

Quote? Ja!

Horst Walter, Thursday, 24.02.2011, 15:48 (vor 5440 Tagen) @ Zauberküchenmeister

Horst Walter schrieb am 24. Februar 2011 um 13:44 Uhr:

Sehr geehrte Herren und weniger verehrte Damen,

Deutschland braucht eine Quote in sogenannten Gefahrenjobs. Denn fast alle tötlichen Arbeitsunfälle betreffen Männer. Stichwort "Baukrahn stürzt um". Wo wir dementsprechend Quoten benötigen, sind z.B. Gleisbau, Betonbau, Dachdecker- und Zimmererwesen, im Holzfällerbereich, bei der Müllabfuhr usw.. Des weiteren benötigen wir Quote für Tote bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Auch muss im Gesetzeswesen u.a. die Quote beim GG Art. 12a "nachgebessert" werden: Frauen "dürfen auf keinen Fall Dienst mit der Waffe leisten." Des weiteren wäre eine Quote für die 15Kg-Scheine - derzeit generell gültig nur bei Frauen - fällig etc.

Sie sehen, wir benötigen unbedingt "Quote", damit der Bürger endlich flächendeckend Hass auf das Terrorregime bekommt, welches sich offenbar zum Ziel gesetzt hat Männer gegen Frauen aufzuhetzen und damit Familien zu zerstören (siehe weit über 50% Scheidungen und weit über 50% Trennungen mit Kindern).

Mit freundlichen Grüßen (an die Männer)
Horts Walter

Hab mal nen "dicken Haufen" dagelassen

Timothy, Thursday, 24.02.2011, 17:24 (vor 5440 Tagen) @ Junggeselle

Die Quote ist abzulehnen, da sie die verfassungsrechtlichen Grundrechte der Männer verletzt. Frauen haben im Diskriminierungsfall die Möglichkeit mittels AGG zu klagen. Bevor nun eingwandt wird das dass GG die Gleichstellung von Frauen und Männern fordert: Nein, das tut es nicht. Es fordert Gleichberechtigung, oder mit anderen Worten Chancengleichheit. Gleichstellung jedoch ist eine feministische Maxime und bedeutet Ergebisgleichheit. Das AGG erfüllt diese Chancengleichheit. Das kaum eine Frau bisher erfolgreich mittels dieses Gesetzes geklagt hat, belegt vielmehr das kaum eine Frau in ihrer individuellen Situation diskriminiert wurde.

Das Frauen beim Aufstieg diskriminiert werden, ist bisher auch in keiner seriösen Studie nachgewiesen worden. Daher nennt man die ominöse "gläserne Decke" auch so. Man macht einen groben Querschnitt und sagt dann unter der Prämisse das Frauen und Männer gleich seien: Frauen werden diskriminiert, weil sie nicht GLEICHgestellt sind.

Die gläserne Decke entsteht jedoch nicht durch böse frauenfeindliche Männercliquen in Entscheidungspositionen, sondern durch eigenes Tun und Unterlassen der Frauen. Die meisten Frauen wollen gar nicht 60 Stunden und mehr pro Woche arbeiten und das über Jahre hinweg, denn eine Garantie das es mit dem Vorstandspöstchen dadurch was wird, gibt es nicht. Auch für Männer nicht.

Ein weiterer Knackpunkt ist die Intelligenz. Doppelt soviele Männer wie Frauen haben einen IQ über 125, bei IQs über 155 kommt auf 5,5 Männer gar nur eine Frau. (Quelle: Paul Irwing und Richard Lynn vom Zentrum für Psychologie der Universität Manchester/ Testgruppe 80.000 Menschen )

Für den Vorstand muss man zwar kein Genie sein, aber es ist anzunehmen das diejenigen die dort sitzen, schon im Bereich ab 120-125 liegen. Selbiges gilt für Aufsichtsräte. Und da gibt es nun einmal nur halb soviele Männer wie Frauen, unabhängig vom Studienfach.

Im übrigen ist es auch nicht von Relevanz, wieviele Frauen heute in Wirtschaftsfächern ihren Abschluss machen und wieviele Frauen heute konsequent Karriere machen wollen. Das Durchschnittsalter deutscher Aufsichtsräte beispielsweise, liegt bei 60 Jahren. Von Relevanz ist also, wie die Situation vor zirka 30 Jahren war. Diese Frauen wären es die heute dort sitzen würden, nicht die 30 jährige Doktorandin der Wirtschaftswissenschaften von heute, genausowenig wie der 30 jährigen Doktorand männlichen Geschlechts.

Wenn man all die genannten Faktoren im Hinterkopf hält, also Ausbildungsstand der Frauen vor 30 Jahren, Ihre Vorstellungen von Karriere vor 30 Jahren, die nüchterne Wahrheit das weder Frauen noch Männer Abteilungsleiter in Teilzeit sein können und das bei den Frauen grundsätzlich nur halb soviele "Gruppenmitglieder" mit dem Intelligenzpotential für solche Tätigkeiten sind, dann ist klar warum der Anteil von Frauen im Topmanagement so gering ist.

Ebenso klar ist jedoch auch, das der Anteil der Frauen in Zukunft steigen wird, auch wenn 40% oder gar 50% ein utopischer Richtwert ist, der nur durch die systematische Diskriminierung von Männern erreicht werden könnte.

Eine Frauenqupte fördert im übrigen auch nicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wie gerne behauptet wird. Vielmehr werden diejenigen Frauen auf Kosten der Männer bessergestellt, die Leistungsmässig am ehesten mithalten können, und das sind kinderlose Frauen über 40, und eben nicht die aufopferungsvolle Mutter die 5 Jahre Teilzeit gearbeitet hat weil es für die Kinder keine Betreuung gab.

--
"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"

Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung

Führung in Teilzeit

Potentieller Vergewaltiger, Thursday, 24.02.2011, 21:36 (vor 5440 Tagen) @ Timothy
bearbeitet von Potentieller Vergewaltiger, Thursday, 24.02.2011, 21:42

die nüchterne Wahrheit das weder Frauen noch Männer
Abteilungsleiter in Teilzeit sein können

Tja, da ist der Teufel schon einen Schritt weiter als Du. Teilzeit für (weibliche) Führungskräfte wird von Feministen bereits anvisiert:

bei der Zeit z.B.

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