Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das Lächeln über die Frauenbeauftragten hat sich in Angst verwandelt!

sonnenlilie, Thursday, 24.02.2011, 12:42 (vor 5440 Tagen) @ Referatsleiter 408

> Wo kriegen die bloss immer wieder solche Gesichter für diesen Posten her?
[quote]Es ist sagenhaft, ich hab noch nie eine attraktive Frauenbeauftragte
gesehen! Was ist das eigentlich? Mann oder Frau oder Beides oder keines von
Dreien? Wer verrät´s uns?
[/quote]

Die Zahl der Frauenreferate in Deutschland hat ein solches Ausmaß angenommen, dass ohne Übertreibung von einer Industrie gesprochen werden kann. Allein 1.900 kommunale Frauenbeauftragte sind in der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros organisiert. Die kommunalen Frauenreferate haben oft drei bis vier, in größeren Städten auch zehn und mehr Mitarbeiterinnen. Diese Frauenbüros verkünden in ihrer Selbstdarstellung in einer Mischung aus Drohung und Understatement: „Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte bieten der weiblichen Bevölkerungsmehrheit eine Chance auf Gehör.“ Hinzu kommen Frauenbeauftragte in Bundes- und Landesbehörden, Ministerien, Hochschulen, Rundfunksendern, Kirchen. Hier ist eine Funktionärinnen-Kaste entstanden, die den Steuerzahler hunderte von Millionen Euro kostet und die dank eines Schuldgefühle erzeugenden Feminismus-Sprechs über eine beispiellose Machtfülle verfügt.

Hauptverdienermodell“. Um zu diesem Ergebnis zu kommen wurden die Fragen negativ formuliert, damit die Befragten zu den erwünschten Aussagen „ja“ sagen konnten. Es wurde gefragt, ob man die Aussage „Für das Familieneinkommen sollte in erster Linie der Mann verantwortlich sein“ ablehnt, nicht, ob man dieser Aussage zustimmt. Ergebnis ist eine Zustimmung zu dieser Ablehnung von 66 Prozent. Hätte man direkt nach Zustimmung zu dieser Aussage gefragt, wäre vermutlich ein etwas anderes Ergebnis herausgekommen.

Auch wenn das „tradierte Modell“ rückläufig ist, stellt das Institut fest, dass „der Mann als Familienernährer faktisch noch häufig die Realität ist“. Männer tragen also nach wie vor die Hauptlast für die Erwirtschaftung des Familieneinkommens. Gleichzeitig soll aber alles unternommen werden, damit sie nicht einmal im Durchschnitt mehr verdienen dürfen als Frauen. Man bürdet Männern die Hauptlast auf und dreht ihnen gleichzeitig die Luft ab.

Die Feminismus-Industrie floriert inzwischen unabhängig von einer empirisch feststellbaren Ungleichbehandlung der Frauen. Ihrer Macht kann sich niemand mehr entziehen. Feministinnen dürfen sogar Juden mit Frauen gleichsetzen, ohne den geringsten Widerspruch zu ernten. In ihrer Dankesrede zur Verleihung des Börne-Preises am 4. Mai 2008 reklamierte Alice Schwarzer denselben Opferstatus für Juden und für Frauen. Sie zog eine Linie von der Not mancher jüdischer Intellektueller, die lieber unter einem falschen Namen publizierten, weil sie fürchteten, sonst nicht beachtet zu werden, hin zu weiblichen Autoren, die den Verlagen ihre Manuskripte unter Männernamen anboten, wie es noch Julia Franck getan haben soll. Es habe beides eine lange Tradition, das mit den Juden und das mit den Frauen: „Und nicht zufällig sind beide die ersten im Visier der islamistischen Fundamentalisten.“ Eine Vermengung, die jeden Beobachter angesichts des Holocaust erschaudern lassen müsste. Doch es gab weder im Festauditorium noch in der deutschen Öffentlichkeit auch nur den geringsten Widerspruch. Es ist nicht entscheidend, was gesagt wird, sondern wer etwas sagt. Und Feministinnen gehören zu der Gruppe, die fast alles sagen dürfen.

http://ef-magazin.de/2010/01/29/1828-die-feminismus-industrie-machtmonopol-nicht-nur-in-frauenfragen


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