Studie: Männer und Frauen leben in getrennten Welten
Eine Studie hinterfragt Geschlechterklischees – und bestätigt sie. Wenn es aber um männliche und weibliche Vorgesetzte geht, schneiden Frauen besser ab.
Mein Senf dazu - Achtung: Lang!
"Eine Studie hinterfragt Geschlechterklischees – und bestätigt sie. Wenn es aber um
männliche und weibliche Vorgesetzte geht, schneiden Frauen besser ab."
Weil es vielleicht gar keine Klischees sind, sondern die Realität?
Die Ergebnisse der Studie im Auftrag des Unternehmens Jacobs Krönung und mit
Zusammenarbeit der Zeitschrift „Bild der Frau“ legen das zumindest nahe.
Ein Kaffeesieder und eine Frauenzeitschrift. Ein tolles Gespann für seriöse wissenschaftliche Forschungsarbeit.
Aber auch, dass Frauen auf Kritik sehr viel empfindlicher reagieren als Männer
Wissen wir doch schon lange. Austeilen ja, einstecken nein.
"Und dass Männern eine Meinung über sie, die ihnen nicht passt, auch leichter ignorieren."
Würde man sich jeden Scheiß, den irgendein Idiot über einen zusammenfaselt, zu Herzen nehmen, käme man zu gar nichts im Leben.
Besonders auffallend bei der Frage zur „Gesprächskultur in Deutschland“ ist die
zunehmende Kluft zwischen den Geschlechtern. „Frauen“, so erklärt Köcher, „haben in den > letzten Jahrzehnten im Bildungssystem und im Beruf gegenüber Männern eindrucksvoll
aufgeholt.“
Blablabla, wir können diese Leier nicht mehr hören … Wir können es schon singen!!!
Die Frauenerwerbsquote sei in 40 Jahren von 46 auf mittlerweile 70 Prozent angestiegen.
Doch trotzdem hätten sich die Lebenswelten nicht angenähert. Männer reden über Politik,
Wirtschaft, Technik und Sport,
Und daraus beziehen sie auch das Fachwissen, das sie beruflich erfolgreich macht.
Frauen über Familie,
Männer haben in Familiendingen nun einmal nichts mitzureden.
Gesundheit,
Wenn man zuviel über dieses Thema schwafelt, fühlt man sich gleich an fünfundzwanzig Ecken krank.
Kinder,
Wenn man, wie oben schon erwähnt, in Familiendingen nichts mitzureden hat, oder die Kinder einem vom Scheidungsrichter weggenommen wurden – ja, was soll man da auch groß über Kinder reden?
Beziehungen,
"Beziehungsgespräch" – der Beziehungstöter Nummer Eins!
Kunst, Kultur
Ich werde wahrscheinlich nie kapieren, warum Kunst und Kultur immer als "weiblich" etikettiert werden. Da bin ich einfach zu dumm dazu. Zumindest auf der Basis logischer Argumente werde ich es nicht kapieren.
Eine Aufzählung berühmter Maler, Komponisten und Schriftsteller erspare ich mir jetzt einmal. Ich brauche eigentlich nur in meinem ganz kleinen, privaten Umfeld zu bleiben. Ich hatte ja schon einmal erwähnt, dass ich neben meiner Anstellung als Jobcoach auch journalistisch tätig bin. Seit dem Jahr 1991. Und die Anzahl kultureller Veranstaltungen, auf denen ich mich seitdem aufgehalten habe, kann ich nicht einmal ungefähr eingrenzen. Nicht einmal annähernd!!! Und bei fast 100 Prozent dieser Veranstaltungen war das Verhältnis männlicher und weiblicher Besucher ungefähr 50:50. Veranstaltungen, die aus irgendwelchen Gründen reine Frauenrunden waren, kann ich bequem an zwei Händen abzählen.
und Psychologie.
Eine langweilige, Laber-Pseudowissenschaft.
„Männer und Frauen“, so erkannte es Loriot in einem Sketch schon vor Jahrzehnten „passen > einfach nicht zueinander.“
Außer in der Mitte … 
Männer werden zunehmend kommunikationsmüde
Ja ja, die kommunikationsunfähigen Männer … Wir können's auswendig inzwischen … Gähn …
Auch das ist ein Ergebnis der Studie: Das Interessengebiet jüngerer Männer wird
zunehmend enger. „Das Themenspektrum junger Frauen liegt mit durchschnittlich 11,4
Themen deutlich über dem junger Männer mit 9,4 Themen.“ Am stärksten geht ihre
Begeisterung für die in der Studie als typisch männlich identifizierten Themen zurück, also > Politik, Wirtschaft und Kapitalanlagen. Werden Männer in Zukunft nur noch über ihre
selbsterklärten Topthemen reden? Also Sport (den passiven), Autos und technische
Produkte?
Stimmt Männer interessieren sich bloß für Politik, Wirtschaft, Computer und Autos. Frauen dagegen dafür, dass Susanne Stress in ihrer Beziehung hat. Dass Gundula eine ganz blöde Zicke ist. Dass das Kleid von Gabi total Scheiße ist. Dass es jetzt Trend ist, Make-up auf der linken Achillesferse zu tragen. Dass die heutigen Männer alle Idioten sind. Da kommt zahlenmäßig schon eine beachtliche Anzahl Themen zustande.
2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune!!
Ich mach' mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ...
In diesem Falle kommt eventuell dann noch ein ganz anderes Problem auf die Gesellschaft
zu. Wie Renate Köcher erklärte, sagten in einer Langzeitstudie 70 Prozent der männlichen
Befragten aus, sie würden sich eher dafür interessieren, wie ein Gerät funktioniert, nicht
dass es funktioniert. (Demgegenüber stehen 70 Prozent der Frauen, die wollen, dass etwas
funktioniert.) Leider aber, so Köcher, würde diese Technik zunehmend komplex, so dass es > immer schwerer würde, das „wie“ eines technischen Gerätes nachzuvollziehen.
Also kann man erwarten, dass auch dieses Thema bald weniger diskutiert wird. „Junge
Männer scheinen ‚kommunikationsmüde’ zu sein“, so die Studie.
Es findet momentan gerade wieder einmal ein Spezialisierungsschub in der Technik statt. So wie das in der Geschichte schon oft der Fall war. Nach 1500 etwa. Oder mit dem Siegeszug des Autos; einem Zeitpunkt, ab dem ein Fahrzeug auch nicht mehr von einem einzigen Handwerker hergestellt werden konnte wie bisher.
Alles wie gehabt. Also kein Anlass zu hysterischem Geschrei …
Die breiteren Interessen bei Frauen begründet die Wissenschaftlerin mit ihrer Print-
Affinität. Auf den Punkt gebracht: Frauen lesen Zeitungen und Magazine, die sie
zwangsläufig mit verschiedenen Themen konfrontieren. Männer nutzen die Online-
Angebote und ziehen sich damit auf ihre speziellen Interessensgebiete zurück.
Hatten wir hier im Forum ja schon mal durchdiskutiert, dass Bereiche, die Frauen "erobern", in Wahrheit welche sind, die sich bereits auf absteigendem Ast befinden.
„Wer wenig Zeitung liest, wird immer dümmer und langweiliger.“
Manchmal kann auch Zeitung lesen zu Verblödung führen.
Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat das 21. Jahrhundert „das Zeitalter der Frauen“
genannt.
Wofür er ja schon einen Ehrenplatz in unserem Walhalla der Lila Pudel erhalten hat.
„Wenn man sieht, wie die Männer nachlassen“, sagt Renate Köcher, „dann denke ich das
auch.“
An dieser Stelle hätte ich Lust, mal so richtig kräftig gegen Forenregel Nummer 12 zu verstoßen:
http://www.wgvdl.com/forum/Info/_Regeln_fuer_dieses_Forum.htm
Ooooooooberkeeeeeellner, mach was!
Aber die Einschränkung von Themen kommt offensichtlich Männern entgegen.
Wer hier eingeschränkt ist, das wäre noch zu klären.
Denn, wie die Studie in Bezug auf Kommunikationsstile zeigt, ist die überwältigende
Mehrheit der Männer offensichtlich ohnehin nicht an ausschweifenden oder tiefer gehenden > Gesprächen mit offenem Ausgang interessiert.
Hier haben wir sie wieder einmal, diese klassische Verwechslung: Nicht alles, was sich kompliziert anhört, muss zwangsläufig auch intelligent sein. Man nehme eine x-beliebige Gebrauchsanweisung her und ist auf beeindruckende Weise vom Gegenteil überzeugt.
Und wenn sie reden, dann bevorzugt mit ihren Geschlechtsgenossen. 49 Prozent der Männer > glauben, dass sich im Allgemeinen Männer besser mit Männern unterhalten können.
Ich verkneife mir hier eine zynische Bemerkung über die Gründe …
45 Prozent der Frauen bevorzugen den Austausch unter Frauen.
Da gehen sie wenigstens uns nicht auf die Nerven.
Vor allem Frauen sehen weibliche Chefs kritischer
Ist doch ebenfalls schon bekannt, dass der größte Feind der Frau die Frau ist.
Kommentar: Männer und Frauen ticken eben leider doch anders
Und das ist etwas so sensationell Neues?
Gruß, Kurti