Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Streit um Unterhalt - Schüler ersticht hochschwangere Freundin

Timothy, Thursday, 24.02.2011, 01:46 (vor 5441 Tagen) @ Gobelin
bearbeitet von Timothy, Thursday, 24.02.2011, 01:49

Außerdem wollte der in Erding geborene Türke Karriere machen. Er wollte nicht ein Leben lang Verkäufer bleiben. Deshalb begann er eine Umschulung. Ein Kind passte ihm überhaupt nicht in die Lebensplanung. Murat und Zorica trennten sich.
..
..
Schließlich entschloss sich die 21-Jährige, noch einmal mit ihrem Ex-Freund zu reden, an sein Verantwortungsbewusstsein zu appellieren. Er sollte sich zur Vaterschaft bekennen und für sein Töchterchen sorgen. Am Sonntagabend lud sie ihn in ihre Wohnung ein. Wegen des Unterhalts für das Baby sei es dann zum Streit gekommen, berichtet Hans-Peter Kammerer, Sprecher des Polizeipräsidiums Nord in Ingolstadt.

So traurig wie das ganze ist, in einer Gesellschaft die sich hauptsächlich für die Lebensplanung der Frauen interessiert, die Männer und Väter systematisch ausbeutet und als Arbeitsvieh betrachtet, dessen primäres Ziel es ist, den Frauen ein gutes Leben zu ermöglichen, Ihnen alle Freiheiten einzuräumen und die Freiheit der Männer als eine Variable zum Glück der Frauen betrachtet, wundert es mich, dass solche Taten nicht viel häufiger geschehen.

Wäre die ganze Sache mit der Trennung erledigt gewesen, hätte dieses Tötungsdelikt nicht stattgefunden. Das muss ersteinmal so festgehalten werden.

Aber es geht ja weiter, der Mann, der nie ein Kind wollte, wird sein ganzes Leben nun gesellschaftlich/gerichtlich/finanziell drangsaliert werden und die werdende Mutter führte ihm dies wahrscheinlich vor Augen.

Man muss sich einfach mal in diesen Menschen hineinversetzen: Er wollte sich weiterbilden, etwas aus seinem Leben machen. Er gehörte scheinbar nicht zu denjenigen, die sich bereits im Alter von 14 Jahren abgeschrieben haben.

Und im Gegensatz zu den Frauen die 3 Monate Zeit haben um ganz allein für sich zu entscheiden, ob sie ein Kind gebären wollen (für das sie im Falle einer Adoptionsfreigabe nach der Geburt nichteinmal finanziell aufkommen müssten) oder nicht, wurde diesem jungen Mann, so wie zehntausenden anderen Männern Jahr für Jahr, keine Wahlmöglichlkeit eingeräumt. Ihm als Mann wird nun die Pistole auf die Brust gesetzt:

- Du hast keinerlei Wahl ob du ein Kind möchtest, ich entscheide
- Die Zahlungen werden dich mindestens 18 Jahre finanziell aufs Existenzminimum bringen
- Du kannst die Umschulung gerne zuende machen, davon werden ich und das Kind profitieren

Vergleicht diese Situation einmal mit der Situation der Baby mordenden Mütter, die einfach nur die nächstgelegene Babyklappe aufsuchen müssten, um sich sämtlicher Verantwortung zu entledigen! Ich kann nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die eine solche Tat gar als eine Form von Notwehr ansehen. Oder auch als Notwehrexzess.

Natürlich wird es für ihn keinerlei mildernde Umstände geben. Es wurde hier oft erwähnt: Während bei Frauen eine labile Persönlichkeit zu Strafminderung führt, ist dies bei Männern die Frauen zum Opfer machen - vor allem dann wenn es gesellschaftliche Rahmenbedingungen sind die für die Tatbegehung ursächlich waren - eher strafverschärfend. Man will Exempel statuieren, um den Status quo aufrecht zu erhalten und davon abzulenken, dass der Status quo Männerverachtend ist.

Dieses furchtbare Verbrechen hätte nicht geschehen müssen, wenn sich die Politik endlich auch auf die Achtung männlicher Grundrechte besinnen würde, bzw. schon früher besonnen hätte

--
"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"

Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung


gesamter Thread:

 

powered by my little forum