OT: Ich habe keine einzige Person getroffen, die von Demokratie redete
Jedenfalls keine Demokratie. Es geht um Machtverteilung, um alte Rechnungen, um Rache. Ich habe keine einzige Person getroffen, die von Demokratie redete. Was sollte auch besser werden, wenn sich die Wirtschaft für Ausländer öffnet? Die Privilegien, die Wohltaten der Subventionierungen sind sie dann los, die Frauen müssen Angst haben, dass es fundamentalistischer wird. Am Donnerstag gab es das Gerücht, das in einer der Berber-Städte, in denen es besonders rumorte, die staatlichen Banken angewiesen wurden, jedem, der vorbei kommt, umgerechnet 30000 Euro auszuhändigen. Auch die Tuareg werden immer mit Geld ruhig gestellt. Abordnungen von Tuareg sollen sich nach Tripolis begeben haben, um Ergebenheitsadressen auszuhändigen, um zu verhindern, dass ihnen der Hahn abgedreht wird. Gaddafis Revolution hat nichts mehr anzubieten außer Geld und Waffen. Das funktioniert eine Weile, es gibt ja von beidem genug, aber es gibt keine gemeinsame Idee, keinen Enthusiasmus mehr. Die Proteste entwickeln eine Eigendynamik. Das hat nichts mit politischem Willen zu tun. Einer schießt, dann gibt es wütende Trauer, dann wird noch mehr geschossen, und auf diese Weise eskaliert das. Nun wird gefordert, Gaddafi muss weg. Klar, er ist ja auch derjenige, der die Armee geschickt hat. Interessant ist unser Reflex: Protest ist gut und bringt Demokratie. Aber das ist nicht mehr als ein Wunschdenken à la CNN.
Ich staune seit längerem, wie naiv und infantil der Westen, besonders die Medien, die Umsturzbewegungen in Nordafrika bewertet. Es gibt sicher grosse Unterschiede, aber allen Ländern gemeinsam ist, dass stamm islamistische Regimes als Nachfolger am wahrscheinlichsten sind. Die Islamisten sind am besten organisiert, vielleicht sind sie gar die einzigen, die überhaupt organisiert sind. Die Despoten haben den Islamismus niedergehalten, haben dafür Unterstützung und Augenzudrücken des Westens genossen, und so richtig ungeteilt war die Freude über ihren Sturz ja dann auch nicht. Pflichtschuldiges und hohles Menschenrechte- und Demokratie-Geschwafel, in Wahrheit mehr Sorge um die Stabilität in der Region, wahnsinnige Flüchtlingsströme nach Südeuropa und nicht zuletzt auch um ein Übergreifen der Volksbewegungen auf westliche Länder - in denen es ja genug Araber und andere Moslems gibt, genug Wut auf die antidemokratischen Regierenden sowieso
Hier kriegen auch welche kalte Füße ....
Wer jetzt schnell bei Tea-Onleine.de-äh schaut, der liest in folgender Reihenfolge:
Aktuelles
- Koalition will Steuer senken
- Libyen droht langer Bürgerkrieg
Upps! Ein Schelm, der Beides in Verbindung bringt ...
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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
OT: Wo Problem?
So what?
Wir leben in sog. „Demokratien“.
Resultat: Feministische Willkür, immer höhere Steuern und immer mehr Gängelung durch den Staat, baldige Staats-, Banken- und Rentenkassenpleite!
Haut mich ehrlich gesagt nicht gerade vor lauter Begeisterung vom Hocker!
Grüsse
Manhood
OT: Wo Problem?
Haut mich ehrlich gesagt nicht gerade vor lauter Begeisterung vom Hocker!
Naja, verglichen mit Libyen ja vielleicht doch? Auch wenn du im Grunde recht hast.
Problem ist wie oben geschrieben - die falsche, verlogene Wahrnehmung und Darstellung im Westen
Protest ist gut und bringt Demokratie
Interessant ist unser Reflex: Protest ist gut und bringt Demokratie.
Aber bitte nicht bei uns. 
Wir sind das Volk!
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Feministische Willkür
Wir leben in sog. "Demokratien".
Resultat: Feministische Willkür, immer höhere Steuern und immer mehr Gängelung durch den Staat, baldige Staats-, Banken- und Rentenkassenpleite!
Das "blüht" den Nordafrikanern nun auch
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