Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauenqoute beim Skifliegen und Männerquote im Kreißsaal

WELT Leser, Tuesday, 22.02.2011, 20:12 (vor 5442 Tagen)

HMB hat wieder zugeschlagen:
Vorsicht, Broder!

Sofort-Lösungs-Vorschlag für VorstandsEtagenLösung

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Tuesday, 22.02.2011, 21:38 (vor 5442 Tagen) @ WELT Leser
bearbeitet von Referatsleiter 408, Tuesday, 22.02.2011, 21:47

Mir hängt das Getröte "Vorstandsetage" sooooooooooooooo zum Halse raus. Immer und immer wieder, kaut der feministische Chor und seine Pudel dieses Thema durch. Von vorne nach hinten und wieder zurück. Es kotzt vernünftige Menschen nur noch an.

Ich hab mal hier einen Vorschlag, der würde das Problem auf einen Schlag lösen:

1) Also die GRRRRRLLLLZZZ wollen und müssen alle in die Vorstandsetagen. Hier ist mal ein Bild von so einer Vorstandsetage.

[image]

2) Ja, dann müssen wir nur noch ein Schild draußen befestigen! So in etwa..... (Hier mal als Variante "DamInnenParkplatz"!)

[image]

3) Damit die DamInnen auch alle die "Vorstandsetage" finden, bringen wir als Wegweiser in einem Radius von ca. 1.000 m noch die folgenden Schilder an:

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Ist das ein Vorschlag? Es könnte so ruhig hier in Deutschland sein ..........

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Leistung statt Quote

sonnenlilie, Tuesday, 22.02.2011, 22:04 (vor 5442 Tagen) @ WELT Leser

Das passt auch zu dem ganzen Quotenschwachsinn:

Von: Dr. Alexander Ulfig
Ein Plädoyer für die Beendigung der Diskussion um die Frauenquote

Die Diskussion zur Frauenquote in der Wirtschaft läuft auf falschen Gleisen. Es wird gefordert, in bestehenden Unternehmen eine Frauenquote in den Vorstandsetagen einzuführen. Die Einführung der Frauenquote wird als Gleichberechtigung deklariert. Frauen sind aber bereits gleichberechtigt. Das heißt, dass jede Frau wie auch jeder Mann das Recht hat, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Dort könnte sie in den Vorstand berufen, wen sie möchte. Wird hingegen in bestehenden Unternehmen eine Quote eingeführt, so verletzt es das Prinzip der unternehmerischen Freiheit. Es stellt eine staatliche Einmischung in die Entscheidungen von Arbeitgebern dar.

Dass Frauen in den Vorstandsetagen unterrepräsentiert sind, ist eine Tatsache. Doch muss diese Unterrepräsentanz nicht eine Folge ihrer Diskriminierung sein. Es kann eine Folge davon sein, dass sich Frauen für diese Stellen weniger als Männer interessieren oder dass Männer für diese Stellen besser als Frauen qualifiziert sind, sich für sie – aus welchen Gründen auch immer – besser eignen. Führt man in den Vorstandsetagen eine Quote ein, so werden nicht nur die unterschiedlichen Interessen von Männern und Frauen nicht berücksichtigt, sondern wird auch die individuelle Qualifikation als das entscheidende Kriterium bei der Stellenvergabe außer Kraft gesetzt.

Es zählt nicht mehr die individuelle Qualifikation, sondern die Gruppenzugehörigkeit, das Geschlecht. Immer wieder lesen wir, dass der Anteil von Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft erhöht werden soll. Eigentlich sollte ein Unternehmen daran interessiert sein, den Anteil von Mitarbeitern zu erhöhen, die besser qualifiziert sind als Mitarbeiter anderer Unternehmen. Mit anderen Worten: Es sollte daran interessiert sein, sich die besten Leute zu holen, und zwar unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe usw. Nur auf diese Weise kann es am besten funktionieren und die größten Gewinne erwirtschaften.

Müsste man die Ansprüche aller unterrepräsentierten Gruppen berücksichtigen, würde es nicht nur zu Ungerechtigkeiten führen, denn die Bestqualifizierten würden nicht die ihnen zustehenden Stellen erhalten, sondern auch die Praxis der Stellenvergabe ad absurdum führen. Das Unternehmen würde sich in einem Krieg zwischen den Gruppen auflösen. Oft spricht man in der Quoten-Diskussion von einer „gläsernen Decke“ oder von „Männer-Seilschaften“, die Frauen daran hindern, Karriere in der Wirtschaft zu machen. Erstens lässt sich eine „gläserne Decke“ nicht nachweisen. Es lässt sich also nicht nachweisen, dass Männer Frauen Steine in den Karriereweg legen. Deshalb handelt es sich bei der Behauptung, Männer würden die Karrieren von Frauen behindern, um eine unfaire Unterstellung, eigentlich um eine Beleidigung der Manager. Es verwundert, dass sich Manager gegen diese Beleidigung nicht wehren.

Zweitens: Die Personen, die in den Vorständen arbeiten, tun es nicht in ihrer Eigenschaft als Männer oder Frauen, sondern in ihrer Eigenschaft als Manager, noch besser: Sie tun es als Individuen und nicht als Repräsentanten ihres Geschlechts. Der Arbeitsrechtler Jobst-Hubertus Bauer betont in einem Interview für die „Wirtschaftswoche“: „Das Ziel von Diskriminierungsverboten liegt gerade darin, dass jeder Mensch im Arbeitsleben als Individuum und nicht als Mann oder Frau bewertet wird.“ Ein weiteres Argument für die Frauenquote besagt, dass Frauen bessere Studienabschlüsse als Männer haben, in den Vorstandsetagen aber trotzdem unterrepräsentiert sind.

Man kann hier mit Berechtigung fragen, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Die Welt ist voll von Geschäftsleuten und Managern, die gar keinen Hochschulabschluss haben. Offensichtlich sind für den Manager-Job andere Qualifikationen als gute Noten erforderlich. In den Gleichstellungsgesetzen lesen wir: „Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt, bis der Anteil von x Prozent erreicht ist“. Diese Satzung, die vorwiegend im Öffentlichen Dienst gilt, läuft auf eine festgelegte Quote hinaus. Dabei wird übersehen, dass es in den allermeisten Arbeitsbereichen „gleiche Qualifikation“ niemals geben kann. „Gleiche Qualifikation“ gibt es allerhöchstens bei einfachen Tätigkeiten, wie zum Beispiel Verpacken oder Kassieren. Qualifikationen, die man zum Beispiel für den Manager-Job braucht, sind viel zu komplex, um in ihrem Fall von Gleichheit zu sprechen. Manager sind immer unterschiedlich qualifiziert.

Ähnliches gilt für Wissenschaftler, Ärzte, Juristen, Journalisten oder Politiker. Die Satzung „bei gleicher Qualifikation“ ist ein wichtiges Instrument der Quotierung und somit der Bevorzugung von Frauen. Bei vielen Einstellungsverfahren lassen sich nämlich Qualifikationsunterschiede aufgrund bestehender, oft mangelhafter Qualifikationskriterien nur schwer feststellen. Da, wo Unterschiede schwer festzustellen sind, kann immer gesagt werden, dass „gleiche Qualifikation“ vorliegt, und es kann schnell zugunsten von Frauen entschieden werden. Statt von „gleicher Qualifikation“ zu sprechen, sollten wir uns am Prinzip der besseren individuellen Qualifikation orientieren. Das Prinzip besagt: Eine Arbeitsstelle sollte diejenige Person erhalten, die für diese Stelle am besten qualifiziert ist, und zwar im Absehen von Geschlecht, Nationalität, Ethnie, Hautfarbe, sexueller Orientierung und Religions- sowie Parteizugehörigkeit.

Orientierten wir uns an diesem Prinzip, würde eine allein auf individuelle Leistung bezogene Beurteilung und Auswahl von Bewerbern erfolgen. Statt über Quoten zu diskutieren, wäre es viel sinnvoller, weitere Qualifikationskriterien auszuarbeiten, die die Stellenvergabe an Bestqualifizierte gewährleisteten. Wir brauchen eine konsequente Politik der Qualifikation. Sie würde nicht nur mehr Gerechtigkeit bei der Stellenvergabe schaffen, sondern auch mehr Effizienz in der Wirtschaft und in anderen Arbeitsbereichen zur Folge haben.

Quelle:http://www.pt-magazin.de/newsartikel/datum/2011/02/22/leistung-statt-quote/

Der Broder sollte erstmal.....

Jaeger ul, Tuesday, 22.02.2011, 22:23 (vor 5442 Tagen) @ WELT Leser

besser recherschieren, oder einfach mal seinen Verstand einsetzen, bevor er seine Meinung zum besten gibt.

"Wir können einstweilen nur spekulieren: Hat es etwas damit zu tun, dass der physikalische Schwerpunkt bei Frauen höher liegt als bei Männern?"

Der Schwerpunkt liegt nicht bei Frauen, sondern bei Männern höher. Es sei denn sie machen einen Kopfstand.

Anmerkung

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Tuesday, 22.02.2011, 22:25 (vor 5442 Tagen) @ sonnenlilie

Sehr guter Beitrag, echt von A bis Z substantiiert!

Dazu noch folgende Anmerkung:

Vor kurzem ist mir mal an einem Auto einer Tusse der folgende Spruch in deren Heckscheibe aufgefallen: "Fehlende PS werden durch Wahnsinn ersetzt!"

Treffender kann man das Quoten-Getröte einfach nicht definieren!

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Der Broder sollte erstmal.....

Oliver, Tuesday, 22.02.2011, 22:32 (vor 5442 Tagen) @ Jaeger ul

Der Schwerpunkt liegt nicht bei Frauen, sondern bei Männern höher. Es
sei denn sie machen einen Kopfstand.

Nicht bei allen, wie heißt der Spruch:
Ausnahmen haben die Regel=?:

[image]

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

LOL! kT

Jaeger ul, Wednesday, 23.02.2011, 00:20 (vor 5442 Tagen) @ Oliver

- kein Text -

Frauen wollen Skispringen !!!

Tom, Wednesday, 23.02.2011, 00:57 (vor 5442 Tagen) @ Jaeger ul

" Was machen wir nur wenn es keine Frauen gibt die Skispringen wollen ? "

Das ist ja mal wieder typisch. So eine Frage kann nur von einem Mann kommen. Es ist ja nun mal wirklich nicht so, daß Frauen nicht Skispringen wollen. Wollen wöllten sie schon. Aber die gesellschaftlichen Strukturen und Rahmenbedingungen im von männlichen Seilschaften dominierten Skispringen lassen eine Vereinbarkeit von Frau und Skispringen derzeit einfach noch nicht zu. Deshalb bedarf es einer breiten Allianz aus Sport, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, um die die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Frau und Skispringen zu gewährleisten. Als da wären:

- verkürzter Anlauf
- geringere Absprunghöhe
- keine Weitenpunkte, nur noch Stilnoten
- mindestens 40% Frauenquote auf dem Siegerpodest

Geht doch !!!

Und zwar am liebsten bei Olympia !

Tom, Wednesday, 23.02.2011, 01:14 (vor 5442 Tagen) @ Tom
bearbeitet von Tom, Wednesday, 23.02.2011, 01:22

Frauen-Skispringen gibts übrigens tatsächlich seit 1998. Und natürlich wollten die Mädels gleich mal eben bei den Olympischen Spielen starten.
Bis eine neue Sportart allerdings olympisch wird, das ist eine langwierige Geschichte, über Jahrzehnte hinweg müssen Strukturen geschaffen werden, Vorraussetzungen erfüllt werden, ein ziemlich genau festgelegtes Procedere.
Das war den Skihüpferinnen dann doch ein bissle zu mühselig, haben sie halt demonstriert und vor Gerichten wegen Diskriminierung geklagt, daß sie in Vancouver 2010 starten dürfen.
Durften sie aber dann doch nicht

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