Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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schönste Stelle

smerf, Tuesday, 22.02.2011, 14:31 (vor 5442 Tagen) @ Askari

"Sylvie Bergler ist keine auftrumpfende Person, sondern bescheiden und
sachorientiert. Aber nach dem Seminar bei Modler zog die 50-Jährige andere
Saiten auf. Gleich am Tag danach ließ sie ihren Parkplatz direkt vor den
Eingang verlegen, in doppelter Größe, und mit dem Schild
­„Geschäftsführung“ versehen – da kommen die Mitarbeiter jeden Tag
vorbei. Dann ihr Test: Wer grüßt sie, wer grüßt sie nicht, wenn sie
durch die Gießerei geht? „Denn wer mich grüßt, akzeptiert mich.“
Hakan zum Beispiel hatte sie nicht gegrüßt. Sie trat nah an ihn heran:
„Zehn Uhr, in meinem Büro!“
Als er kam, ließ ihn die Sekretärin warten. Endlich gab sie ihm den Weg
frei, doch kaum wollte er die Schwelle zu Berglers Büro übertreten,
stoppte die ihn mit einer abwehrenden Handbewegung. Er blieb sofort stehen.
Sylvie Bergler tippte noch „irgendwas“ in ihren PC, sagte dann:
„Rein! Tür zu! Setzen!“ Gut, dass sie das vorher geübt hatte: kurze
prägnante Sätze, Rang, Revier... Aufgeregt war sie trotzdem.
„Wer ist deine Chefin“, fragte sie nun streng. Deine Chefin? Ja, das
Duzen der Mitarbeiter ist in dieser Branche üblich. Hakan murmelte etwas
Unverständliches, Bergler unterbrach ihn: „Wer ist deine ­Chefin?“
Sechs Mal ging das so, bis er sagte: „Sie. Sie Chefin.“ Darauf Sylvie
­Bergler: „Wieso grüßt du mich dann nicht?“ Sie schickte ihn zurück
an die Arbeit."
Das ist doch das Erfolgsmodell, nach dem die europäischen Kolonialherren
schon den schwarzen Sklaven das Frechsein ausgetrieben haben. Ganz großes
Kino, zum Kotzen

Diese Frau scheint null Selbstbewusstsein zu haben.
Menschen mit echtem Selbstbewusstsein und natürlicher Autorität sind meist freundlich und sehr beliebt, die grüßt man freiwillig


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