Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Unglaublich, aber wahr...

Nachdenker, Tuesday, 22.02.2011, 07:43 (vor 5443 Tagen)

Wer sich schwarzärgern will, bitte hier

Also mal im Einzelnen:

Nachdenker, Tuesday, 22.02.2011, 09:01 (vor 5442 Tagen) @ Nachdenker

Es gibt keine Befreiung der Menschheit ohne die soziale Unabhängigkeit und Gleichstellung der Geschlechter.

"Befreiung" von was: vom Menschein!?

Die meisten Frauen und immer mehr Männer wollen diese Ungerechtigkeit nicht länger hinnehmen.

Welche "Ungerechtigkeit"? (Noch spannender: Welche Männer”!?)

Wir brauchen zudem gesetzlich verankerte Quoten, damit sich Frauen auch dort durchsetzen können, wo ihnen eingefahrene Machtgefüge den Weg versperren.

Klar, ohne Quoten geht es nicht, denn die Quote selbst stellt ja schließlich keine Ungerechtigkeit dar!

Frauen haben bessere und höhere Bildungsabschlüsse als Männer.

Wer sagt das, wo steht das? Ammen-Märchen...

Frauen verdienen 23 Prozent weniger als Männer. Bei gleichwertiger Tätigkeit sind es 13 Prozent. Das ist ein Skandal.

Nee: Ein Skandal ist es, solch einen Nonsens immer wieder ungeprüft (oder entgegen besseres Wissen) nachzuplappern!

Wir werden daher im Deutschen Bundestag ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft inklusive einer Mindestquote von 40 Prozent Frauen für Vorstände und Aufsichtsräte vorlegen.

Na dann: Viel Erfolg und Aufwiedersehen im sozialistischen Norwegen!

Bislang kann ein Verstoß gegen die 1988 eingeführte Quoten-Regelung nicht bestraft werden.

Wär ja noch schöner!

Dabei können wir auch von unseren internationalen Schwesterparteien lernen, wie zum Beispiel der Norwegischen Arbeiterpartei.

Klar : "Bruderpartei" (oder auch nur "Vaterland") gibt's ja bei (verkappten) Kommunisten nicht!

Deshalb wollen wir entsprechende Vorschläge zur Änderung der Wahlgesetze einbringen, um eine paritätische Besetzung von Wahllisten, notfalls auch durch Androhung finanzieller Sanktionen, durchsetzen zu können.

Klar: Ohne Druck und Repression kommt ihr nicht weiter. Am Ende wollt ihr in euerm Siegestaumel noch die Verfassung nach euerm utopischen Gutdünken ummodeln; der (mehrmalige) Versuch war schon da...

Viele Fortschritte, wie die Reform des Ehe- und Familienrechtes, die aktive Frauenförderung und gehen auf das Engagement von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Regierungsverantwortung, aber auch auf Urteile des Bundesverfassungsgerichtes oder des Europäischen Gerichtshofes zurück.

Frag mich, was der EGMR eigentlich so über euern “Umgang” mit den Kinder- und Väterrechten in diesem Land sagt?

Auch in der DDR-Verfassung von 1949 war die Gleichberechtigung von Frauen und Männern verankert, auch hier waren Lohngleichheit und der besondere Schutz von Frauen rechtlich geregelt. In der DDR galt das Leitbild der vollerwerbstätigen Frau, Kinderbetreuungseinrichtungen gehörten zu den staatlichen Aufgaben. 1972 wurde der Schwangerschaftsabbruch in der DDR liberalisiert, Verhütungsmittel wurden kostenlos abgegeben. Im Westen dauerte der politische Kampf um die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs noch ein paar Jahre länger.

Wußt ich's doch, daß die DDR euer Vorbild ist! (Und nicht "Norwegen", das ist nur vorgeschoben!)

Blütezeiten der Frauen- und Gleichstellungspolitik in der Bundesrepublik ergaben sich immer dann, wenn die SPD Regierungsverantwortung trug und auch unter massivem Störfeuer der konservativen Opposition den Mut zu Paradigmenwechseln hatte. So in den 1970er Jahren, als sie das gesetzlich immer noch verankerte Leitbild der Hausfrauenehe abschaffte, das Namensrecht entrümpelte, im Scheidungsfall das Schuldprinzip durch das Zerrüttungsprinzip ersetzte und die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruchs erkämpfte.

Merkwürdige "Blüten" treibt das!

Ein wesentlicher Schritt war die Einführung des Gender Mainstreaming Prinzips in die Geschäftsordnung und damit in die Praxis der Bundesregierung. Weitere gleichstellungspolitische Erfolge waren z. B. das Bundesgleichstellungsgesetz, das Gewaltschutzschutzgesetz, das Teilzeit- und Befristungsgesetz und die rentenrechtliche Anerkennung von Erziehungszeiten sowie die rechtliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

Endlich kommt ihr mal zum Thema. Alle Achtung: Sowas muß einem einfallen! Na ja, ob ich nun in Hamburg einen Homsexuellen "Christdemokraten" wähle (der quasi freiwillig den “Schwanz” einkneift) oder euch verfluchte Saubande: Da wähl ich doch lieber gar nicht!

(Tsk tsk: Die Frau und der Sozialismus, Die Frau in der Zukunft Bä! Soll ich kotzen oder was!?)

Ende

Klassische Sektenrhetorik mit einem guten Schuss NLP

Kritiker, Tuesday, 22.02.2011, 09:26 (vor 5442 Tagen) @ Nachdenker

- kein Text -

Krass, das ist echt krass! Ohne weitere Worte!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Tuesday, 22.02.2011, 13:45 (vor 5442 Tagen) @ Nachdenker
bearbeitet von Referatsleiter 408, Tuesday, 22.02.2011, 13:50

Mit unserem „Aktionsplan Gleichstellung“ wollen wir eine partnerschaftliche und gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens erreichen. Dazu gehören:

•die Aufwertung der so genannten Frauenberufe
•gute Arbeit statt prekärer Beschäftigung
•flächendeckende gesetzliche Mindestlöhne
•ein Entgeltgleichheitsgesetz
•Abbau der Diskriminierung durch Teilzeitarbeit
•die partnerschaftliche Teilung von Beruf und Karriere einerseits und familiärer Sorge anderseits, durch Infrastruktur und sozial abgesicherte Reduzierung der regulären Arbeitszeit
•gesetzliche Mindestquoten von 40 Prozent für Vorstände und Aufsichtsräte
•ein geschlechtergerechtes Steuersystem
•die paritätische Besetzung von öffentlich-rechtlichen Gremien und Gremien, in denen die öffentliche Hand die Mehrheit entsendet
•ein neuer Frauenförderplan für die SPD

Hier fehlt bloss noch, dass Metzger per Gleichstellungsgesetz angewiesen werden, jeden zweiten Montag kostenlos Geschlechtsteile von Männern in ihren Läden zu entfernen! SCCUM! oder besser RUUUMMMMSSS!

[image]

Was die da machen, kann man getrost schon als Krieg bezeichnen, als Geschlechterkrieg! Die hetzen mit allen Mitteln die Geschlechter aufeinander. Kein Argument, kein Mittel, was von denen nicht dazu missbraucht wird!

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Von den Taranteln

Zeitgenosse, Tuesday, 22.02.2011, 13:46 (vor 5442 Tagen) @ Nachdenker

Siehe, das ist der Tarantel Höhle! Willst du sie selber sehn? Hier hängt ihr Netz: rühre daran, dass es erzittert.

Da kommt sie willig: willkommen, Tarantel! Schwarz sitzt auf deinem Rücken dein Dreieck und Wahrzeichen; und ich weiss auch, was in deiner Seele sitzt.

Rache sitzt in deiner Seele: wohin du beissest, da wächst schwarzer Schorf; mit Rache macht dein Gift die Seele drehend!

Also rede ich zu euch im Gleichniss, die ihr die Seelen drehend macht, ihr Prediger der Gleichheit! Taranteln seid ihr mir und versteckte Rachsüchtige!

Aber ich will eure Verstecke schon an's Licht bringen: darum lache ich euch in's Antlitz mein Gelächter der Höhe.

Darum reisse ich an eurem Netze, dass eure Wuth euch aus eurer Lügen-Höhle locke, und eure Rache hervorspringe hinter eurem Wort ``Gerechtigkeit.''

Denn dass der Mensch erlöst werde von der Rache: das ist mir die Brücke zur höchsten Hoffnung und ein Regenbogen nach langen Unwettern.

Aber anders wollen es freilich die Taranteln. ``Das gerade heisse uns Gerechtigkeit, dass die Welt voll werde von den Unwettern unsrer Rache'' - also reden sie mit einander.

``Rache wollen wir üben und Beschimpfung an Allen, die uns nicht gleich sind'' - so geloben sich die Tarantel-Herzen.

Und ``Wille zur Gleichheit'' - das selber soll fürderhin der Name für Tugend werden; und gegen Alles, was Macht hat, wollen wir unser Geschrei erheben!''

Ihr Prediger der Gleichheit, der Tyrannen-Wahnsinn der Ohnmacht schreit also aus euch nach ``Gleichheit'': eure heimlichsten Tyrannen-Gelüste vermummen sich also in Tugend-Worte!

...
Nietzsche: von den Taranteln

Gruß

Zeitgenosse

powered by my little forum