Zwei Welten, ein Thema: Wo sind die Frauen?
Zitat:
Bürger: Interessant ist ja, dass das "manager magazin" Ihre Studie umfangreich begleitet, das heißt, das Thema ist jetzt auch in der Wirtschaftspresse angekommen und präsent. Und auch wenn die Bilanz insgesamt alles andere als zufriedenstellend aussieht für die Frauen, beobachten Sie dennoch so etwas wie einen allgemeinen Mentalitätswechsel?
Schulz-Strelow: Der Mentalitätswechsel in den Medien ist eigentlich zu beobachten schon seit der Finanz- und Wirtschaftskrise - damals mit einer anderen Fragestellung, das kennen Sie auch noch, nun wären (Anm. d. Red.: schwer verständlich) diese Brüche mit Frauen nicht passiert - und haben dann eigentlich eine sehr sachliche Richtung eingenommen - März letzten Jahres mit dem zweiten FidAR-Forum, wo die Telekom ihre 30 Prozent Frauen in Führungspositionen ab 2015 vorgestellt hat. Ich finde, das ganze letzte Jahr, wenn Sie diese - zwar auch immer mit Wellen und wo es mal wieder ruhiger wurde -, aber wenn wir das ganze letzte Jahr und zurück blicken, haben die Medien sehr viel für das Thema getan und auch teils sehr sachlich und eben dann auch teils sehr komprimiert. Im letzten Jahr gab es ja die große Serie im "Handelsblatt", und die hatten jetzt ja wieder eine zweite Serie. Das Thema ist in den Medien gut angekommen.
Quelle:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1390698/