Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Zustandsanalyse

FEMhunter, Friday, 18.02.2011, 13:27 (vor 5446 Tagen)

Fällt euch eigentlich auf, dass der Tierschutz bei vielen Menschen in diesem Land auf deutlich "offenere Ohren" stößt, während die täglichen Kindstötungen durch Mütter irgendwie nur noch so "nebensächlich wahrgenommen" werden.

Wie kann man(n) auch solch eine Quote wenigstens minimieren?

Zustandsanalyse

Zeitgenosse, Friday, 18.02.2011, 13:31 (vor 5446 Tagen) @ FEMhunter

Stell dir vor, du treibst ab und keiner fragt warum

Die Abtreibung ist de facto ein Instrument der Empfängnisverhütung. Der Feminismus hat dies vollständig durchgesetzt. Ethische Überlegungen werden nicht mehr angestellt.

Gruß

Zeitgenosse

Zustandsanalyse

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Friday, 18.02.2011, 13:52 (vor 5446 Tagen) @ Zeitgenosse

... Ethische Überlegungen
werden nicht mehr angestellt ...

Das kann nicht überraschen - sind es doch Frauen, die ganz allein (zusammen mit ihrer sozialen Kompetenz) über eine Abtreibung entscheiden. Da sollte niemand einen Blick über den Tellerrand erwarten.

Viele Grüße
Wolfgang

Der Staat genehmigt nicht nur, sondern bezahlt auch

Bero, Friday, 18.02.2011, 14:06 (vor 5446 Tagen) @ Zeitgenosse

Die Abtreibung ist de facto ein Instrument der Empfängnisverhütung. Der
Feminismus hat dies vollständig durchgesetzt. Ethische Überlegungen
werden nicht mehr angestellt.

Ethische Überlegungen sind frauenfeindlich

Tierschutz und Menschenschutz

Bero, Friday, 18.02.2011, 13:34 (vor 5446 Tagen) @ FEMhunter

Fällt euch eigentlich auf, dass der Tierschutz bei vielen Menschen in
diesem Land auf deutlich "offenere Ohren" stößt, während die täglichen
Kindstötungen durch Mütter irgendwie nur noch so "nebensächlich
wahrgenommen" werden.

Ja, ist mir schon aufgefallen. Als Tier geniesst man hier wesentlich besseren Schutz denn als Kleinkind. Z.B. schreiben verschiedene deutsche Tierschutzgesetze für Katzen und Hunde ein Mindestalter vor, ab dem erst Welpen von der Mutter und den Geschwistern getrennt werden dürfen, sechs Wochen, soweit ich weiss. Grund ist, dass die Tiere sonst zeitlebens in ihrem Sozialverhalten gestört (und mitunter darum auch eine Gefahr sind).
Für Kleinkinder gibt es so etwas nicht. Menschenkinder sind völlig anders als Tierkinder, sie haben kein Bedürfnis nach Wärme und Nähe, sie wollen nicht begluckt werden, sondern schnellstmöglich heraus in die Welt und was erleben. Z.B. eine Krippe von innen. Auch besteht bei Menschen keinerlei Gefahr eines gestörten Sozialverhaltens. Dem tragen die Gesetzgeberinnen angemessen Rechnung. Ist das nicht schön?

Wie kann man(n) auch solch eine Quote wenigstens minimieren?

Welche Quote?

AW: Tierschutz und Menschenschutz

FEMhunter, Friday, 18.02.2011, 13:47 (vor 5446 Tagen) @ Bero

Welche Quote?

Die erschreckend hohe Quote von Kindstötungen durch die eigene Mutter.

Familienrichter werden sogar geehrt für Tierschutz

Dekadenzverweigerer, Friday, 18.02.2011, 14:50 (vor 5446 Tagen) @ FEMhunter

Über Tag Familienzerstörung in seinem Amt als Familienrichter, abends und am Wochenende Tierschutz und dafür eine Ehrung vom Land Rheinland-Pfalz. Zynismus pur, siehe hier:

Dr. Christoph Maisack (rechts) wurde gestern von der Landesregierung Rheinland-Pfalz für sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement im Tierschutz ausgezeichnet. Den mit 3.000 Euro dotierten Preis hat er von Umweltministerin Margit Conrad (2.v.r.) entgegengenommen.

Dr. Maisack gilt als einer der profiliertesten Juristen im Tierschutzrecht: Er ist u.a. Co-Autor eines Kommentars zum deutschen Tierschutzgesetz, 1. Vorsitzender der Deutschen juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT), hat maßgeblich an der Formulierung eines Alternativvorschlags zum deutschen Tierschutzgesetz mitgewirkt und stellt uns als Mitglied unseres Wissenschaftsbeirats regelmäßig seine Expertise zur Verfügung (unbezahlt).

In seiner Dankesrede machte Dr. Maisack deutlich, dass er den Preis keinesfalls als Anlass verstehe, sich nun zurückzulehnen, sondern sich in Zukunft noch intensiver für die dringend notwendige Stärkung des Tierschutzrechts einzusetzen.

Quelle: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierschutzpreis-fur-christoph-maisack

Zur Person: Christoph Maisack ist seit 18 Jahren Familienrichter am Amtsgericht Bad Säckingen. Der gebürtige Reutlinger hat in Tübingen und Dijon Jura studiert. Der 57-Jährige wohnt in Bad Säckingen, ist kinderlos und nicht verheiratet.

Quelle: http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/Mit-Paragraphen-fuer-den-Tierschutz;art372588,4681531

Familienrichter werden sogar geehrt für Tierschutz

Oliver, Friday, 18.02.2011, 16:19 (vor 5446 Tagen) @ Dekadenzverweigerer

Über Tag Familienzerstörung in seinem Amt als Familienrichter, abends und
am Wochenende Tierschutz und dafür eine Ehrung vom Land Rheinland-Pfalz.
Zynismus pur

Kommentar dort treffend:

webermi (6 Beiträge) 19.01.2011 10:42

...hat er deshalb keine Zeit, seine schon längst anstehenden Fälle zu bearbeiten

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Zustandsanalyse

der_quixote, Absurdistan, Friday, 18.02.2011, 16:15 (vor 5446 Tagen) @ FEMhunter

Gestern auf mdr dazu das sensible Porträt der Mutter(?) aus Plauen, ein Kind im Blumenkasten, eines in der Kühltruhe und eines bei der Oma im Keller.

Wenn Mütter ihre KInder töten

"Bevor man verurteilt, muss man verstehen - und bevor man verstehen kann, muss man wissen." (Andreas Marneros, Psychiater/Gerichtsgutachter)

Wenn Mütter töten ... diesem Tabu will die Dokumentation nachgehen, in behutsamen Gesprächen mit einer "Kindsmörderin" die Hintergründe, die zu solch einer grausamen Tat führten, transparent machen. Susan (29 ) aus Plauen, soll in den Jahren 2002, 2004 und 2005 jeweils ein Mädchen geboren und die Babys getötet haben. Heimlich durchlebte sie jeweils die Schwangerschaften; allein und ohne Hilfe, auf der Couch oder in der Badewanne, brachte sie nach zwölf- bis 14-stündigen Wehen die Mädchen auf die Welt und nahm ihnen das Leben. Von dem Gedanken getrieben, das Kind aus dem eigenen chaotischen Leben heraushalten zu wollen, wurde sie in einem hormonellen Ausnahmezustand zur Täterin. Vor Gericht hatte sie von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht.

Für den Dokumentarbericht will Susan sich zu ihren Taten äußern, nach außen hin klarstellen, dass sie keine kaltblütige Mörderin ist. Schließlich ist sie das ihren zwei Söhnen (acht und zwei) schuldig, die von ihr eines Tages eine Erklärung für den Tod ihrer Geschwister erwarten.

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Zustandsanalyse

Bero, Friday, 18.02.2011, 17:24 (vor 5446 Tagen) @ der_quixote

Badewanne, brachte sie nach zwölf- bis 14-stündigen Wehen die Mädchen
auf die Welt und nahm ihnen das Leben. Von dem Gedanken getrieben, das Kind
aus dem eigenen chaotischen Leben heraushalten zu wollen, wurde sie in
einem hormonellen Ausnahmezustand zur Täterin.

Hat der "hormonelle Ausnahmezustand" danach irgendwann aufgehört? Wieso führte das dann nicht wenigstens nach dem ersten toten Kind nicht dazu, künftige Morde zu vermeiden?
Total unglaubwürdig, dieses gefühlige Geseier

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